ImpakuImpaku
← Zurück zur Kampfkunst

Glossar für Ashihara Karate

Ashihara Karate: 30 belegte Begriffe. Davon: Anatomie, Zonen und Trefferflächen (10), Trainingsmethode (6), Ausrüstung und Trainingsgeräte (5). Darunter Ippon, Hojo undo, Geri.

Begriffe übernommen aus: Karate

Bunkai分解

Analyse einer Kata: Suche nach dem Kampfeinsatz ihrer Bewegungen und dessen Einüben mit einem Partner. Wörtlich „Zerlegung“, die verwendeten Techniken heißen oyo.

Trainingsmethode Japan
Chi ishi鎚石

Hilfsgerät des Hojo undo: ein Beton- oder Steingewicht am Ende eines Holzstiels. Es kräftigt Finger, Handgelenke, Unterarme, Schultern und Brust.

Ausrüstung und Trainingsgeräte Japan
Dojo kun道場訓

Kurzer Grundsatzkatalog des Dojo, den die Übenden am Ende des Trainings vortragen. Am bekanntesten ist der fünfpunktige dojo kun des Shotokan-Karate.

Etikette und Zeremonie Japan
Embusen演武線

Die Linie, auf der eine Kata geübt wird, und der Punkt, an dem sie beginnt. Fast jede japanische Kata beginnt und endet am selben Ort, dem Punkt kiten.

Trainingsmethode Japan
Empi猿臂 / 肘

Der Ellbogen als Schlagfläche. Empi bedeutet „Affenarm“, das gewöhnliche Wort für Ellbogen ist hiji. Ein Ellbogenschlag heißt empi-uchi.

Anatomie, Zonen und Trefferflächen Japan
Geri蹴り / 蹴り技

Japanisch „Tritt“. Im Karate bildet es den zweiten Teil aller Trittnamen: mae-geri, yoko-geri, mawashi-geri, ushiro-geri. Allein gelesen heißt es keri.

Einteilung von Techniken, Künsten und Schulen Japan
Haisoku背足

Spann, wörtlich „Fußrücken“. Trefffläche des bogenförmigen Tritts mawashi-geri, besonders im Sportkarate und im Taekwondo.

Anatomie, Zonen und Trefferflächen Japan
Hikite引き手

Zughand. Im Karate der Arm, der bei Schlag oder Abwehr zur Hüfte zurückgezogen wird, im Judo die Hand, die den Ärmel des Gegners hält und zieht.

Physikalisches und biomechanisches Prinzip Japan
Hojo undo補助運動

Ergänzende Kraftübungen des okinawanischen Karate mit traditionellen Geräten: den Gewichten chi ishi, ishi sashi, den Gefäßen nigiri game und der makiwara.

Trainingsmethode Japan
Ibuki息吹

Kraftatmung im Karate Goju-ryu und Kyokushin: ein lautes, langes Ausatmen mit gespanntem Rumpf, typisch für die kata Sanchin.

Trainingsmethode Japan
Ippon一本

Die höchste Wertung bei Wettkämpfen der japanischen Kampfkünste, „ein voller Punkt“. Im Judo beendet sie den Kampf, im Kendo ist sie die Grundeinheit der Wertung.

Wettkampf, Regeln und Wertung Japan
Ishi sashi石錠

Hilfsgerät des Hojo undo: ein Handgewicht in Form eines Vorhängeschlosses, traditionell aus Stein. Es stammt aus China, wo es shisuo heißt.

Ausrüstung und Trainingsgeräte Japan
Kakato踵

Die Ferse. Im Karate die Schlagfläche des Rückwärtstrittes ushiro-geri und des Trittes von oben kakato-geri, bei dem die Ferse senkrecht nach unten fällt.

Anatomie, Zonen und Trefferflächen Japan
Kime決め

Im Karate die augenblickliche Anspannung des Körpers im richtigen Moment der Technik, im Bauch gebündelt. Wörtlich „Entscheidung“, vom Verb kimeru.

Physikalisches und biomechanisches Prinzip Japan
Koshi虎趾

Fußballen unter den Zehen, wörtlich „Tigerzehen“. Trefffläche der geraden Tritte mae-geri, die Zehen werden beim Tritt nach oben gezogen.

Anatomie, Zonen und Trefferflächen Japan
Koshi no kaiten腰の回転

Drehung der Hüfte, aus der die Kraft von Schlägen, Tritten und Würfen kommt. Im Karate wird sie bei jeder Grundtechnik geübt.

Physikalisches und biomechanisches Prinzip Japan
Kumite組手

Teil des Karate, in dem gegen einen Gegner geübt wird: von vorab vereinbarten Abläufen über halbfreies Sparring bis zum freien Kampf und Wettkampf.

Trainingsmethode Japan
Kyusho急所

Empfindliche oder verwundbare Stelle am Körper, auf die Schläge und Druck zielen. Wörtlich „dringende Stelle“, im alltäglichen Japanisch auch „schwache Stelle“.

Anatomie, Zonen und Trefferflächen Japan
Makiwara巻き藁

Okinawanisches Schlagbrett, wörtlich „aufgerolltes Stroh“. Am federnden Pfosten mit Polster werden Schläge geübt und die Schlagflächen abgehärtet.

Ausrüstung und Trainingsgeräte Japan
Nigiri game握り甕

Hilfsgerät des Hojo undo: mit Sand gefüllte Keramikgefäße, die der Übende mit den Fingern am Rand des Halses hält. Sie kräftigen Griff, Arme, Schultern, Rücken und Beine.

Ausrüstung und Trainingsgeräte Japan
Randori乱取り

Freies Üben in Judo, Aikido, Jujutsu und einigen Karate-Stilen. Die Partner erproben Techniken gegen echten Widerstand, aber ohne das Ziel zu gewinnen.

Trainingsmethode Japan
Seiken正拳

Schlagfläche der Faust im Karate: die Knöchel von Zeige- und Mittelfinger. Wörtlich „richtige Faust“, Grundlage der geraden Schläge zuki.

Anatomie, Zonen und Trefferflächen Japan
Shuto手刀

Kante der offenen Hand auf der Kleinfingerseite, wörtlich „Handschwert“. Im Karate dient sie für die Schläge shuto-uchi und die Blocks shuto-uke.

Anatomie, Zonen und Trefferflächen Japan
Sokuto足刀

Die Außenkante des Fußes, wörtlich „Fußschwert“. Schlagfläche des seitlichen Trittes yoko-geri, vor allem des durchstoßenden yoko-geri kekomi.

Anatomie, Zonen und Trefferflächen Japan
Tai sabaki体捌き

Bewegung des ganzen Körpers, mit der ein Kämpfer die Angriffslinie verlässt und eine günstige Position erreicht. Sie verbindet Fußarbeit mit der Drehung der Hüfte.

Physikalisches und biomechanisches Prinzip Japan
Tettsui鉄槌

Untere Kleinfingerseite der geballten Faust, wörtlich „eiserner Hammer“. Im Karate schlägt man damit von oben oder von der Seite wie mit einem Hammer.

Anatomie, Zonen und Trefferflächen Japan
Tou竹束

Hilfsgerät des Hojo undo: ein Bündel Bambusstäbe, oben und unten oder in der Mitte gebunden. Man stößt mit den Fingern hinein und härtet die Fingerspitzen ab.

Ausrüstung und Trainingsgeräte Japan
Uke-waza受け技

Gruppe von Abwehren im Karate, wörtlich „annehmende Techniken“. Dazu gehören age-uke, soto-uke, uchi-uke und gedan-barai, das das Wort uke nicht im Namen hat.

Einteilung von Techniken, Künsten und Schulen Japan
Uraken裏拳

Rücken der geballten Faust, wörtlich „umgekehrte Faust“. Im Karate führt man damit den Schnappschlag uraken-uchi, meist auf Gesicht oder Schläfe.

Anatomie, Zonen und Trefferflächen Japan
Waza-ari技あり

Zweithöchste Wertung im Judo und Karate, wörtlich „Technik ist da“. Im Judo ergeben zwei waza-ari ippon, im WKF-Karate sind es zwei Punkte.

Wettkampf, Regeln und Wertung Japan

Gemeinsame Begriffe der Kampfkünste — Japan

Begriffe, die die meisten Kampfkünste dieser Kultur teilen: Etikette, Titel, Kleidung und Trainingsraum.

Ashi足

Japanisch für Bein oder Fuß. Als Wortstamm steckt es in ashi-waza (Beinwürfe im Judo), ashi sabaki (Fußarbeit) und ashi garami.

Anatomie, Zonen und Trefferflächen Japan
Atama頭

Japanisch für Kopf. Als Ziel gehört er zur oberen Stufe jodan. Der Kopfstoß heißt zutsuki, mit demselben Zeichen, gelesen als zu.

Anatomie, Zonen und Trefferflächen Japan
Budo武道

Japanisch für „Kampfweg“: Sammelbegriff für japanische Kampfkünste, in denen es neben der Technik um die Erziehung und Entwicklung des Menschen geht.

Einteilung von Techniken, Künsten und Schulen Japan
Chudan中段

Mittlere Höhenstufe, auf die eine Technik zielt: der Rumpf vom Hals bis zur Taille. Im Kendo heißt so auch die Grundhaltung mit der Schwertspitze auf den Gegner.

Einteilung von Techniken, Künsten und Schulen Japan
Dan段

Meistergrad in den japanischen und koreanischen Kampfkünsten, meist mit schwarzem Gürtel. Erstmals 1883 von Kano Jigoro im Judo verliehen.

Titel und Rang Japan
Dojo道場

Saal, in dem japanische Kampfkünste geübt werden. Wörtlich „Ort des Weges“, mit eigener Etikette, Reinigung und fest geordnetem Raum.

Ort und Raum Japan
Fudoshin不動心

Unbewegter Geist, den weder Angst noch Zorn oder Überraschung aus dem Gleichgewicht bringen. Der Begriff stammt aus dem Buddhismus.

Taktik, Timing und Geisteshaltung Japan
Gedan下段

Untere Höhenstufe, auf die eine Technik zielt: von der Taille abwärts. Die bekannteste Technik mit diesem Wort ist die Abwehr gedan barai.

Einteilung von Techniken, Künsten und Schulen Japan
Gendai budo現代武道

Moderne japanische Kampfkünste, die nach den Meiji-Reformen im Jahr 1868 entstanden, etwa Judo, Karate, Aikido oder shorinji kempo.

Einteilung von Techniken, Künsten und Schulen Japan
Go-no-sen後の先

Initiative erst nach dem Angriff des Gegners. Der Kämpfer wehrt ab oder weicht aus und trifft sofort die entstandene Blöße.

Taktik, Timing und Geisteshaltung Japan
Hajime始め

Kommando „beginnt“ in den japanischen Kampfkünsten. Der Kampfrichter eröffnet damit im Judo und Karate den Kampf, der Trainer eine Übung, Kata oder Randori.

Kommando und Signal Japan
Hanshi範士

Der höchste der drei Lehrertitel shogo neben renshi und kyoshi. Im Kendo ist er frühestens acht Jahre nach dem Titel kyoshi und dem achten Dan erreichbar.

Titel und Rang Japan
Hara腹

Bauch, in den Kampfkünsten vor allem der Unterbauch als Körperschwerpunkt. Der Punkt unter dem Nabel heißt seika tanden und entspricht dem chinesischen Dantian.

Anatomie, Zonen und Trefferflächen Japan
Hiza膝

Japanisch für Knie. Als Trefffläche steckt es im Kniestoß hiza geri, als Blockpunkt im Judowurf hiza guruma.

Anatomie, Zonen und Trefferflächen Japan
Jodan上段

Obere Höhenstufe, auf die eine Technik zielt: Kopf, Gesicht und Hals. Im Kendo heißt so auch die Haltung mit dem über den Kopf erhobenen Schwert.

Einteilung von Techniken, Künsten und Schulen Japan
Kamae構え

Kampfhaltung und Bereitschaftsstellung in den japanischen Kampfkünsten. Im Kendo unterscheidet man fünf Grundkamae, von Chudan bis Waki.

Taktik, Timing und Geisteshaltung Japan
Kamaete構えて

Das Kommando „nehmt die Kampfhaltung ein“. Im Karate fordert der Trainer oder Kampfrichter die Übenden damit auf, in die Kampfstellung kamae zu gehen.

Kommando und Signal Japan
Kamiza上座

Ehrenplatz im Dojo, wörtlich „oberer Sitz“. Er liegt meist an der Stirnwand mit einem Kamidana-Schrein oder einem Porträt des Gründers, vor dem sich die Übenden verbeugen.

Ort und Raum Japan
Kancho館長

Titel des Leiters eines Dojo oder einer ganzen Organisation, wörtlich „Leiter des Gebäudes“. Wird vor allem in Karate-Organisationen verwendet.

Titel und Rang Japan
Kata型

Vorgeschriebene Bewegungsfolge gegen gedachte Gegner oder mit einem Partner, wörtlich „Form“. Kern des Unterrichts in Karate, Judo, Kendo und Aikido.

Trainingsmethode Japan
Keikogi稽古着

Trainingsanzug der japanischen Kampfkünste: Jacke uwagi, Hose zubon und Gürtel obi. Den weißen Anzug im Judo etablierte Kano Jigoro im Jahr 1907.

Kleidung Japan
Kiai気合

Kurzer energischer Schrei in den japanischen Kampfkünsten. Er festigt den Rumpf, unterstützt das Ausatmen und ist im Kendo Bedingung für die Anerkennung eines Treffers.

Etikette und Zeremonie Japan
Kihon基本

Grundtechniken der japanischen Kampfkünste und ihr wiederholtes Üben: Stellungen, Schläge, Tritte und Blocks. Im Karate bildet es mit Kata und Kumite eine Dreiheit.

Trainingsmethode Japan
Kohai後輩

Jüngerer Kollege im Dojo, in der Schule oder Firma, der später dazukam. Gegenstück zum senpai, dem er Respekt erweist und von dem er Rat erhält.

Rolle in Training und Kampf Japan
Kyoshi教士

Der zweite der drei Lehrertitel shogo, zwischen renshi und hanshi. Im Kendo erreicht ihn ein Inhaber von renshi und dem siebten Dan frühestens nach zwei Jahren.

Titel und Rang Japan
Kyu級

Schülergrad vor den Meistergraden dan. Er wird absteigend gezählt, von einer hohen Zahl bis zum ersten kyu, auf Koreanisch heißt er gup.

Titel und Rang Japan
Ma-ai間合い

Der Abstand zwischen Gegnern, aus dem man treffen oder ausweichen kann. Es geht nicht nur um Meter, sondern auch um die Zeit, die ein Angriff für die Strecke braucht.

Taktik, Timing und Geisteshaltung Japan
Mokuso黙想

Kurze stille Meditation im Seiza zu Beginn und am Ende des Trainings, wörtlich „stilles Betrachten“. Sie wird mit dem Kommando mokuso yame beendet.

Etikette und Zeremonie Japan
Mushin無心

Geisteszustand, der an keinem Gedanken und keiner Emotion haftet und daher spontan reagiert. Der Begriff stammt aus dem Zen, in die Schwertkunst brachte ihn der Mönch Takuan.

Taktik, Timing und Geisteshaltung Japan
Obi帯

Gürtel des Trainingsanzugs, der die Jacke hält und mit seiner Farbe den Grad anzeigt. Er wird mit dem Knoten koma-musubi gebunden, ähnlich einem Kreuzknoten.

Kleidung Japan
Qi氣

Chinesischer Begriff für Lebensenergie, Atem und Vitalität. Japanisch ki, koreanisch gi. In den inneren Künsten ist die Kultivierung des qi das Hauptziel des Übens.

Physikalisches und biomechanisches Prinzip China
Rei礼

Die Verbeugung und allgemein die Achtung in den japanischen Kampfkünsten. Man verbeugt sich stehend (ritsurei) und kniend (zarei) beim Betreten des Dojo, vor Partner und Lehrer.

Etikette und Zeremonie Japan
Reiho礼法

Ein Regelwerk des anständigen Verhaltens, wörtlich „Gesetz der Achtung“. In den Kampfkünsten regelt es Verbeugungen, Sitzen, Kleidung und den Umgang mit Waffen.

Etikette und Zeremonie Japan
Ryu流

Japanisch „Strömung“, im Sinne von Schule oder Stil. Endung der Namen von Stilen und alten Schulen: Goju-ryu, Wado-ryu, Katori Shinto-ryu.

Einteilung von Techniken, Künsten und Schulen Japan
Seiza正座

Formaler japanischer Fersensitz, wörtlich „richtiges Sitzen“. Im Dojo verbeugt man sich darin, meditiert und übt Iaido sowie einen Teil des Aikido.

Etikette und Zeremonie Japan
Sen-no-sen先の先

Treffer gegen den Gegner in dem Moment, in dem er zu greifen beginnt. Eine von drei Arten, die Initiative zu ergreifen, deren genaue Deutung je nach Schule variiert.

Taktik, Timing und Geisteshaltung Japan
Senpai先輩

Älterer Kollege im Dojo, in der Schule oder Firma, der früher angefangen hat. Gegenüber den jüngeren Kohai hat er die Pflicht zu helfen und zu raten, sie erweisen ihm Respekt.

Rolle in Training und Kampf Japan
Sensei先生

Japanische Anrede für einen Lehrer, wörtlich „der früher Geborene“. Im Dojo gilt sie dem Leiter des Trainings, in Japan auch Ärzten oder Rechtsanwälten.

Titel und Rang Japan
Shiai試合

Wettkampf in den japanischen Kampfkünsten, wörtlich „gegenseitiges Prüfen“. Anders als randori hat er einen Kampfrichter, Regeln und einen Sieger.

Wettkampf, Regeln und Wertung Japan
Shihan師範

Ehrentitel eines hochrangigen Lehrers. Wörtlich „vorbildlicher Lehrer“. Wer ihn unter welchen Bedingungen erhält, bestimmt jede Organisation anders.

Titel und Rang Japan
Shin-gi-tai心技体

Die Dreiheit aus Geist, Technik und Körper. Sie drückt das Ideal aus, alle drei Teile gleichmäßig zu entwickeln, weil keiner allein genügt.

Physikalisches und biomechanisches Prinzip Japan
Shodan初段

Der erste Meistergrad, wörtlich „Anfangsstufe“. 1883 verlieh ihn Kano Jigoro als Erster in den Kampfkünsten an zwei Schüler.

Titel und Rang Japan
Shoshin初心

„Geist des Anfängers“: Offenheit und Lernbereitschaft, die sich der Übende auch als Meister bewahren soll. Der Begriff stammt aus dem Zen.

Taktik, Timing und Geisteshaltung Japan
Shugyo修行

Langfristiges hartes Training, bei dem sich der Übende körperlich und geistig vervollkommnet. Das Wort stammt aus dem Buddhismus, wo es asketische Praxis bedeutet.

Trainingsmethode Japan
Soke宗家

Das Oberhaupt einer traditionellen japanischen Schule, in der die Leitung meist vererbt wird. Er entscheidet über die Lehre der Schule und die höchsten Zertifikate.

Titel und Rang Japan
Tatami畳

Traditionelle japanische Bodenmatte aus Reisstroh und Binsen. Im Dojo nennt man auch die heutigen Schaumstoffmatten so, auf denen trainiert und gekämpft wird.

Ausrüstung und Trainingsgeräte Japan
Te手

Japanisch für Hand. Als Wortbestandteil steckt es im Namen karate und in Ausdrücken wie te-waza oder tegatana. Auf Okinawa hieß so auch die einheimische Kampfkunst.

Anatomie, Zonen und Trefferflächen Japan
Tori取り

Der Übende, der in einem Paar die Technik ausführt, wörtlich „der, der nimmt“. Sein Partner, der die Technik annimmt, heißt Uke.

Rolle in Training und Kampf Japan
Uke受け

Der Übende, der im Paar angreift und die Technik annimmt, wörtlich „der, der annimmt“. Er muss sicher fallen können, Ukemi.

Rolle in Training und Kampf Japan
Uwagi上着

Jacke des Trainingsanzugs Keikogi. Sie wird links über rechts geschlagen und vom Gürtel obi gehalten. Im Judo besteht sie aus schwerem Stoff, damit sie Griffen standhält.

Kleidung Japan
Waza技

Japanisch „Technik“, Fertigkeit. In Zusammensetzungen bezeichnet es Gruppen von Techniken: nage-waza, katame-waza, ashi-waza, uke-waza.

Einteilung von Techniken, Künsten und Schulen Japan
Yame止め

Kommando „hört auf“ in den japanischen Kampfkünsten. Im Karate unterbricht der Kampfrichter damit den Kampf, im Dojo beendet der Trainer die Übung.

Kommando und Signal Japan
Zanshin残心

Wachsamkeit, die auch nach Abschluss der Technik anhält, wörtlich „verbleibender Geist“. Im Kendo ist sie Bedingung für einen gültigen Treffer ippon.

Taktik, Timing und Geisteshaltung Japan
Zubonズボン

Hose des Trainingsanzugs Keikogi. Das Wort kam aus dem französischen jupon ins Japanische, deshalb wird es in Katakana als Fremdwort geschrieben.

Kleidung Japan