Glossar
Umfassendes Glossar der Kampfsport-Terminologie
Open-Guard-System im BJJ mit Ärmelgriffen und Füßen auf den Brizepsen des Gegners.
Kampfbeendender Hebel oder Würger, der den Gegner durch Abklopfen zur Aufgabe zwingt.
Extra schweres Holzschwert speziell für Einzelschlagübungen (Suburi).
Kategorie der Judo-Würfe, bei denen der Angreifer den eigenen Stand aufgibt, um den Gegner zu werfen.
Technik aus der unteren Guard-Position, um den Gegner zu drehen und nach oben zu kommen.
Russische Kampfkunst basierend auf kontinuierlicher Atmung, Biromechanik und Muskelentspannung.
Traditionelle japanische Socken oder Schuhe mit geteilter Zehe.
Der Moment, in dem beide Sumoringer gleichzeitig aus der Hockposition in den ersten Kontakt explodieren – ein Augenblick, der oft den Rhythmus und Ausgang des gesamten Kampfes bestimmt.
Acht Farbgurt-Schülerformen im World Taekwondo (WT).
Kunst der flüssigen Ausweichbewegung aus der Angriffslinie des Gegners.
Ringer-Technik zum Herunterbringen des Gegners durch Angriff auf die Beine.
Physisches oder verbales Signal eines Kämpfers zur sofortigen Aufgabe bei einem Hebel.
Traditionelle und moderne Dämpfungsmatte als Bodenbelag im Dojo.
Japanisches Wort für Hand.
Unterkategorie der Standwürfe im Judo, bei der Arme und Schultern die Hauptkraft ausüben.
Frontaler Schubkick mit dem Fußballen zur Distanzkontrolle im Muay Thai.
Verheerender Muay-Thai-Rundkick mit dem Schienbein unter vollem Hüfteinsatz.
Ein grundlegendes Bewegungsprinzip im Aikido, bei dem sich der Körper um 180 Grad dreht und dadurch die Angriffskraft umlenkt.
Schlag mit der Unterseite der geschlossenen Faust (Hammerfaust).
Ikonischer Opferwurf, bei dem man sich auf den Rücken fallen lässt und den Gegner mit dem Fuß auf den Bauch überwirft.
Derjenige Partner, der die Technik (Wurf oder Hebel) ausführt.
Traditionelles okinawanisches Gerät aus gebundenen Bambusstangen zum Fingerhärten.
Blutwürger, bei dem die Beine in Dreieckform um Hals und einen Arm des Gegners geschlossen werden.
Rundes oder ovales Stichblatt am japanischen Schwert zum Schutz der Hand.
Griff oder Heft eines japanischen Schwerts (Katana, Bokken) oder Shinai.
Gerader Fauststoß oder Waffenstich in den japanischen Kampfkünsten.
Zweite (Tsukuri = Ansetzen) und dritte (Kake = Ausführung) Phase eines Wurfs im Judo.
Einbein-Stellung nach dem Vorbild des Kranichs für Gleichgewicht und Kick-Vorbereitung.
Partnerübung im Tai-Chi zum Spüren, Nachgeben und Neutralisieren gegnerischer Kraft.
Offizielles Nahkampfsystem der südkoreanischen Spezialeinheiten.
System von 24 technischen Mustern im ITF Taekwondo von General Choi Hong Hi.
Erfolgreichster Wurf der olympischen Judo-Geschichte durch Innenbein-Auftrieb.
Wiederholtes Üben des Eintritts in einen Wurf ohne dessen Vollendung, eine grundlegende Trainingsmethode im Judo.
Derjenige Partner, der den Angriff startet und die Technik empfängt.
Kategorie aller Abwehrblöcke und Paraden im Karate und Jujutsu.
Fallschule zur Vermeidung von Verletzungen beim Geworfenwerden.
Schnappender Rückhandschlag mit den Knöchelrücken auf Nase oder Schläfe.
Linearer Drehkick nach hinten mit der Ferse auf Solarplexus oder Leber.
Oberteil (Jacke) des traditionellen Trainingsanzugs Gi.
Eine der vier Grundhuten des historischen deutschen Fechtens, bei der das Schwert hoch über dem Kopf oder der Schulter gehalten wird.
Ein Trio zentraler Zeitprinzipien des historischen deutschen Fechtens, das Initiative, Reaktion und Gleichzeitigkeit des Handelns beschreibt.
Traditioneller thailändischer Gruß durch Zusammenlegen der Handflächen vor der Brust.
Traditionelles thailändisches Ritual vor dem Kampf zur Ehrerbietung an Lehrer und Vorfahren.
Japanisches Wort und Suffix für eine spezifische Kampftechnik oder Fertigkeit.
Zweithöchste Wertung im Judo (zwei Waza-ari ergeben einen Ippon-Sieg).
Traditioneller Verhaltenskodex der Kampfkunst-Moral in den chinesischen Kampfkünsten.
Kommando 'Stopp!' zum Beenden einer Übung oder eines Kampfes.
Linearer Seitwärtskick mit der äußeren Fußkante (Sokuto) auf Rippen oder Knie.
Der höchste und einzige lebenslange Rang im professionellen Sumo, der nur Ringern mit außergewöhnlichen Ergebnissen und vorbildlichem Verhalten verliehen wird.
Der traditionelle japanische Langbogen mit ausgeprägt asymmetrischer Form, dessen Griff etwa ein Drittel vom unteren Ende entfernt liegt und nicht mittig wie bei westlichen Bögen.
