Glossar
Umfassendes Glossar der Kampfsport-Terminologie
Der traditionelle Trainingsraum der südindischen Kampfkunst Kalaripayattu, vergleichbar mit dem japanischen Dojo.
Physische Kampfstellung und geistige Bereitschaft im Kampfsport.
Trainerkommando zum sofortigen Einnehmen der Kampfbereitschaftshaltung.
Ehrenplatz an der Stirnseite des Dojo zur Ehrung des Begründers.
Titel für den Präsidenten oder Leiter eines zentralen Dojo oder Verbandes.
Kategorie der Gelenkhebeltechniken zur Überstreckung von Ellbogen, Schultern oder Handgelenken.
Historisches israelisches Nahkampfsystem der Haganah-Einsatzkräfte vor Krav Maga.
Kodifizierte Abfolge von Kampftechniken gegen imaginäre Gegner.
Klassischer Judo-Wurf, bei dem der Gegner waagerecht über beide Schultern gehoben wird.
Kategorie der Bodentechniken bestehend aus Haltegriffen, Hebeln und Würgern.
Verheerender Kniestoß im Muay Thai auf Rippen, Solarplexus oder Kopf.
Kampfschrei zur Energiebündelung und Körperanspannung.
Breite seitliche Stellung wie auf einem Pferd mit parallelen Füßen.
Stand-Kampfsport aus westlichem Boxen kombiniert mit Tritten und Kniestößen (K-1).
Der koreanische Ausdruck für den Kampfschrei, das Äquivalent zum japanischen Kiai. Er bündelt Kraft und schüchtert den Gegner ein.
Wiederholtes Training der Grundtechniken (Stöße, Blöcke, Kicks) als Säule des Budo.
Einfachste Einsteiger-Formen (Taikyoku-Reihe) für Karate-Anfänger.
Blitzartige Anspannung des Körpers zur maximalen Kraftübertragung im Treffmoment.
Hocheffektiver Schulterhebel mit Figure-Four-Griff im BJJ und Judo.
Jüngerer oder weniger erfahrener Schüler im Vergleich zu Älteren.
Defensive Haltung im Karate mit 70% Körpergewicht auf dem hinteren Bein.
Traditionelle japanische Kampfsport-Schulen, die vor der Meiji-Restauration (vor 1868) entstanden.
Unterkategorie der Judo-Würfe, bei der die Hüfte als Hebeldrehpunkt dient.
Biromechanisches Prinzip der explosiven Hüftdrehung zur Kraftübertragung.
Harter Ballen unter den Zehen als penetrierende Trefffläche für Vorwärtskicks.
Handgelenk oder Unterarm, auch Bezeichnung für den Kendo-Handschuh.
Eine Handgelenkshebeltechnik, die genutzt wird, um den Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen und anschließend zu Boden zu werfen.
Pragmatisches israelisches Selbstverteidigungssystem zur schnellen Bedrohungsabwehr.
Einer der fünf deutschen Meisterhiebe, mit gekreuzten Händen seitlich gegen die Handgelenke des Gegners geführt, dient vor allem als Konter gegen die Ochs-Hut.
Griffkampf-Taktik im Judo zur Kontrolle des gegnerischen Gi vor dem Wurf.
Sparring-Sparte des Karate zum Testen von Techniken am Partner.
Verstärkte rote oder blaue Baumwolljacke mit Schulterklappen für Sambo.
Erste und wichtigste Phase jedes Wurfs im Judo oder Aikido: das Brechen des Gleichgewichts.
Koreanischer Begriff für eine traditionelle Kampfsportschule (Kwan) und ihren Leiter (Kwannim).
Traditionelle Trainingshalle für chinesische Kampfkünste (Kung-Fu / Wushu).
Bruchtest-Disziplin zum Zerbrechen von Holzbrettern oder Ziegeln im Taekwondo.
Vollkontakt-Sparring im Taekwondo mit Schutzausrüstung und elektronischer Weste.
Mittlerer Lehrertitel im Shogo-System (meist 6. bis 7. Dan).
Schülergrad im Kampfsport vor dem Erreichen der Dan-Stufen.
Anatomisch empfindliche Druckpunkte am menschlichen Körper für Schläge und Hebel.
Spezialdisziplin zur Nutzung neurologischer Druckpunkte für die Selbstverteidigung.
Eine Guard-Pass-Technik im BJJ, bei der der Angreifer das Bein des Gegners greift und über den eigenen Körper zieht, wodurch das Hindernis beseitigt und der Weg zur Seitenkontrolle geöffnet wird.
Zerstörerischer tiefer Schienbeinkick auf den Oberschenkel oder die Wade.
Dynamischer Kampfabstand und zeitliches Timing zwischen zwei Gegnern.
Ein afro-brasilianischer Tanz und Kampfübung, ausgeführt mit Holzstöcken oder Macheten im Rhythmus von Trommeln.
Grundlegender linearer Vorwärtskick mit dem Fußballen auf Bauch oder Kinn.
Traditionelles okinawanisches Trainingsgerät zur Verbesserung der Schlagkraft und Abhärtung.
Griffdetail, bei dem ein Arm oder Bein wie ein Kissen unter den Nacken des Gegners geschoben wird.
Eine Philosophie der List, Schlauheit und Improvisation, die ein prägendes Element des Stils und Geistes der Capoeira ist.
Kommando zur vorübergehenden Unterbrechung des Kampfes im Judo.
