Glossar
Umfassendes Glossar der Kampfsport-Terminologie
Technik der blitzartigen Entladung innerer Kraft in den chinesischen Kampfkünsten.
Ein peitschender, kreisförmiger Tritt im Savate, der den Gegner seitlich mit der Schuhspitze trifft, ähnlich einem Karate-Mawashi-geri, jedoch mit einer stärker ausgeprägten peitschenden Armbewegung.
Extrem stabile 'unbewegliche' Stellung aus Zenkutsu-dachi und Kiba-dachi.
Zustand eines unerschütterlichen Geistes, der auch bei Gefahr gelassen bleibt.
Präzises Unterfegen des gegnerischen Fußes genau im Moment der Gewichtsverlagerung.
Das Zusammenlegen der Handflächen vor der Brust als Ausdruck von Respekt und Dankbarkeit, oft verbunden mit einer Verbeugung.
Untere Trefferstufe des Körpers (unterhalb der Taille inklusive Beine).
Nach unten fegender Unterarmblock zum Schutz des Unterbauchs vor Kicks.
Moderne japanische Kampfkünste nach 1868 mit Fokus auf Erziehung und Sport.
Umfassende Kategorie aller Tritttechniken im Karate.
Traditionelle Trainingskleidung für japanische Kampfkünste.
Würgetechnik im BJJ und Judo unter Verwendung des Gi-Revers.
Rhythmische Grundbewegung und Wiegeschritt als Basis aller Capoeira-Aktionen.
Taktisches Prinzip der Abwehr eines Angriffs mit direkt anschließendem Konter.
Zentrale BJJ-Bodenposition auf dem Rücken, bei der der Gegner mit den Beinen kontrolliert wird.
Taktisches BJJ-Manöver, bei dem der obere Kämpfer die Beine des Gegners überwindet.
Ein taktischer Übergang vom Stand zum Bodenkampf, bei dem der Gegner in den Guard gezogen wird.
Vorderer Würger, der den Hals des Gegners umschließt, oft bei gescheiterten Takedowns.
Titel für einen qualifizierten Lehrer in den philippinischen Kampfkünsten (FMA / Arnis / Kali).
Ein traditioneller Titel für einen Lehrer und Meister der südindischen Kampfkunst Kalaripayattu.
Gerader Fauststoß mit der hinteren Hand entgegengesetzt zum vorderen Bein.
Koreanisches Kommando 'Verbeugen!' als Zeichen des Respekts.
Oberseite des Fußes (Spann) als Trefffläche für Rundkicks.
Japanischer Befehl 'Beginnen!', der den Start einer Übung signalisiert.
Traditionelle breite Faltenhose, die in bestimmten japanischen Kampfkünsten getragen wird.
Zwischenposition am Boden, bei der ein Bein des oberen Kämpfers umklammert wird.
Koreanische Zahl 'Eins' (1) zum Zählen von Übungen im Taekwondo.
Der Moment des Loslassens der Bogensehne im Kyūdō, der spontan als natürlicher Höhepunkt des vollen Zuges erfolgen soll, statt als bewusstes Abschießen des Pfeils.
Mittelbreite, gespannte Stellung mit nach innen gedrückten Knien.
Höchster Lehrertitel für Großmeister (normalerweise ab dem 8. Dan).
Unterbauch als physischer und energetischer Schwerpunkt des Körpers.
Dynamischer Judo-Hüftwurf aus Hüftkontakt und fegender Oberschenkelbewegung.
Serie von fünf grundlegenden Schüler-Katas erschaffen von Meister Anko Itosu.
Machtvolles Zurückziehen der unbeschäftigten Hand zur Hüfte zur Kraftverstärkung.
Japanisches Wort für Knie.
Brustschutz-Weste für Taekwondo-Kämpfer im Kyorugi.
Traditionelles okinawanisches Kräftigungssystem mit speziellen Holz- und Steingeräten.
Praktisches Selbstverteidigungssystem im Taekwondo und Hapkido gegen bewaffnete Angriffe.
Traditionelle vorgeschriebene Bewegungsformen und Technikkombinationen im Taekwondo.
Lauthalses, erzwungenes Bauch-Ausatmen kombiniert mit isometrischer Muskelanspannung.
Japanische Zahl 'Eins' (1) zum Zählen von Übungswiederholungen im Dojo.
Höchste Wertung im Judo und Karate, die den Kampf sofort entscheidet.
Ein grundlegendes Bewegungsprinzip im Aikido, bei dem man direkt in den Raum des Angreifers eintritt, anstatt auszuweichen.
Stein-Vorhängeschloss-Gewicht mit Griff zur Kräftigung von Händen und Beinen im Karate.
Mittellanger Holzstab (ca. 128 cm) im Jodo und Aikido.
Obere Trefferstufe des Körpers in der japanischen Terminologie (Kopf und Hals).
Vorgegebene Bewegungsabläufe im Pencak Silat zur Technikschulung, ähnlich der Kata in anderen Künsten.
Traditionelles thailändisches Trainingslager für Muay-Thai-Athleten.
Die Phase des Kyūdō, in der der Schütze die Sehne im Moment scheinbarer Ruhe voll gespannt hält, hinter der sich in Wirklichkeit stetig wachsende innere Spannung verbirgt, die natürlich in den Loslass (Hanare) übergeht.
Ferse als Trefffläche für Axtkicks (Kakato-geri) und Rückwärtskicks.
