Glossar
Umfassendes Glossar der Kampfsport-Terminologie
Reibungsbedingte Hautabschürfung am Fußrücken oder den Knien durch Mattenkontakt.
Ein dicker Gürtel aus Baumwolle oder Seide von über neun Metern Länge, den sich ein Sumoringer mehrfach um die Hüften und zwischen den Beinen wickelt und der als einziger erlaubter Griffpunkt am Gegner dient.
Kreisförmiger Rundkick mit dem Spann oder Fußballen auf Rippen oder Kopf.
Der höchste formelle Meistertitel in der Capoeira, verliehen nach jahrzehntelanger Praxis und tiefem Wissen über die Kunst.
Kleine offene Polsterhandschuhe (4oz) für Schläge und Ringen im MMA.
Kurze Meditation im Kniesitz vor und nach dem Training.
Heiliges geflochtenes Seil-Stirnband, das Muay-Thai-Kämpfer beim Vor-Kampf-Ritual tragen.
Hochgradig dominante Bodenposition, bei der man rittlings auf dem Gegner sitzt.
Traditionelle chinesische Holzpuppe für das Training im Wing Chun und Kung-Fu.
Technischer Muay-Thai-Kämpferstil basierend auf Timing, Beinarbeit und Kampf-IQ.
Unablässiger Muay-Thai-Kämpferstil spezialisiert auf Clinch-Kontrolle und Kniestöße.
Schlagbetonter Muay-Thai-Stil fokussiert auf Knockout-Kombinationen und Lowkicks.
Zustand des 'No-Mind', in dem Handlungen intuitiv ohne Zögern geschehen.
Kategorie aller Wurf- und Takedown-Techniken im Judo, Aikido und Jujutsu.
Klassische Okinawanische Kata-Serie ausschließlich auf einer seitlichen Linie im Kiba-dachi.
Traditionelle Bezeichnung für einen aktiven Muay-Thai-Kämpfer.
Einzigartiger Fußblock, der die Sohle am Oberschenkel hochschnappen lässt.
Klassifizierung chinesischer Kampfkünste in innere (Neijia) und äußere (Waijia) Stile.
Elastische Katzenstellung mit 90% Gewicht auf dem hinteren Bein und erhobener vorderer Ferse.
Japanische Zahl 'Zwei' (2) zum Zählen im Dojo.
Paar breitrandiger Tonkrüge mit Sand oder Steinen gefüllt zum Trainieren der Griffkraft.
Die Kunst, ein japanisches Schwert (Katana) sanft und sicher in die Scheide zurückzuführen.
Stich mit gestreckten Fingerkuppen auf weiche Vitalpunkte (Kehle, Solarplexus).
Traditionelles okinawanisches Kobudo-Gerät aus zwei Stöcken mit Kette oder Seil.
Gürtel zum Zusammenhalten der Jacke und zur Kennzeichnung des Leistungsgrads.
Traditionelle Methode des Gürtelbindens mit symmetrischem Knoten in der Körpermitte.
Eine der vier Grundhuten (Leger) im historischen deutschen Langschwertfechten.
Gerader Fauststoß mit gleichzeitigem Schritt der gleichseitigen Hand und des Beins.
Schulterhebel im BJJ, bei dem ein Bein um den Arm des Gegners gewickelt wird.
Kategorie der Haltegriffe im Judo, die bei 20 Sekunden Haltezeit zum Ippon führt.
Sicherer Judo-Beinwurf, der das belastete Standbein des Gegners von außen wegsichelt.
Weit verbreiteter Begriff für Respekt, Entschlossenheit und Zustimmung.
Philosophischer Hintergrund von Osu: 'Druck aushalten, Schmerz überwinden und niemals aufgeben'.
Ein brasilianisches Tamburin, das der Musik in der Capoeira Komplexität verleiht und das Tempo beschleunigt.
Ein Ehrentitel für einen anerkannten Meister oder Experten im indonesischen und malaiischen Pencak Silat.
Eine der vier Grundhuten (Vier Leger) im historischen deutschen Langschwertfechten, die an das Halten eines Pfluges erinnert.
Eine Technik zum Wegreißen der gegnerischen Hände bei der Abwehr eines Würgegriffs im Krav Maga.
Stand-Nackengriff im Muay Thai zur Kopfkontrolle und für Kniestöße.
Der koreanische Ausdruck für Formen, die aus vorgegebenen Verteidigungs- und Angriffstechniken bestehen.
Traditionelles Seilarmband am Oberarm von Muay-Thai-Kämpfern für Glück und Schutz.
Geflochtene Armbänder, die thailändische Boxer als Talisman für Glück und Schutz tragen.
Ein kurzes Messer oder Dolch, der in den philippinischen Kampfkünsten für den Nahkampf verwendet wird.
Konzept der Lebensenergie und des inneren Atemzugs in asiatischen Kampfkünsten.
Chinesisches System von Gelenkhebeln und Druckpunkttechniken im Kung-Fu.
Stilisierter Tanz vor dem Muay-Thai-Kampf nach dem Wai Kru.
Freier Übungskampf ohne festgelegten Ablauf im Judo, Aikido oder Karate.
Enganliegendes Kompressionsshirt für No-Gi BJJ, MMA und Grappling.
Hocheffektiver Blutwürger von hinten ohne Benutzung der Kleidung.
Traditionelle Verbeugung als Zeichen von Respekt, Demut und Etikette.
Umfassendes System formeller Umgangsformen und Höflichkeit im Dojo.
