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Taekwondo

태권도

Die koreanische Kunst der hohen, dynamischen Tritte, nach dem Zweiten Weltkrieg aus neun Schulen vereinigt. Seit 2000 olympische Disziplin.

Wichtige Daten

Gründer
HerkunftslandSüdkorea
Gründungsjahr1955
RegionAsien
HauptfokusSchlagtechnik
KontaktstufeVollkontakt · Leichter Kontakt (je nach Stil)
Gürtelsystem13 Stufen →

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieSportlich kodifiziert
Entstehungszeit20. Jahrhundert

Training

BekleidungGi erforderlich
SparringVollkontakt · Leichter Kontakt (je nach Stil)
Rolle der WaffenOhne Waffen
Rolle der FormenFormen im Zentrum
Übliche Häufigkeit2 × pro Woche
Erster Grad in3 Monaten

Für wen

Übliches Mindestalter5 Jahren
KinderprogrammeKinder sind die Hauptzielgruppe
SeniorenfreundlichMit Anpassungen geeignet
Körperliche Anforderung3/5
Verletzungsrisiko4/5
Übertrag auf Selbstverteidigung3/5
Konditioneller Nutzen3/5
Wie wir die Skalen bewerten →

Organisation & Wettkampf

GraduierungenJa (Gürtel)
WettkampfformatPunktkampf
GewichtsklassenJa
Olympischer StatusAktuell olympisch
WeltverbandWorld Taekwondo (WT); International Taekwon-Do Federation (ITF)
Geschätzte PraktizierendeÜber 10 Mio.

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeAm Rande
TritteZentral
WürfeNicht verwendet
BodenkampfNicht verwendet
Hebel & HaltegriffeNicht verwendet
WaffenNicht verwendet

Vergleiche

Taekwondo vs. Karate→Taekwondo vs. Tang Soo Do→Taekwondo vs. Kickboxen→Taekwondo vs. Hapkido→Taekwondo vs. Judo→Taekwondo vs. Muay Thai→

Kataloge & Datenbanken für Taekwondo

📜 Traditionelle Katas82 Einträge · über 2 Stile hinweg
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👊 Technik-Datenbank653 Einträge · über 2 Stile hinweg
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📖 Glossar6 Einträge · über 2 Stile hinweg
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👥 Persönlichkeiten & Meister6 Einträge · über 2 Stile hinweg
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🎬 Taekwondo in der Kultur7 Einträge · über 2 Stile hinweg
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Über Taekwondo

Taekwondo entstand in Korea nach dem Zweiten Weltkrieg, als sich die Leiter von neun Schulen (Kwan) auf einen gemeinsamen Namen einigten. Die Gründer der Kwan kamen vor allem aus dem japanischen Karate, das während der Besatzungszeit nach Korea gelangt war, und aus chinesischen Kampfkünsten. Die Darstellung, Taekwondo stamme direkt vom altkoreanischen Taekkyon und Subak ab, ist unter Historikern umstritten. Heute bestehen zwei Hauptzweige: WT (früher WTF), dessen Wettkampfform seit 2000 olympisch ist, und ITF mit traditionellerem technischem Inhalt. Das prägende Merkmal sind die Fußtechniken. Tritte zum Kopf, Dreh- und Sprungtechniken bilden den Kern des Trainings, und die WT-Regeln geben dafür mehr Punkte als für Fausttechniken. Die Hände dienen vor allem der Deckung und Körpertreffern; im WT-Wettkampf sind Faustschläge zum Kopf verboten (im ITF erlaubt), was den Wettkampfstil stark prägt. Das Training ruht auf drei Säulen: Formen (Poomsae im WT, Tul im ITF), technische Übungen und Sparring. Der Weg führt über farbige Gürtel (Gup) zu den Dan-Graden. Neben der sportlichen Linie existiert eine traditionelle Ausbildung mit Schwerpunkt Selbstverteidigung und Bruchtest. Für Anfänger bietet Taekwondo eine klare Prüfungsordnung und ein dichtes Vereinsnetz. Tritte zum Kopf setzen eine gute Hüftbeweglichkeit voraus.

Geschichte

Taekwondo entstand nach 1945 in Korea. In Seoul eröffneten damals Schulen namens kwan, deren Gründer Karate, Judo und die chinesischen Kampfkünste kennengelernt hatten. Einige von ihnen verwendeten den Namen Tang Soo Do, die koreanische Lesung der Zeichen 唐手道, mit denen Karate geschrieben wurde, die Schule Jidokwan knüpft an die Abteilung der Judoschule Chosun Yun Moo Kwan an. Den Namen Taekwondo stellte am 11. April 1955 Choi Hong Hi vor, nach eigener Aussage ein Schüler von Gichin Funakoshi. Die Korea Taekwondo Association entstand 1959 aus neun kwan. In den USA eröffnete 1962 Jhoon Rhee, der Vater des amerikanischen Taekwondo, das erste Studio in Washington, aus dessen Linie die Pioniere des Full Contact Jeff Smith und Mike Anderson hervorgingen, Mitgründer der Kickbox-Organisation WAKO (1977). Choi Hong Hi gründete am 22. März 1966 die International Taekwon-Do Federation (ITF). Im Jahr 1973 entstanden in Seoul das Kukkiwon und die World Taekwondo Federation, seit 2017 World Taekwondo (WT). Das IOK erkannte die WT 1980 an, nach Vorführungen in Seoul 1988 und Barcelona 1992 ist Taekwondo seit Sydney 2000 eine olympische Sportart, Para-Taekwondo seit Tokio 2020. Die ITF teilte sich in den Jahren 2001–2002 in drei Organisationen auf.

Technik

Im WT-Kampf (kyorugi) wird mit Tritten auf den durch eine elektronische Weste geschützten Rumpf und mit Tritten zum Kopf gepunktet, mit der Faust darf nur auf den Rumpf geschlagen werden. Seit dem 1. 6. 2026 gilt: Faustschlag auf den Rumpf 1 Punkt, Tritt auf den Rumpf 2 Punkte, Tritt zum Kopf 3 Punkte, Drehtritt auf den Rumpf 4 Punkte und Drehtritt zum Kopf 6 Punkte. Ein Strafpunkt (gam-jeom) schreibt dem Gegner 1 Punkt gut, man erhält ihn unter anderem für Greifen, Halten, Schieben, den Angriff auf die Beine und den Angriff auf einen gestürzten Gegner. Das ITF-Sparring (matsogi) arbeitet mit Händen und Füßen, erlaubt den Handschlag zum Kopf, und der Kontakt ist leicht, übermäßiger Kontakt wird bestraft. Das Repertoire beider Zweige ergänzen Formen, Selbstverteidigung (hosinsul) und Bruchtests (gyeokpa). Das Lehrbuch des Kukkiwon kennt auch Fallen (nakbeop), Takedowns zu Boden, Hebel und Griffe.

Training

Das Training umfasst Formen (poomsae in der WT, tul in der ITF), Sparring einschließlich Schrittsparring, Bruchtests, Selbstverteidigung, Konditionstraining und Prüfungen auf die Grade. Zum mentalen Teil gehören Meditation, Atemkontrolle und Etikette. Den Aufbau der Stunde, das Verhältnis der einzelnen Teile und auch, wann ein Anfänger zum ersten Mal sparrt, konnten wir in den Quellen nicht belegen. Eine Studie an Amateuren nennt 7,0 Verletzungen pro 1.000 Trainingsstunden, über 81 % aller Verletzungen entstanden im Training. Eine Studie an spanischen Nationalspielern nennt als am häufigsten betroffen das Knie (21,3 %), Spann und Fuß (17,0 %) und das Sprunggelenk (12,2 %).

Graduierungen und Fortschritt

Die Schülergrade (gup) werden von der höheren zur niedrigeren Zahl gezählt und durch die Farbe des Gürtels bezeichnet, die Meistergrade (dan) aufsteigend, in der Regel bis zum 9. dan. Wer 15 Jahre noch nicht erreicht hat, kann keine Prüfung auf den dan ablegen und hat vier Kindergrade poom zur Verfügung. Die dan im System des Kukkiwon verleiht das Kukkiwon in Seoul. Ein britischer Prüfungsführer nennt Wartezeiten von 1 Jahr zwischen dem 1. und 2. dan, 2 Jahren zwischen dem 2. und 3., 3 Jahren zwischen dem 3. und 4. und 4 Jahren zwischen dem 4. und 5. dan, ein Mindestalter von 16 Jahren für den 1. dan (15 Jahre beim Übergang von poom), 18 Jahre für den 2., 21 für den 3. und 25 Jahre für den 4. dan. Die ITF verwendet sechs Gürtelfarben und neun dan. Das zehnstufige gup-System haben vom Taekwondo viele Schulen des Hapkido übernommen, das bis in die siebziger Jahre fünf Gürtel verwendete.

Für wen

Die WT-Regeln teilen die Teilnehmer in Kadetten (12–14 Jahre), Junioren (15–17) und Senioren (ab 17 Jahren) ein, Kadetten wie Junioren haben je zehn Gewichtsklassen. Der Kopfschutz der Kadetten kann ein Gesichtsvisier haben, bei der Weltmeisterschaft der Kadetten ist es Pflicht. Die Weltmeisterschaft im Poomsae hat Altersdivisionen bis zur Kategorie über 65 Jahre. Frauen sind seit dem Jahr 2000 bei den Olympischen Spielen, mit vier Gewichtsklassen, ebenso wie die Männer. Ein Überblick über 8 Studien mit 402 Kindern im Alter von 6–16 Jahren nennt nach dem Training Verbesserungen von Kraft, Flexibilität, Gleichgewicht und kognitiver Leistung. Bei der Junioren-Weltmeisterschaft der WT entfielen 38,55 Verletzungen auf 1.000 Starts, meist Prellungen, 76 % entstanden durch Kontakt mit dem Gegner.

Wettkampf

Ein WT-Kampf besteht aus drei Runden zu je zwei Minuten mit einer Minute Pause, bei Gleichstand folgt eine einminütige Runde des Golden Point. Bei den Olympischen Spielen gibt es vier Klassen für Männer (−58, −68, −80, +80 kg) und vier für Frauen (−49, −57, −67, +67 kg). Seit 2017 wird bei großen Turnieren elektronisch gewertet, einschließlich elektronischer Helme. Die WT-Kampffläche ist ein Quadrat oder Achteck mit 8 m Seitenlänge, in der ITF 9 × 9 m. Eine eigene Disziplin ist Poomsae: Einzelne, gemischte Paare, Dreierteams und freie Formen mit Musik, bei der Weltmeisterschaft werden zwei Pflichtformen gelaufen. Para-Taekwondo hat sechs Disziplinen und nur den Kampf.

Ausrüstung

Man trainiert im dobok mit Gürtel (tti), dessen Farbe den Grad bestimmt. Der WT-dobok hat meist einen V-Ausschnitt, die ITF eine vorn geschlossene Jacke. Die WT-Regeln verlangen im Kampf einen Rumpfschutz, einen Kopfschutz, einen Tiefschutz, Unterarm- und Schienbeinschützer, Handschuhe, einen Zahnschutz und Sensorsocken für die elektronische Wertung. In der ITF schützt man meist nur Hände und Füße, und der Kopfschutz ist optional.

Philosophie

Choi Hong Hi formulierte fünf Prinzipien: Höflichkeit, Ehrlichkeit, Ausdauer, Selbstbeherrschung und unbeugsamer Geist. Sowohl die ITF als auch die WT berufen sich auf die fünf Gebote der hwarang. Chois Theorie der Kraft betont die Geschwindigkeit vor der Masse. Die Formen heißen hyeong, poomsae (Kukkiwon und WT) oder tul (ITF). Das Kukkiwon verwendet acht Taegeuk-Formen für die farbigen Gürtel (seit 1971 anstelle der Palgwe-Formen) und neun Formen für dan-Träger, von Koryo bis Ilyeo. Die ITF hat 24 Chang-Hon-Formen, deren Namen auf die koreanische Geschichte verweisen. Die Terminologie ist koreanisch. Meister werden im System des Kukkiwon kyosa-nim (1.–3. dan) und sabum-nim (4.–6. dan) genannt.

Stile und Schulen

Taekwondo hat zwei Hauptzweige, die sich in Organisation, Regeln und Formen unterscheiden. Die International Taekwon-Do Federation (ITF) entstand am 22. März 1966 als Zusammenschluss von neun Ländern: Vietnam, Malaysia, Singapur, Westdeutschland, den USA, der Türkei, Italien, Ägypten und Korea. Der Gründer Choi Hong Hi verlegte den Sitz des Verbands 1972 nach Toronto und 1985 nach Wien. 1980 führte er Taekwon-Do in Nordkorea ein und starb am 15. Juni 2002 in Pjöngjang. Der Formensatz der ITF heißt Chang Hon nach seinem Pseudonym. Die ITF datiert die Geburt der Kunst auf den 11. April 1955, als ein Ausschuss den Namen Taekwon-Do billigte und Präsident Syngman Rhee ihn unterstützte. WT und Kukkiwon haben eine eigene Auslegung.

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World Taekwondo, bis 2017 World Taekwondo Federation, wurde am 28. Mai 1973 gegründet und vereint 213 nationale Verbände. Zusammen mit dem Kukkiwon in Seoul, der Dan-Grade verleiht und die Poomsae-Formen verwaltet, leitet sie die olympische Form des Taekwondo. Das IOC erkannte Taekwondo 1980 an, genehmigte es 1994 als olympische Sportart und im Programm ist es seit den Spielen in Sydney 2000. In der Praxis erkennt man die Zweige an Kampf und Formen: WT übt Poomsae und kämpft in Schutzausrüstung mit elektronischer Wertung, ITF übt Tul und behält leichten Kontakt mit Handschlägen zum Kopf bei. Die ITF veranstaltet seit 1974 eigene Weltmeisterschaften, damals fand die erste in Montreal statt. Die achte wurde 1992 in Pjöngjang ausgetragen.

Heute

Taekwondo gibt es in zwei Hauptformen. Die WT mit dem Kukkiwon leitet den olympischen Sport mit Vollkontakt-Kampf in Schutzausrüstung und elektronischer Punktwertung, die ITF bewahrt den leichten Kontakt und Handschläge zum Kopf und gliedert sich in drei Organisationen. Die südkoreanische Regierung erklärte 2018 Taekwondo zur nationalen Kampfkunst Koreas. Die Vorstellung, Taekwondo sei die Fortsetzung des antiken taekkyeon, bezeichnen Überblicksquellen als verbreiteten Irrtum, und der koreanische Verband des taekkyeon bestreitet jeden Zusammenhang. Die vorherrschende historische Deutung führt die Wurzeln des Taekwondo auf Karate zurück, die offizielle koreanische Deutung betont den einheimischen Ursprung.

In der Kultur

Jhoon Rhee, der 1962 in Washington die erste Taekwondo-Schule der USA eröffnete, freundete sich mit Bruce Lee an und spielte 1973 im Film When Taekwondo Strikes mit. Der amerikanische Film Best of the Best hatte am 10. November 1989 Premiere, seine Handlung dreht sich um die Auswahl für das olympische Taekwondo-Team der USA. Laut dem AFI-Katalog produzierte ihn Phillip Rhee, der auch Autor der Vorlage ist, das Drehbuch schrieb Paul Levin. In der Fortsetzung Best of the Best 2 von 1992 kehrte Rhee in der Hauptrolle zurück. In Videospielen steht Hwoarang aus der Reihe Tekken für das Taekwondo, der erstmals in Tekken 3 im Jahr 1997 auftauchte und einer der wichtigsten Tritt-Kämpfer der Reihe ist. Ob diese Werke die Zahl der Übenden beeinflusst haben, konnten wir aus den Quellen nicht belegen.

Wissenswertes

Bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul war Taekwondo eine Demonstrationssportart, und Südkorea gewann neun von sechzehn Gewichtsklassen. Die Medaillen wurden nicht in die offizielle Wertung einbezogen. Bei der zweiten Demonstration in Barcelona 1992 starteten in jeder Klasse acht Sportler, insgesamt 64 Männer und 64 Frauen.

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Erster Olympiasieger wurde in Sydney 2000 der Amerikaner Steven Lopez (68 kg). Gold fügte er in Athen 2004 und Bronze in Peking 2008 hinzu, und mit fünf Weltmeistertiteln nennt ihn sein olympisches Profil den erfolgreichsten Taekwondo-Sportler der Geschichte. In Peking gewannen die Geschwister Lopez drei Medaillen, Mark Silber, Diana und Steven Bronze, als erstes Familientrio in einem amerikanischen Olympiateam seit 1904. Taekwondo erlebte auch olympische Skandale. Der Kubaner Angel Matos, Sieger von 2000, trat nach seiner Disqualifikation in Peking 2008 einen Kampfrichter und erhielt eine lebenslange Sperre. In London 2012 kamen erstmals Schutzausrüstung und Socken mit Sensoren sowie die sofortige Videoüberprüfung von Entscheidungen zum Einsatz. Die Britin Jade Jones gewann dort mit neunzehn Jahren die Klasse bis 57 kg und verteidigte den Titel 2016 in Rio. In Tokio 2020 gewann Südkorea erstmals seit dem olympischen Debüt kein einziges Gold. Jhoon Rhee forderte 1976 an einem Sportabend scherzhaft Muhammad Ali und Wilt Chamberlain zu einem Kampf um den Titel des Größten heraus. World Taekwondo ist seit 2015 Vollmitglied des Internationalen Paralympischen Komitees.

Stile & Zweige

ITF Taekwondo태권도

Zweig des Taekwondo, den Choi Hong Hi am 22. 3. 1966 gründete. Mit 24 tul, Kampf über zwei Runden bei kontrolliertem Kontakt und gewerteten Handschlägen zum Kopf.

WT Taekwondo태권도

Olympischer Zweig des Taekwondo unter dem 1973 gegründeten Verband World Taekwondo. Der Kampf über drei Runden wird vom elektronischen System PSS gewertet.

Häufige Fragen

Was ist Taekwondo?

Taekwondo ist eine koreanische Kampfkunst, deren auffälligstes Merkmal die Tritte sind, auch Tritte zum Kopf, Drehtritte und Sprungtritte. Es hat zwei Hauptzweige: das olympische World Taekwondo zusammen mit dem Kukkiwon und die International Taekwon-Do Federation.

Aus welchem Land stammt Taekwondo?

Aus Korea. Laut ITF genehmigte ein Komitee den Namen taekwon-do am 11. April 1955, World Taekwondo entstand am 28. Mai 1973.

Welche Grade gibt es im Taekwondo?

Die Schülergrade heißen gup, die Meistergrade dan. Das Kukkiwon verleiht die dan 1 bis 9 und an jüngere Inhaber die poom 1 bis 4. Das Mindestalter für den 1. dan beträgt 15 Jahre, für den 9. dan 53 Jahre.

In welcher Reihenfolge folgen die Gürtel im Taekwondo?

Laut ITF führen zehn gup vom weißen Gürtel über Weiß mit gelbem Streifen, Gelb, Gelb mit grünem Streifen, Grün, Grün mit blauem Streifen, Blau, Blau mit rotem Streifen und Rot bis zu Rot mit schwarzem Streifen. Danach folgt der schwarze Gürtel 1. bis 9. dan. Das Kukkiwon führt die gup-Farben auf seiner Website nicht auf.

Welche Regeln gibt es im Taekwondo?

Ein WT-Kampf hat drei Runden zu zwei Minuten mit einer Minute Pause, bei Gleichstand folgt eine Runde mit goldenem Punkt. Seit 2017 wird bei großen Turnieren elektronisch gewertet, auch mit elektronischen Helmen. In der WT sind Handschläge zum Kopf verboten, in der ITF erlaubt.

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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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