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Glossar für Taekwondo

Taekwondo: 6 belegte Begriffe. Davon: Einteilung von Techniken, Künsten und Schulen (1), Wettkampf, Regeln und Wertung (1), Ausrüstung und Trainingsgeräte (1). Darunter Hogu, Dojo kun, Gyeorugi.

Begriffe: Taekwondo

Dojo kun道場訓

Kurzer Grundsatzkatalog des Dojo, den die Übenden am Ende des Trainings vortragen. Am bekanntesten ist der fünfpunktige dojo kun des Shotokan-Karate.

Etikette und Zeremonie Japan
Gyeokpa격파

Das Durchschlagen von Brettern, Dachziegeln oder Backsteinen durch Schlag oder Tritt. Im Taekwondo wird es bei Vorführungen gezeigt und ist bei der ITF auch eine Wettkampfdisziplin.

Trainingsmethode Südkorea
Gyeorugi겨루기

Kampf und Sparring im Taekwondo. Der olympische Kampf wird nach den WT-Regeln mit elektronischen Rumpf- und Kopfschützern gewertet.

Wettkampf, Regeln und Wertung Südkorea
Hogu호구

Rumpfschutz im Taekwondo. Bei WT-Wettkämpfen ist er elektronisch und registriert Tritttreffer selbst. Blau oder Rot kennzeichnet den Kämpfer.

Ausrüstung und Trainingsgeräte Südkorea
Hosinsul호신술

Selbstverteidigungstechniken in den koreanischen Künsten, vor allem im Hapkido und Taekwondo. Sie umfassen Befreiungen aus Griffen, Hebel und Abwehr gegen Waffen.

Einteilung von Techniken, Künsten und Schulen Südkorea
Sine wave

Bewegungsprinzip des ITF-Taekwondo: Der Körperschwerpunkt hebt sich beim Schritt zuerst und sinkt dann in die Technik. Die Körperbahn erinnert an eine Sinuskurve.

Physikalisches und biomechanisches PrinzipITF Taekwondo Südkorea

Gemeinsame Begriffe der Kampfkünste — Südkorea

Begriffe, die die meisten Kampfkünste dieser Kultur teilen: Etikette, Titel, Kleidung und Trainingsraum.

Charyeot차렷

Koreanisches Kommando für „Achtung“. Der Übende steht aufrecht mit zusammengestellten Fersen und den Armen am Körper. Im Taekwondo geht es meist der Verbeugung voraus.

Kommando und Signal Südkorea
Dan段

Meistergrad in den japanischen und koreanischen Kampfkünsten, meist mit schwarzem Gürtel. Erstmals 1883 von Kano Jigoro im Judo verliehen.

Titel und Rang Japan
Dobok도복

Trainingsanzug der koreanischen Kampfkünste, vor allem im Taekwondo. Das koreanische Gegenstück zum japanischen keikogi, mit denselben Schriftzeichen 道服.

Kleidung Südkorea
Dojang도장

Trainingshalle der koreanischen Kampfkünste, vor allem des Taekwondo und Hapkido. Geschrieben mit denselben Schriftzeichen wie das japanische dojo (道場).

Ort und Raum Südkorea
Gyeongnye경례

Koreanisches Kommando für „Gruß“ oder „Verbeugung“. Im Taekwondo folgt es auf das Kommando charyeot zu Beginn und am Ende von Training, Kampf und Übung.

Kommando und Signal Südkorea
Hyeong형

Koreanische Bezeichnung für Technikfolgen, Entsprechung der japanischen kata. Taekwondo WT nennt sie poomsae, Taekwondo ITF teul, ältere und andere Künste hyeong.

Einteilung von Techniken, Künsten und Schulen Südkorea
Kihap기합

Kampfschrei in den koreanischen Künsten, das Gegenstück zum japanischen kiai mit denselben Schriftzeichen (氣合). Er festigt den Körper beim Schlag und bündelt die Kraft.

Etikette und Zeremonie Südkorea
Kwan관

Koreanische Kampfkunstschule, wörtlich „Halle“. Aus den ersten Kwans nach 1945 entstand Taekwondo. Der Leiter einer Schule heißt Kwanjang.

Einteilung von Techniken, Künsten und Schulen Südkorea
Kyu級

Schülergrad vor den Meistergraden dan. Er wird absteigend gezählt, von einer hohen Zahl bis zum ersten kyu, auf Koreanisch heißt er gup.

Titel und Rang Japan
Sabeom사범

Koreanischer Titel eines Instruktors der Kampfkünste. Höflich angesprochen wird er als sabeomnim. Geschrieben mit denselben Schriftzeichen wie das japanische shihan.

Titel und Rang Südkorea