ImpakuImpaku

Tai Chi

太極拳

Chinesische Familie von Stilen einer inneren Kampfkunst mit langsamen Formen und tuishou, belegt seit dem 17. Jahrhundert in Henan. Zhang Sanfeng ist Legende, UNESCO 2020.

Wichtige Daten

HerkunftslandChina
RegionAsien
HauptfokusGriffkampf
KontaktstufeLeichter Kontakt

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieTraditionell
EntstehungszeitFrühe Neuzeit

Training

SparringLeichter Kontakt
Rolle der WaffenWaffen optional
Rolle der FormenFormen im Zentrum

Für wen

SeniorenfreundlichAuch für Senioren geeignet
Körperliche Anforderung1/5
Verletzungsrisiko1/5
Wie wir die Skalen bewerten →

Organisation & Wettkampf

WettkampfformatFormen
GewichtsklassenNein
Olympischer StatusNicht olympisch
Geschätzte PraktizierendeÜber 10 Mio.

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeBedeutend
TritteAm Rande
WürfeBedeutend
BodenkampfNicht verwendet
Hebel & HaltegriffeAm Rande
WaffenBedeutend

Vergleiche

Tai Chi vs. Baguazhang→Tai Chi vs. Xingyiquan→

Kataloge & Datenbanken für Tai Chi

📜 Traditionelle Katas21 Einträge · über 6 Stile hinweg
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👊 Technik-Datenbank16 Einträge · über 6 Stile hinweg
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📖 Glossar2 Einträge · über 6 Stile hinweg
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👥 Persönlichkeiten & Meister23 Einträge · über 6 Stile hinweg
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🎬 Tai Chi in der Kultur6 Einträge · über 6 Stile hinweg
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Über Tai Chi

Tai Chi (taijiquan) ist eine chinesische Familie von Stilen einer inneren Kampfkunst. Der genaue Ursprung ist nicht bekannt. Die am besten belegte Praxis beginnt beim Übergang von der Ming- zur Qing-Dynastie in den Dörfern Chenjiagou und Zhaobao in der Provinz Henan, und die UNESCO datiert die Entstehung in die Mitte des 17. Jahrhunderts. Chen Wangting (1580–1660) könnte den Chen-Stil begründet haben. Der Daoist Zhang Sanfeng, dem die Tradition die Entstehung zuschreibt, ist eine legendäre Gestalt. Man unterscheidet fünf Familienstile: Chen, Yang, Wu (Hao), Wu und Sun.

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Zur Technik gehört die Partnerübung tuishou mit den acht Toren, von denen peng, lu, ji und an als grundlegend gelten. Der Chen-Stil wechselt zudem zwischen langsamen und schnellen Bewegungen und verwendet das Seidenspinnen und die Kraftausbrüche fajin. Das Training beruht auf Formen. Neben den Familienformen werden standardisierte geübt, zum Beispiel die vereinfachte Form 24 von 1956, die vom Yang-Stil ausgeht, die Form 48 von 1976 und die Wettkampfform 42 von 1989. Im Chen-Stil lassen Lehrer vor den Formen oft das Stehen zhan zhuang und qigong üben. Taijiquan und taijijian sind in den IWUF-Regeln eigene taolu-Disziplinen. Die UNESCO nahm taijiquan 2020 in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit auf. Die Cochrane-Übersichtsarbeit von 2019 nennt bei älteren Menschen, die taijiquan üben, 20 % weniger, die stürzten.

Geschichte

Der genaue Ursprung des taijiquan ist nicht bekannt. Die am besten belegte Praxis beginnt beim Übergang von der Ming- zur Qing-Dynastie in den Dörfern Chenjiagou und Zhaobao in der Provinz Henan, die UNESCO datiert die Entstehung in die Mitte des 17. Jahrhunderts im Kreis Wenxian. Chen Wangting (1580–1660) könnte den Chen-Stil begründet haben. Für seine Lehre gibt es zwei Theorien: Nach der einen knüpfte er an Wang Zongyue und Jiang Fa an, nach der anderen, die die Familie Chen vertritt, verband er militärische Erfahrung, daoyin und die Lehre des Generals Qi Jiguang. Der Zhaobao-Stil wird als enger Verwandter des Chen-Stils eingeordnet, und der Streit um den Ursprung beider bleibt offen.

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Yang Luchan (1799–1872) lernte 18 Jahre bei Chen Changxing, danach unterrichtete er in Yongnian und in Peking. Allmählich festigten sich fünf Familienstile: Chen, Yang, Wu (Hao), verbunden mit Wu Yuxiang und Hao Weizhen, Wu, verbunden mit Wu Quanyou und Wu Jianquan, und Sun, benannt nach Sun Lutang. Vor der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Kunst anders genannt, zum Beispiel zhanquan, mianquan oder shisan shi. Der Historiker Tang Hao reiste 1932 nach Chenjiagou, um Familienaufzeichnungen zu untersuchen, und sein Buch stellte den Mythos infrage, dass Zhang Sanfeng das taijiquan geschaffen habe. Zhang Sanfeng ist ein legendärer Daoist, und der Historiker Stanley Henning zweifelte 1994 auch seine Existenz an.

Was es unterscheidet

Taijiquan hat sich laut UNESCO zu mehreren Schulen entwickelt, die oft nach einer Familie oder einem Meister benannt sind. Die Internationale Wushu-Föderation (IWUF) arbeitet bei der Weltmeisterschaft im Taijiquan mit fünf Familienstilen, Chen, Yang, Wu (Hao), Wu und Sun. Laut Ausschreibung der 5. Weltmeisterschaft hat jeder eine eigene Wettkampfform, Chen mit 56 Positionen, Yang mit 40, Wu mit 45, Wu (Hao) mit 46 und Sun mit 73. Standardisierte Formen des Taijiquan und Taijijian haben laut Ausschreibung nur Chen und Yang und dauern 3 bis 4 Minuten. Die übrigen Stile treten gemeinsam in der Form Five Styles mit einem Limit von 5 bis 6 Minuten an. In der Demonstrationskategorie der traditionellen Formen nennt die Ausschreibung die Stile Yang, Chen, Wu und Sun bloßhändig und mit Waffe, den Stil Wu (Hao) nur mit dem Taijijian. Außerhalb der Familienstile steht die vereinfachte Form mit 24 Positionen aus dem Jahr 1956. Laut der Zeitschrift Qi entstand sie durch die Kürzung des traditionellen Yang-Stils, hat weniger Wiederholungen als die Familienformen und verläuft entlang einer geraden Linie, sodass man sie auf engem Raum und in großer Gruppe üben kann. Einen technischen Vergleich der fünf Familienstile durch die Föderation oder einen unabhängigen Experten haben wir bisher nicht gefunden.

Technik

Die Partnerübung tuishou arbeitet mit den acht Toren. Als grundlegend gelten vier: peng (Ablenken nach oben), lu (Zurückweichen zur Seite), ji (Druck vom Körper weg mit dem Unterarm oder dem Handrücken) und an (Druck mit der Handfläche). Das Wettkampf-tuishou umfasst in der Regel Kontakt, aber keine Schläge. Der Chen-Stil hat eigene Merkmale: das Seidenspinnen (chansijin), den Wechsel von langsamen und schnellen Bewegungen und die Kraftausbrüche fajin. Chen Changxing verdichtete das Material des Stils auf zwei Formen, die als Laojia bezeichnet werden. Die erste Form Yilu ist groß und fließend in langsamem bis mittlerem Tempo, die zweite Form Erlu, auch Cannon Fist genannt, ist schneller und explosiver. Der neuere Rahmen Xinjia arbeitet mit kleineren Kreisen und kompakteren Haltungen.

Training

Im Chen-Stil lassen Lehrer vor den Formen oft das Stehen zhan zhuang und das qigong des Seidenspinnens üben. Das Üben mit dem Schütteln der Stange oder des Speers überträgt das Seidenspinnen und fajin auf die Waffe, und die historischen Handbücher des Chen-Stils beschreiben das Training mit Speer, Stock, breitem Schwert und geradem Schwert. Neben den Familienformen entstanden standardisierte Formen. Chen Panling schuf 1936 die guoshu-Form mit 99 Stellungen. Die vereinfachte Form mit 24 Stellungen stellte 1956 für das Chinesische Sportkomitee eine Gruppe von Meistern unter Leitung von Li Tianji zusammen, sie geht vom Yang-Stil aus und dauert etwa sechs Minuten. Die Form 48 entstand 1976 in einer Gruppe von wushu-Trainern um Men Huifeng und die Form 42 im Jahr 1989 für Wettkämpfe.

Graduierungen und Fortschritt

Das landesweite duanwei-Gradsystem gab die Generalverwaltung für Sport der VR China 1998 heraus und führte es ein. Laut einem Fachartikel hat es neun duan in drei Stufen, und taijiquan ist eine der zwölf Faustdisziplinen der Prüfung, mit den Stilen Chen, Yang, He, Wu und Sun. Die Prüfung umfasst Moral, Technik und Theorie, beim ersten duan wird die Theorie nicht geprüft, und höhere duan werden auch nach Facharbeiten und dem Beitrag zum wushu bewertet. Laut der Hongkonger Zeitung HK01 kann man bei den Formen ab 8 Jahren in das System einsteigen, und für den ersten duan genügt ein Jahr nach dem Einstieg. In Wettkämpfen wird taijiquan vom Internationalen Wushu-Verband IWUF betreut, der 1990 in Peking gegründet und 2002 vom IOC anerkannt wurde. Die ersten Weltmeisterschaften im taijiquan fanden 2014 in Chengdu statt. Unter anderem wird in Formen mit 42, 36 und 24 Stellungen gewettkämpft, und es wird in Altersgruppen ab 14 Jahren gestartet.

Für wen

Taijiquan erscheint häufig in Gesundheitsstudien, die konkrete Ergebnisse bei ausgewählten Gruppen maßen. Li u. a. (JAMA Internal Medicine 2018) randomisierten 670 selbstständig lebende Menschen im Alter von 70 und mehr Jahren mit hohem Sturzrisiko. In sechs Monaten hatte die Gruppe mit dem angepassten taijiquan-Programm 152 Stürze, die Gruppe mit multimodalem Training 218 und die Gruppe mit Dehnen 363. Li u. a. (New England Journal of Medicine 2012) beobachteten 195 Menschen mit Parkinson-Krankheit. Nach 24 Wochen Training zweimal wöchentlich erreichte die taijiquan-Gruppe eine größere Auslenkung im Stabilitätstest (73,6 %) als die Gruppe mit Krafttraining (68,0 %) und mit Dehnen (61,9 %). Sie hatte 62 Stürze gegenüber 133 und 186, der Unterschied zum Krafttraining war aber statistisch nicht signifikant. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten nicht auf. Wang u. a. (BMJ 2018) randomisierten 226 Erwachsene mit Fibromyalgie, zu 92 % Frauen mit einem Durchschnittsalter von 52 Jahren. Nach 24 Wochen unterschied sich die taijiquan-Gruppe des Yang-Stils vom aeroben Training im Fragebogen FIQR um 5,5 Punkte. Bei der Juniorenweltmeisterschaft im wushu treten die Altersgruppen A, B und C an, ihre Altersgrenzen haben wir nicht gefunden.

Wettkampf

Taijiquan ist eine taolu-Disziplin bei der Weltmeisterschaft im wushu. Die IWUF-Regeln von 2019 legen für freie Formen im taijiquan, taijijian und taijishan sowie für die Pflichtform im taijijian eine Dauer von 3 bis 4 Minuten fest, taijiquan und taijijian sind also eigene Disziplinen. Bei den Asienspielen 1990, bei denen wushu erstmals auftrat, vertrat die Form 42 das taijiquan. Die IWUF-Regeln für tuishou haben wir nicht gefunden. Ein Beispiel für nationale Regeln ist der schwedische Verband SWKF, der sie 2018 übernahm und zuletzt 2025 anpasste: Kämpfe von 2 × 2 Minuten, Punkte für das Anheben eines Fußes oder die Berührung des Bodens mit dem Körper, Gewichtsklassen und in der Variante mit festem Schritt das Verbot von Schlägen, Tritten, Würfen und Hebeln. Wushu ist keine olympische Sportart. Bei den Olympischen Jugendspielen 2014 in Nanjing war es eine Demonstrationssportart, und das IOC kündigte 2020 seine Aufnahme in die auf das Jahr 2026 verschobenen Jugendspiele an.

Philosophie

Der philosophische Hintergrund des taijiquan wird oft mit dem Satz von Laozi gedeutet, dass das Weiche und Nachgiebige das Harte und Starke überwindet. Die Verbindung der Kunst mit dem Begriff taiji ist jedoch spät. Der erste öffentliche Beleg ist ein Gedicht von Weng Tonghe über einen Auftritt von Yang Luchan im 19. Jahrhundert. In China wird das taijiquan der Wudang-Gruppe zugeordnet. Diese Bezeichnung soll die inneren Künste von den äußeren Shaolin-Künsten unterscheiden, sie bezeichnet keine Herkunft aus den Wudang-Bergen. Mit den daoistischen Klöstern auf dem Wudang verbinden die inneren Stile Legenden und Belletristik, und wuxia-Romane und -Filme übertreiben ihre Praxis oft.

Heute

Im Jahr 2006 wurde das taijiquan des Chen-Stils in die erste Gruppe der Staatsliste des immateriellen Kulturerbes der VR China eingetragen, mit der Region Chenjiagou im Kreis Wenxian. Die Stadt Jiaozuo erhielt 2005 den Titel „Heiliges Land des taijiquan“. Im Jahr 2020 nahm die UNESCO das taijiquan in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit auf. Im Gesundheitswesen erscheint das taijiquan in Übersichtsarbeiten und Empfehlungen. Die Cochrane-Übersichtsarbeit von Sherrington u. a. (2019) nennt bei älteren Menschen 20 % weniger, die stürzten (8 Studien, 2.677 Teilnehmende, hohe Evidenzsicherheit), und eine um 19 % niedrigere Sturzrate bei geringer Evidenzsicherheit. Die Leitlinien von ACR und Arthritis Foundation aus dem Jahr 2019 empfehlen taijiquan nachdrücklich bei Arthrose des Knies und der Hüfte. Das NCCIH nennt die Übersichtsarbeit von Cui u. a. (2019, 24 Studien, 1.794 Teilnehmende), nach der die mit taijiquan verbundenen unerwünschten Ereignisse geringfügig waren und ihm keines als schwerwiegend zugeschrieben wurde. Zur Sicherheit in der Schwangerschaft gibt es laut NCCIH keine veröffentlichten Studien.

Wissenswertes

Das Verhältnis von Meister und Schüler wird im Taijiquan laut UNESCO durch die traditionelle Zeremonie baishi formalisiert. Die Grundlage der Übung bilden laut UNESCO wubu (fünf Schritte), bafa (acht Techniken), Formen, Übungen und tuishou, und in China wurde das Taijiquan in das formale Bildungssystem aufgenommen. Die vereinfachte Form mit 24 Positionen choreografierten unter der Leitung von Li Tianji vier Lehrer, Chu Guiting, Cai Longyun, Fu Zhongwen und Zhang Yu. Neben Taijiquan und Taijijian ist in der Ausschreibung der IWUF auch taijishan, die Form mit dem Fächer, eine eigene Disziplin. Die Legende von Zhang Sanfeng als Begründer hat laut dem Historiker Benjamin Judkins ihre eigene Geschichte. Als Erster verband Huang Zongxi Zhang Sanfeng in einer Grabinschrift für Wang Zhengnan aus der Frühzeit der Qing-Dynastie mit der sogenannten inneren Kampfschule. Das Buch von Sun Lutang aus dem Jahr 1919, laut Judkins das erste kommerziell veröffentlichte Buch über Taijiquan, erklärte ihn öffentlich zum Begründer. Die Familie Yang unterstützte den Mythos laut Judkins auch deshalb, um sich vom Erbe des Dorfes Chen abzugrenzen.

Stile & Zweige

Yang Style Tai Chi楊式太極拳

Familienstil des Taijiquan, den Yang Luchan begründete und Yang Chengfu festigte. Die Handform des großen Rahmens ist fließend, ohne Kraftstöße, Sprünge und Stampfen.

Chen Style Tai Chi陳式太極拳

Familienstil des Taijiquan aus dem Dorf Chenjiagou, verbunden mit Chen Wangting. Er wechselt langsame und schnelle Bewegungen mit Kraftstößen fajin und wird in drei Rahmen geübt.

Wu Style Tai Chi吳式太極拳

Familienzweig des Taijiquan von Wu Quanyou und Wu Jianquan mit geneigter, innerlich aufrechter Körperhaltung. Seit 2014 auf der nationalen Liste Chinas.

Wu (Hao) Style Tai Chi武式太極拳

Familienzweig des taijiquan von Wu Yuxiang und Hao Weizhen aus Yongnian mit kleinem, kompaktem Rahmen. Seit 2008 auf der staatlichen Liste Chinas.

Sun Style Tai Chi孫式太極拳

Der jüngste Familienzweig des taijiquan, den Sun Lutang 1918 mit xingyiquan und baguazhang verband. Hohe Stellung und beweglicher Schritt.

Li Style Tai Chi李氏太极拳

Eine taijiquan-Linie aus Wuqing bei Tianjin von Li Ruidong. Sie beruht auf drei Tafeln mit 36, 72 und 108 Bewegungen und steht auf der staatlichen Liste.

Häufige Fragen

Was ist Tai-Chi?

Tai-Chi (taijiquan) ist eine chinesische Kampfkunst und Körperpraxis mit langsamen, entspannten Kreisbewegungen, die mit kontrollierter Atmung verbunden sind. Die UNESCO verortet seine Entstehung in der Mitte des 17. Jahrhunderts im Kreis Wenxian in der Provinz Henan und nahm es 2020 in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit auf.

Ist Tai-Chi eine Kampfkunst?

Ja. Das amerikanische Institut NCCIH gibt an, dass Tai-Chi in China als Kampfkunst entstand und sich mit der Zeit stärker auf Gesundheitsförderung und Rehabilitation konzentrierte. Zu seinen Grundlagen gehört laut UNESCO auch tuishou, eine Partnerübung mit Handgriffen und Handdruck.

Welche Stile des Tai-Chi gibt es?

Der Internationale Wushu-Verband (IWUF) arbeitet bei der Weltmeisterschaft mit fünf Familienstilen, Chen, Yang, Wu (Hao), Wu und Sun, und jeder hat eine eigene Wettkampfform. Laut UNESCO werden die Schulen des taijiquan oft nach einer Familie oder einem Meister benannt. Daneben gibt es standardisierte Formen, zum Beispiel die vereinfachte Form mit 24 Positionen von 1956.

Ähnliche Stile

Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

BajiquanBartitsuBaguazhangBak Mei Kung FuXingyiquanBaihequan