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Wu (Hao) Style Tai Chi

武式太極拳

Der kleinste und am wenigsten verbreitete der fünf Tai-Chi-Familienstile. Aus seinem Kreis stammen jedoch die klassischen Texte des ganzen Fachs.

Wichtige Daten

Gründer
HerkunftslandChina
Gründungsjahrum 1850
RegionAsien
HauptfokusGemischt
KontaktstufeLeichter Kontakt
Gürtelsystem6 Stufen

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieTraditionell
Entstehungszeit19. Jahrhundert

Training

BekleidungKeine besondere Kleidung
SparringLeichter Kontakt
Rolle der WaffenWaffen optional
Rolle der FormenFormen im Zentrum

Für wen

KinderprogrammeKindergruppen selten
SeniorenfreundlichMit Anpassungen geeignet
Körperliche Anforderung3/5
Verletzungsrisiko2/5
Lernkurve4/5
Nutzen für Selbstverteidigung3/5
Fitness-Nutzen4/5

Organisation & Wettkampf

GraduierungssystemZertifikate
WettkampfformatFormen
GewichtsklassenNein
Olympischer StatusNicht olympisch
Geschätzte Praktizierende10 000–100 000

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeZentral
TritteBedeutend
WürfeAm Rande
BodenkampfNicht verwendet
Hebel & HaltegriffeAm Rande
WaffenBedeutend

Kataloge & Datenbanken für Wu (Hao) Style Tai Chi

👊 Technik-Datenbank8 Einträge
📖 Glossar12 Einträge
👥 Persönlichkeiten & Meister1 Einträge

Über Wu (Hao) Style Tai Chi

Der Wu-(Hao-)Stil des Taijiquan ist der kleinste und sparsamste der fünf Familienstile. Gegründet hat ihn Wu Yuxiang, der von 1812 bis 1880 lebte, ein gebildeter Beamter aus Yongnian in der Provinz Hebei. Wu lernte zuerst bei Yang Luchan, der in Yongnian wirkte, und ging dann nach Zhaobao, wo er bei Chen Qingping studierte. Die doppelte Wurzel ist dem Stil anzusehen: Er hat den Chen-Aufbau, aber die Yang-Fließbewegung. Die Bezeichnung Hao stammt von Hao Weizhen, der von 1849 bis 1920 lebte und den Stil weitergab; der Zusatz dient dazu, diesen Stil nicht mit dem Wu-Stil des Wu Quanyou zu verwechseln, der gleich umschrieben, aber mit einem anderen Zeichen geschrieben wird. Technisch ist der Rahmen sehr klein. Die Hände bleiben in der Breite des eigenen Körpers und überschreiten dessen Achse nicht, die Füße kreuzen nicht, die Schritte sind kurz, und die Bewegung wirkt von außen fast unauffällig. Äußere Größe ist kein Maßstab: Der Stil betont die innere Arbeit, das genaue Führen des Gewichts und die Verbindung von Absicht und Atem. Genau deshalb ist er von den fünf Familien am schwersten zu üben und zugleich der am wenigsten verbreitete. Für die Theorie hat diese Linie besondere Bedeutung. Wu Yuxiang und seinem Kreis wird die Niederschrift und Verbreitung der klassischen Taiji-Texte zugeschrieben, also jener Abhandlungen, auf denen heute der Unterricht aller Familienstile beruht. Mit anderen Worten: Der am wenigsten geübte Stil gab dem ganzen Fach sein Lehrbuch.

Ähnliche Stile

Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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