ImpakuImpaku

Xingyiquan

形意拳

Eine innere chinesische Kunst der direkten, explosiven Bewegung auf Grundlage der fünf Elemente. Die Überlieferung nennt Yue Fei; belegt ist sie erst ab dem 17. Jahrhundert.

Wichtige Daten

Gründer
HerkunftslandChina
Gründungsjahrum 1650
RegionAsien
HauptfokusSchlagtechnik
KontaktstufeVollkontakt
Gürtelsystem6 Stufen

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieTraditionell
EntstehungszeitFrühe Neuzeit

Training

BekleidungTraditionelle Kleidung
SparringLeichter Kontakt
Rolle der WaffenWaffen optional
Rolle der FormenFormen im Zentrum

Für wen

KinderprogrammeKindergruppen selten
SeniorenfreundlichAuch für Senioren geeignet
Körperliche Anforderung3/5
Verletzungsrisiko1/5
Lernkurve4/5
Nutzen für Selbstverteidigung3/5
Fitness-Nutzen4/5

Organisation & Wettkampf

GraduierungssystemKeine Graduierungen
WettkampfformatFormen
GewichtsklassenNein
Olympischer StatusNicht olympisch
Geschätzte Praktizierende100 000–1 Mio.

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeZentral
TritteAm Rande
WürfeAm Rande
BodenkampfNicht verwendet
Hebel & HaltegriffeAm Rande
WaffenBedeutend

Kataloge & Datenbanken für Xingyiquan

📜 Traditionelle Katas1 Einträge
👊 Technik-Datenbank3 Einträge
📖 Glossar3 Einträge
👥 Persönlichkeiten & Meister6 Einträge

Über Xingyiquan

Xingyiquan zählt neben Taiji und Bagua zu den sogenannten inneren chinesischen Künsten. Die Überlieferung führt es auf den General Yue Fei aus dem 12. Jahrhundert zurück, die belegbare Linie beginnt jedoch erst im 17. Jahrhundert bei Ji Jike in der Provinz Shanxi. Im Vergleich zu den anderen inneren Stilen ist es auffallend geradlinig. Es arbeitet weder mit Kreisen noch mit seitlichem Ausweichen; Angriff und Verteidigung geschehen in einer einzigen Vorwärtsbewegung. Der ganze Körper geht auf einmal in die Technik, Hand und Fuß landen im selben Moment und der Schritt trägt das Gewicht — daher der Ruf einer Kunst, die schnell zu lernen ist und wehtut. Das Gerüst bilden die fünf Elemente. Pi spaltet von oben, zuan bohrt nach oben, beng zermalmt nach vorn, pao explodiert wie eine Kanone und heng kreuzt quer. Darauf bauen zwölf Tiere auf, jedes mit eigener Bewegungsart. Grundlage des Trainings ist santi shi, der Dreipunktstand, in dem man lange Minuten verharrt. Drei Hauptzweige werden unterschieden: die Shanxi-Linie, die Hebei-Linie von Li Luoneng und die Henan-Linie, die den älteren Namen Xinyiliuhequan bewahrt. Legendär ist Guo Yunshen mit seinem Halbschritt-Bengquan — angeblich die eine Technik, mit der er alles gewann.

Ähnliche Stile

Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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