Muay Thai
มวยไทยThaiboxen, die Kunst der acht Gliedmassen — Fäuste, Ellbogen, Knie und Schienbeine, ergänzt durch Clinchkampf. Anfang des 20. Jahrhunderts kam der Ring.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Training
Für wen
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.
Vergleiche
Kataloge & Datenbanken für Muay Thai
Über Muay Thai
Muay Thai ist Thailands nationaler Kampfsport und ein direkter Nachkomme der älteren Muay-Boran-Systeme, die dem Heer dienten. Der Übergang zur heutigen Form geschah zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Ring, Boxhandschuhe, Gewichtsklassen und Rundenzeiten kamen hinzu, die Seilbandagen verschwanden. Der Beiname "Kunst der acht Gliedmaßen" trifft den Kern. Neben Fäusten und Beinen werden Ellbogen und Knie vollwertig eingesetzt — der grundlegende Unterschied zum Kickboxen — und dazu der Clinch, in dem der Gegner am Nacken gehalten und mit Knien bearbeitet wird. Der Clinch ist typisch thailändisch und wird in vielen anderen Regelwerken getrennt. Das Training beruht darauf, wenige Techniken bis zur Perfektion zu wiederholen: Schienbeintritte an Pratzen, Sackarbeit, Clinch und Sparring. Kennzeichnend ist der Tritt mit dem Schienbein aus der ganzen Hüfte statt mit dem Spann, weshalb viel an Abhärtung und Timing gearbeitet wird. Vor dem Kampf steht der rituelle Tanz Wai Khru Ram Muay, mit dem der Kämpfer seinen Lehrer ehrt. Die Wettkampfbasis in Thailand ist tief: Profis beginnen im Kindesalter und haben Hunderte Kämpfe hinter sich, bevor sie die großen Stadien in Bangkok erreichen. In Europa ist Muay Thai breit verfügbar und dient sowohl als eigener Sport als auch als Standard-Schlagteil der MMA-Vorbereitung.
Geschichte
Muay Thai geht aus der älteren thailändischen Kunst muay hervor, die heute als muay boran bezeichnet wird und auch Griffe und den Bodenkampf umfasste. Der Zusatz Thai kam zu Beginn des 20. Jahrhunderts hinzu, um es vom westlichen Boxen zu unterscheiden. Eine schriftliche Erwähnung des thailändischen Ringens enthält schon das Palmblattmanuskript des Mungrai-Gesetzes aus dem Jahr 1296. Seine moderne Form erhielt es in den zwanziger und dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts. Der erste feste Ring entstand 1921 in Suan Kulap, und unter König Rama VII. (1925–1935) kamen Kampfrichter, gemessene Runden und nach einem Todesfall im Ring Boxhandschuhe anstelle der Bandagen aus Hanfseil hinzu. Das Rajadamnern-Stadion wurde 1945 eröffnet, das Lumpinee 1956. Die IFMA veranstaltete 1993 die erste Weltmeisterschaft mit 20 Ländern, das IOK erkannte sie 2016 vorläufig und am 10. Juni 2021 voll an.
Technik
Muay Thai wird als Kunst der acht Gliedmaßen bezeichnet: Fäuste, Ellbogen, Knie und Schienbeine. Nach den IFMA-Regeln punkten Schläge mit Fäusten, Ellbogen, Knien und Tritte zu Kopf, Rumpf und Beinen, wenn sie ein ungedecktes Ziel treffen, ein Treffer auf Handschuh, Unterarm oder Schienbein zählt nicht. Der Clinch ist erlaubt, unterschieden werden der Armclinch, der Seitenclinch, der tiefe Clinch und der sogenannte Schwanenhals. Der Kampfrichter unterbricht ihn mit dem Kommando yaek. Verboten sind Tiefschläge in den Schritt, Schläge zum Knöchel und zum Hinterkopf sowie absichtliche Kopfstöße. Ellbogen sind erlaubt, besondere Technikverbote für jüngere Kategorien haben wir in den IFMA-Regeln nicht gefunden. Das verwandte burmesische Lethwei wird als Kunst der neun Gliedmaßen bezeichnet, die neunte ist der Kopf. Zu Songkran finden seit 1986 Shows Thailand × Myanmar mit bloßen Fäusten statt, die thailändische Seite kämpft nach den alten Regeln einschließlich Kopfstößen und Würfen.
Training
Das Training besteht aus vielen Runden von 3–5 Minuten mit einer Pause von meist 1–2 Minuten: Laufen, Schattenboxen, Seilspringen, Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, Medizinball und vor allem Arbeit an thailändischen und Boxpratzen. Widerstand wird an den Pratzen, im Clinch und im Sparring trainiert. Welchen Anteil der Stunde das Sparring ausmacht, konnten wir nicht belegen. Eine polnische Studie (Sieńko-Awierianów u. a., 2016) unter 40 Trainierenden eines Clubs nennt Verletzungen im Training bei 55 % der Befragten, überwiegend Prellungen. Am häufigsten betroffen waren Oberschenkel und Unterschenkel (19,3 %), Knie (18,1 %) und Kopf (13,3 %).
Graduierungen und Fortschritt
Muay Thai hat kein einheitliches Gradsystem, Mindestzeiten zwischen den Graden und die gegenseitige Anerkennung der Grade zwischen Verbänden konnten wir nicht belegen. Manche Schulen, vor allem außerhalb Thailands, kennzeichnen den Grad mit farbigen Armbändern (pra jiad). Ein schwarzes pra jiad hat zum Beispiel Anderson Silva, ehemaliger UFC-Champion im Mittelgewicht. Traditionell übergibt der Trainer dem Kämpfer das Stirnband mongkhon, wenn er meint, dass dieser bereit ist, das Gym im Ring zu vertreten. Das Niveau misst sich sonst an Kämpfen und Titeln. Die Titelgürtel des Lumpinee-Stadions werden in Gewichtsklassen von Mini Flyweight (105 Pfund) bis Super Welterweight (154 Pfund) vergeben.
Für wen
Die IFMA hat Jugendkategorien ab 10 Jahren (10–11, 12–13, 14–15 und 16–17 Jahre), eine Kategorie bis 23 Jahre und Senioren von 17 bis 40 Jahren, Veteranenkategorien haben die Regeln nicht. Frauen kämpfen in denselben Gewichtsklassen und nach denselben Regeln wie Männer. Im Lumpinee-Stadion darf ein Boxer über 15 Jahren kämpfen, im Rajadamnern-Stadion fanden die ersten Frauenkämpfe 2022 statt. Laut The Nation legt das thailändische Boxgesetz von 1999 für Muay Thai ein Alter über 15 Jahre fest, dennoch kämpfen auch jüngere Kinder. Laut Bangkok Post lag der IQ von Boxern bis 15 Jahre in einer Studie des Ramathibodi-Krankenhauses etwa 10 Punkte unter der Norm. Eine Studie an 195 Kämpfern nennt Verletzungen im letzten Kampf bei 55,4 % von ihnen, betroffen waren vor allem die Gliedmaßen (58 %), eine Gehirnerschütterung gaben 5,4 % der Kämpfer an.
Wettkampf
Der Seniorenkampf der IFMA geht über drei Runden zu je drei Minuten, bei Jugendlichen sind die Runden kürzer (10–11 Jahre 3 × 1 Minute, 14–15 Jahre 3 × 2 Minuten). Senioren und Seniorinnen kämpfen in 13 Gewichtsklassen von 45 bis 91+ kg. Gewertet wird nach dem Zehn-Punkte-System, bewertet wird von drei oder fünf Kampfrichtern. Nach einem Knockdown zählt der Ringrichter verpflichtend bis acht, und der dritte Knockdown in einer Runde beendet den Kampf. Nach einem Knockout folgen mindestens 30 Tage ohne Kampf, nach drei Knockouts innerhalb eines Jahres 12 Monate. Profikämpfe im Lumpinee-Stadion gehen über höchstens fünf Runden zu je drei Minuten mit zwei Minuten Pause. Die IFMA führt als Medaillendisziplin auch Muay Boran / Mae Mai Muaythai. Muay Thai steht auf dem Programm der World Games und der European Games, eine olympische Sportart ist es bisher nicht.
Ausrüstung
Für den IFMA-Wettkampf sind Handschuhe mit 10 Unzen (284 g), Tiefschutz, Zahnschutz, Schienbeinschützer und Ellbogenschützer sowie ein Helm ohne Wangen- und Kinnschutz Pflicht. Der Kämpfer tritt in einem roten oder blauen Shirt an. Einen Rumpfschutz tragen die Jugend und die Kategorie bis 23 Jahre, für Senioren ist er verboten, Seniorinnen haben einen Brustschutz. Im Lumpinee-Stadion wird je nach Gewicht in Handschuhen mit 8 oder 10 Unzen geboxt.
Philosophie
Vor dem Kampf führt der Kämpfer wai khru ram muay vor (wai Gruß, khru Lehrer, ram Tanz), einen rituellen Tanz der Ehrerbietung gegenüber Lehrer, Eltern und Vorfahren. Nach den IFMA-Regeln dauert er höchstens zwei Minuten und enthält mindestens drei Verbeugungen. Der ram muay ist persönlich und verrät oft, wer den Kämpfer trainiert hat. In den Ring trägt man das Stirnband mongkhon als Ehrung für das Gym und die Armbänder pra jiad. Die Kommandos der Kampfrichter sind thailändisch: yoot (Stopp), yaek (Trennt euch) und chok (Box). In Thailand feiert man am 17. März den Tag des Muay Thai nach der Legende von Nai Khanom Tom, die Historiker eher für einen im 20. Jahrhundert entstandenen Mythos halten.
Stile und Schulen
Die ältere thailändische Kunst muay boran hatte laut der Fachgesellschaft Siam Society drei regionale Hauptstile, die das Sprichwort „schwere Faust Korat, listig Lopburi, anmutig Chaiya“ zusammenfasst. Der Korat-Stil aus dem Nordosten ist bekannt für einen präzisen, kräftigen Tritt auf kurze Distanz und für Schwungschläge, wobei der vordere Fuß fest steht, der hintere auf den Zehen. Lopburi verbindet sich mit geraden Schlägen und taktischer Gewandtheit, einschließlich verdeckter Bewegungen. Chaiya aus dem Süden verwendet eine enge, kompakte Bewegung in einem tiefen, ausbalancierten Stand, in dem jedes Gelenk zugleich Waffe und Verteidigung ist. Die Siam Society nennt auch die traditionellen Schulen Muay Chaiya Ban Khru Praeng, die Schule des Meisters Tui in Korat und Muay Tha Sao Phraya Phichai.
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Das heutige Wettkampf-muay-thai unter der IFMA unterscheidet drei Formen: Vollkontakt, Halbkontakt (Muaythai Technical) und kontaktlos. Medaillendisziplinen sind auch das rituelle wai kru und die Vorführung des mai muay, die beide bei den Asiatischen Jugendspielen 2025 anerkannt wurden. Eine besondere Disziplin ist Muay Talay, bei der auf einer schwimmenden Plattform von 4 × 4 m auf der Oberfläche eines Beckens geboxt wird und wer ins Wasser fällt, verliert. Kinder von 10 bis 11 Jahren dürfen darin den Kopf nicht angreifen. Klassische Techniken des mae mai wie das fliegende Knie oder der Drehellenbogen führen heute laut einem Bericht von Vice vor allem Vorführungen des muay boran vor, im Ring versuchen sie nur wenige.
Heute
Das Amateur-Muay-Thai leitet die IFMA, den Profisektor der World Muaythai Council. Die WMC entstand 1995 durch einen Beschluss des thailändischen Parlaments und schloss sich 2019 mit der IFMA zusammen. Die IFMA wurde 2006 Mitglied der GAISF und 2013 der IWGA. Profikämpfe in Thailand leitet der thailändische Boxverband. ONE Championship hat für Muay Thai eigene Regeln mit Handschuhen zu 4 Unzen und veranstaltet seit 2023 auch Events im Lumpinee-Stadion.
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Bei den SEA Games 2023 in Kambodscha hieß die Disziplin Kun Khmer, und thailändische Sportler boykottierten sie. Die IFMA erklärte auf einer Pressekonferenz am 9. 2. 2023, sie habe mit Kun Khmer keinen Streit und Kun Khmer sei in der olympischen Bewegung nicht anerkannt. Muay Thai stand auch am Anfang des japanischen Kickboxens. Im Lumpinee-Stadion traten drei Karatekas des Kyokushin gegen thailändische Boxer an, die Quellen nennen den Februar 1964 oder den 12. Februar 1963. Das Ergebnis war 2:1 für Kyokushin, und Kenji Kurosaki verlor durch Knockout mit dem Ellbogen. Kurosaki gründete 1969 das Mejiro Gym, aus dem Toshio Fujiwara 1978 als erster Ausländer einen Titel des Rajadamnern-Stadions gewann. Ramon Dekkers besiegte 1991 in Thailand Superlek Sorn-esan. Nach den Niederlagen in Thailand legten niederländische Gyms mehr Gewicht auf Clinch, Ellbogen und Knie. Muay Thai verbreitete sich auch im MMA. Im brasilianischen Curitiba gründete Rudimar Fedrigo 1978 die Schule Chute Boxe, ein Schüler von Nélio Borges de Souza, der Muay Thai in Thailand gelernt hatte. Aus der Akademie gingen die UFC-Champions Mauricio Rua und Anderson Silva hervor.
In der Kultur
Muay thai ist laut Britannica der Nationalsport Thailands, und die Kämpfe begleitet am Ring lautes Wetten der Zuschauer. Jeder Kampf wird von Livemusik begleitet, laut dem Internationalen Zentrum für Kampfkünste bei der UNESCO spielt das Ensemble Oboe, Becken und Trommeln. Die Kapelle pi muay begleitete auch die Vorführungen von wai kru und mai muay bei den Asiatischen Jugendspielen 2025. Die thailändische Regierung billigte am 26. März 2024 den Vorschlag, dass das Kulturministerium muay thai zur Aufnahme in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes vorlegt. Die thailändische Botschaft in Manila erinnert an die Legende von Nai Khanom Tom, der als Gefangener in Birma 1774 zehn birmanische Kämpfer besiegte und die Freiheit gewann. Laut der Botschaft wird seit 1923 verpflichtend in Handschuhen und mit Tiefschutz statt mit Seilbandagen geboxt. Im Film machte muay thai Ong-Bak von Regisseur Prachya Pinkaew aus dem Jahr 2003 berühmt, die erste große Rolle von Tony Jaa. Ein Kritiker der New York Times hob laut dem Festival NZIFF hervor, dass die Actionszenen ohne Seile und Tricks entstanden.
Wissenswertes
Muay thai gehörte 1995 zu den Südostasienspielen, 1998 als Demonstrationssportart zu den Asienspielen, und 1999 erkannte es der Olympische Rat von Asien an. Zur vollen Medaillendisziplin wurde es bei den World Games 2017 in Breslau und bei den Europaspielen 2023 in Polen. Die vorläufige Anerkennung des IOC erhielt es am 6. Dezember 2016, im selben Jahr unterzeichnete die IFMA ein Memorandum mit der UNESCO. Nach den Regeln der IFMA darf ein Kämpfer beim Wiegen seine Kategorie um höchstens fünf Prozent überschreiten, sonst wird er disqualifiziert. Bei ausgeglichener Runde entscheiden Faktoren wie Erschöpfung, Blutergüsse, Bereitschaft, den Kampf zu führen, Verteidigung und der Stil des muay thai. Die Stadien Lumpinee und Rajadamnern zahlten laut einem Bericht von Vice aus dem Jahr 2015 einen Bonus von 10 000 Baht für einen Knockout durch einen Kopftritt und 20 000 Baht für einen Knockout durch ein fliegendes Knie oder einen Drehellenbogen. Das Internationale Zentrum für Kampfkünste bei der UNESCO führt als verwandte Künste das indische musti-yuddha, das laotische muay lao, das birmanische lethwei, das kambodschanische pradal serey und das malaiische tomoi an.
Stile & Zweige
Sammelbezeichnung für thailändisches Boxen vor der Sportreform der zwanziger und dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts. Heute vor allem Schaukunst mit Stilen Chaiya, Korat, Lopburi.
Thailändische Kampfkunst mit Waffen: Krabi sind kurze, Krabong lange Waffen. Als Vorführung und Wettkampf zu pi chawa und klong khaek gespielt, seit 2011 nationales immaterielles Erbe.
Südliche Thaibox-Linie aus Chaiya in Surat Thani. Enge Deckung, Ellbogen und Knie nah, Abwehr und Angriff in einem Rhythmus, Prinzip der vier po: verteidigen, abwehren, schließen, öffnen.
Nordöstliche Linie des Thaiboxens aus Nakhon Ratchasima. Laut Sprichwort hat sie die schwere Faust, bekannt ist der Büffelschlag im Bogen aus der Hüfte, die Seile reichen bis zum Ellbogen.
Zentralthailändische Linie des traditionellen Boxens aus Lopburi. Ein Sprichwort schreibt ihr Klugheit zu. Sie hat das längste wai khru mit elf Bewegungen, rote Shorts, umwickelte Knöchel.
Nördliche Linie des Thaiboxens aus Ban Tha Sao in Uttaradit, verbunden mit Kru Mek und Phraya Phichai. Ein Sprichwort schreibt ihr Schnelligkeit zu, typisch sind Tritte in allen Höhen.
Häufige Fragen
Was ist muay thai?
Muay thai ist der Nationalsport Thailands und eine traditionelle Kampfkunst. Nach den IFMA-Regeln zählt ein mit Kraft ausgeführter Schlag mit der Faust, ein Tritt, Knie oder Ellbogen, Ziel ist jeder Körperteil außer dem Schritt und nur der Kopf darf nicht zum Schlagen benutzt werden.
Wann sollte man mit muay thai anfangen?
Der Verband IFMA hat Wettkampfklassen für Jugendliche ab 10 Jahren (10–11, 12–13, 14–15 und 16–17 Jahre), die Jüngsten boxen Runden von einer Minute. Der thailändische Kinderarzt Adisak Plitapolkarnpim empfahl laut Bangkok Post Kämpfe für Kinder von 9 bis 15 Jahren ohne Schläge an den Kopf und riet jüngeren Kindern von Kontaktsportarten ab.
Was ist der Unterschied zwischen Kickboxen und Thaiboxen?
Im Westen wird muay thai laut Britannica oft Kickboxen genannt. Im muay thai zählen aber auch Ellbogen und Knie, während die Regeln des K1 style der WAKO Ellbogen verbieten, den Clinch einschränken und Würfe nur als Fußfeger auf Knöchelhöhe zulassen.
Welche Regeln gelten beim muay thai?
Ein IFMA-Seniorenkampf hat drei Runden zu drei Minuten mit einer Minute Pause. Die Runde wird nach dem Zehn-Punkte-System gewertet und Punkte gibt nur ein kraftvoller Treffer, der ohne Block sein Ziel erreicht. Die Regeln kennen 27 Arten von Fouls und nach einem Niederschlag zählt der Ringrichter verpflichtend bis acht.
Was ist der Unterschied zwischen Boxen und Thaiboxen?
Beim Boxen greift man nur mit den Fäusten an und verteidigt sich, im muay thai zählen nach den IFMA-Regeln auch Tritte, Knie und Ellbogen. Ein Boxkampf hat laut Britannica 3 bis 12 Runden, meist zu drei Minuten, ein IFMA-Seniorenkampf drei Runden zu drei Minuten.
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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.