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Tony Jaa

พนม ยีรัมย์

Thailändischer Schauspieler, Stuntman und Kampfchoreograf, seit der Kindheit in Muay Thai und Muay Boran ausgebildet, international bekannt wurde er durch Ong-Bak (2003).

Auf einen Blick

Geburtsdatum5.2.1976
HerkunftslandThailandThailand
BerufStuntman, Schauspieler, Kampfchoreograf
Auch bekannt alsPhanom Yeerum, Thatchakon Yiram

Biografie

Tony Jaa ist ein thailändischer Schauspieler, Stuntman und Kampfchoreograf, bekannt vor allem durch den Film Ong-Bak (2003). Er wurde am 5. Februar 1976 in der Provinz Surin als Phanom Yeerum geboren; sein späterer offizieller Name lautet Thatchakon Yiram.

Muay Thai trainierte er ab dem Alter von acht Jahren in einem Tempel, mit dem formellen Training begann er mit zehn Jahren. Sein Lehrer in Muay Thai und Muay Boran war Panna Rittikrai, der auch das Maha Sarakham College of Physical Education leitete, das Jaa besuchte. Er widmete sich außerdem Taekwondo, Krabi-Krabong, Gymnastik und Leichtathletik. Von 1994 bis 2008 arbeitete er als Stuntman für die Firma Muay Thai Stunt, 1997 war er das Stunt-Double von Robin Shou im Film Mortal Kombat: Annihilation.

Für die Rolle des Ting in Ong-Bak erhielt er den Star Entertainment Award. Im Film Tom-Yum-Goong (2005) spielte er Kham und kehrte 2013 in Tom Yum Goong 2 zu dieser Rolle zurück. Mit Panna Rittikrai entwickelte er 2005 einen Kampfstil namens Muay Kotchasaan. Bei Ong-Bak 2 (2008) führte er erstmals Regie und choreografierte die Kampfszenen, 2010 führte er Regie bei Ong-Bak 3. Der geplante Film über den thailändischen Zweischwertkampf Sword (Daab Atamas) wurde wegen eines Streits mit Regisseur Prachya Pinkaew abgesagt.

2015 gab er sein Hollywood-Debüt in Furious 7 und sein Hongkong-Debüt in SPL II: A Time for Consequences, 2017 spielte er Talon in XXX: Return of Xander Cage. Im selben Jahr wurde er in die Hall of Fame des Martial Arts History Museum aufgenommen.

Lehrer, Schüler und Familie

Lehrer

Assoziierte Kampfkünste

Muay BoranBedeutende Persönlichkeit→

Sammelbezeichnung für thailändisches Boxen vor der Sportreform der zwanziger und dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts. Heute vor allem Schaukunst mit Stilen Chaiya, Korat, Lopburi.

Muay ThaiBedeutende Persönlichkeit→

Thaiboxen, die Kunst der acht Gliedmassen — Fäuste, Ellbogen, Knie und Schienbeine, ergänzt durch Clinchkampf. Anfang des 20. Jahrhunderts kam der Ring.

Erfolge und Auszeichnungen

  • Martial Arts History Museum Hall of FameRuhmeshalle · 2017

Filmografie

Eine Filmrolle bedeutet nicht, dass die Person die Kunst tatsächlich betreibt — das steht oben.

Ong-Bak2003

Darsteller · Muay Thai (übt die kunst selbst aus)

Revenge of the Warrior2005

Kampfchoreografie · Muay Thai (übt die kunst selbst aus)

Revenge of the Warrior2005

Darsteller — Kham · Muay Thai (übt die kunst selbst aus)

Ong Bak 22008

Regie

Ong Bak 22008

Darsteller — Tien · Muay Boran (übt die kunst selbst aus)