Film
Ong-Bak
Originaltitel: องค์บาก
2003Thailand105 Min.Action
Thailändischer Actionfilm von Prachya Pinkaew von 2003, in dem Tony Jaa Muay Boran zeigt, einen alten thailändischen Kampfstil mit Fäusten, Schienbeinen, Ellbogen und Knien.
Ong-Bak ist ein thailändischer Actionfilm aus dem Jahr 2003, bei dem Prachya Pinkaew Regie führte. In Thailand hatte er am 21. Januar 2003 Premiere, in Nordamerika am 11. Februar 2005. Die Hauptrolle spielt Tony Jaa, der seit seiner Kindheit Muay Thai trainiert. Ein junger Dorfbewohner aus dem Nordosten Thailands, Schüler eines buddhistischen Mönchs und Kenner des Muay Thai, reist nach Bangkok, um den gestohlenen Kopf einer Buddha-Statue aus seinem Dorf zurückzuholen. Jaa wollte mit dem Film Muay Thai einem breiteren Publikum bekannt machen. Der Film stellte dem internationalen Publikum Muay Boran vor, einen alten thailändischen Kampfstil, bei dem mit Fäusten, Füßen, Schienbeinen, Ellbogen und Knien angegriffen wird. Die Kämpfe sind als Kontaktkämpfe gedreht, ohne Computertricks und ohne Seile. Der Kampfsportanalyst Jack Slack bezeichnete Ong-Bak als „vielleicht den besten Kampfkunstfilm dieser Generation“. Auf den Film folgte ein Prequel vom Dezember 2008, bei dem Jaa Regie führte und in dem er auch mitspielt, und danach ein weiterer Teil der Reihe.
Kampfkünste im Werk
Entstehung
Tony Jaa und Panna Rittikrai hatten bei der Vorbereitung des Films Schwierigkeiten, Geld aufzutreiben. Die erste Demoaufnahme drehten sie auf abgelaufenem Filmmaterial. Im Film erscheint die englische Aufschrift „Hi, Luc Besson, we are waiting for you“; die internationalen Vertriebsrechte erwarb später Bessons Firma EuropaCorp. Deren Fassung ließ den Großteil der Nebenhandlung um die Schwester der Figur Muay Lek weg und kürzte den Schlusskampf, die britische Ausgabe erhielt zudem orchestrale Musik von Richard Wells. Die ursprüngliche thailändische Fassung dauert 105 Minuten.
Kampfchoreografie
Die Kampfszenen des Films inszenierte Panna Rittikrai, der zuvor viele Jahre lang Action-B-Filme gedreht hatte und Jaas Mentor war. Die Choreografie beruht auf Kontaktkämpfen: Sie verwendet weder Computertricks noch das Aufhängen der Darsteller an Seilen, das für den als wire-fu bezeichneten Stil typisch ist, und genau das wird als Merkmal des Films genannt. Tony Jaa, der seit seiner Kindheit Muay Thai trainiert, zeigt in den Kämpfen Elemente des Muay Boran. Einzelheiten zur Dauer der Vorbereitung, zu Verletzungen oder zu einzelnen Stuntszenen konnten wir in den Quellen nicht belegen.
Personen und Kampfkünste
- Prachya PinkaewRegie
- Panna RittikraiKampfchoreografie
- Tony JaaDarsteller· Muay Thai (übt die kunst selbst aus)
Reihe
Weitere Titel
- องค์บาก (Verleihtitel, TH)
- Ong-bak (Verleihtitel, CZ)
- Ong-Bak: The Thai Warrior (Verleihtitel, US)
- Ong-Bak: Muay Thai Warrior (Verleihtitel, SG)
- Ong-Bak: Nato per combattere (Verleihtitel, IT)
- Ong-Bak: El nuevo dragón (Verleihtitel, MX)
- Thai Fist (Verleihtitel, HK)
- Ong-Bak: Sacred Warrior (Verleihtitel, BR)
- Enter the New Dragon (Verleihtitel, IN)