Koshiki Karatedo
古式空手道Eine Wettkampfform des Karate in der Schutzrüstung Super Safe. Sie erlaubt vollen Kontakt samt Kopftreffern ohne das Verletzungsrisiko ungeschützter Kämpfe.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Training
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.
Über Koshiki Karatedo
Koshiki Karatedo ist eine Wettkampfform des Karate, bei der in Schutzrüstung gekämpft wird. Sie erwuchs aus der Schule Shorinjiryu Kenkokan, die Hisataka Masakuni 1947 gründete; die Wettkampfregeln entwickelte sein Sohn Masayuki Hisataka. Entscheidend war das Jahr 1978, in dem die Schutzausrüstung Super Safe entstand; erst sie erlaubte es, mit voller Kraft zu kämpfen, ohne dass eine Verletzung über den Ausgang entscheidet. Die Weltföderation für Koshiki Karatedo (WKKF) wurde 1980 gegründet, und diese Seite nennt eben dieses Jahr, weil es die Entstehung der Wettkampforganisation bezeichnet und nicht die des Karate. Kämpfe in Rüstung sind im Karate nichts Neues. Bereits 1927 führte die Karate-Studiengruppe der Kaiserlichen Universität Tokio eine Form mit Schutzausrüstung ein; nach dem Krieg setzte Kanbukan sie mit Kendo-Schutz fort, und 1954 richtete Renbukan das erste landesweite Turnier dieser Art aus. Koshiki Karatedo ist ein späterer und technisch ausgereifterer Zweig dieser Linie. Der Sinn liegt darin, einen Widerspruch des Wettkampfkarate aufzulösen. Das Punktkarate nach WKF-Regeln stoppt die Technik vor dem Treffer, sodass der Abschluss nie geübt wird; das Knockdown-Karate schlägt voll, verbietet aber Schläge zum Kopf. Die Super-Safe-Rüstung erlaubt beides: volle Kraft und den Kopf als Ziel, wobei der Treffer dank der Ausrüstung gut sichtbar und wertbar ist.
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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.
