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Takagi-ryu Jujutsu

高木流柔術

Alte japanische Schule des Jujutsu und des Kukishin-ryu-Stabs, die der Nihon Kobudo Kyokai neben Hontai Yoshin-ryu als eigenes Mitglied führt. Zählt ab Takagi Umanosuke, Sitz in Amagasaki.

Wichtige Daten

GründerTakagi Umanosuke Shigesada
HerkunftslandJapan
RegionAsien
HauptfokusGriffkampf
KontaktstufeLeichter Kontakt
GürtelsystemZertifikate

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieTraditionell
EntstehungszeitFrühe Neuzeit

Training

BekleidungGi erforderlich
SparringNur Partnerübungen
Rolle der WaffenWaffen optional
Rolle der FormenFormen im Zentrum

Für wen

KinderprogrammeKein Kindertraining
SeniorenfreundlichAuch für Senioren geeignet
Körperliche Anforderung2/5
Verletzungsrisiko2/5
Übertrag auf Selbstverteidigung3/5
Konditioneller Nutzen3/5
Wie wir die Skalen bewerten →

Organisation & Wettkampf

GraduierungenJa (Zertifikate)
WettkampfformatKeine Wettkämpfe
GewichtsklassenNein
Olympischer StatusNicht olympisch
Geschätzte PraktizierendeUnter 10 000

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeAm Rande
TritteNicht verwendet
WürfeZentral
BodenkampfNicht verwendet
Hebel & HaltegriffeZentral
WaffenAm Rande

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Über Takagi-ryu Jujutsu

Takagi-ryu ist eine alte japanische Schule des Jujutsu, die der Nihon Kobudo Kyokai unter dem Namen Takagi-ryu Jujutsu und Kukishin-ryu bojutsu (Nr. 014) als eigenständiges Mitglied neben Hontai Yoshin-ryu (Nr. 013) führt. Beide Schulen haben in der Ahnenreihe dieselben ersten Oberhäupter, unterscheiden sich aber in deren Zählung, in den Vertretern und im Sitz: Takagi-ryu zählt als Gründer Takagi Umanosuke Shigesada (Lesung nach Buyens auf koryu.com), Hontai Yoshin-ryu dagegen dessen Lehrer Takagi Oriemon Shigetoshi. Nach dem Nihon Kobudo Kyokai wird Takagi-ryu mit der Voraussetzung geübt, dass der Gegner mit einem echten Schwert kommt, und die Kata werden fließend ausgeführt, ohne Kraftaufwand und mit gleicher Geschwindigkeit ohne Tempowechsel.

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Der Gründer wurde nach dem Nihon Kobudo Kyokai in der Meireki-Ära 2 in Nobeoka in der Provinz Hyuga geboren und im Kindesalter von dem umherziehenden Kämpfer Takagi Oriemon entdeckt, bei dem er das kurze Schwert, das Schießen und den Speer erlernte. Er zeichnete sich in einer Kunst aus, die der Nihon Kobudo Kyokai als Mischung aus Sumo, Kempo und Karate erklärt, im Alter schwanden ihm die Kräfte, und deshalb suchte er angeblich eine Kunst, die auch Alten und Frauen den Sieg geben würde, und nach hundert Tagen im Schrein der Sippengottheit erhielt er ein Zeichen in Gestalt eines Weidenzweigs unter Schnee, aus dem er das Jujutsu ausarbeitete und die Schule Hontai Yoshin Takagi-ryu nannte. Am 15. August der Genroku-Ära 8 soll ihn ein Angehöriger des Hauses Konoe zum Lehrer der sechs Kampfkünste ernannt haben, Yamamoto 1984 rechnet dieses Jahr in der Zeitschrift der Tenri-Universität auf 1695 um, nennt anderswo das Jahr 1693, und von dieser Ernennung an wird nach ihm die formelle Gründung der Schule gezählt. Yamamoto schreibt weiter, dass Umanosuke 1656 als Sohn eines Samurai aus der Domäne Tsuyama geboren wurde, 1671 mit sechzehn Jahren von Oriemon das Geheimnis der Schule empfing, 1716 im Alter von 61 Jahren starb und zusammen mit der Schule Akiyama Yoshin-ryu zu den Vollendern des Jujutsu ohne Rüstung in Friedenszeiten gehört. Ab dem dritten Oberhaupt Okuni Kihei Shigenobu wird nach dem Nihon Kobudo Kyokai Kukishin-ryu bojutsu zusammen mit der Schule weitergegeben, und die Schule verbreitete sich nach Yamamoto in den Herrschaftsgebieten Shiroishi, Tsuyama, Owari, Tosa und Ako. Der Nihon Kobudo Kyokai nennt eine Ahnenreihe von achtzehn Oberhäuptern und als gegenwärtiges neunzehntes Oberhaupt ein Mitglied der Familie Kusuhara mit Sitz in Amagasaki, Vorführungen in den Schreinen Ikuta, Minatogawa, Itsukushima und Kashima sowie beim Nihon Kobudo Taikai. Yamamoto 1984 führt vom zwölften Oberhaupt, 1841 aus der Domäne vertrieben, drei Zweige nach dessen Schülern in Akashi, von denen das dreizehnte Oberhaupt Dojo in Himeji, Okayama und Kobe hatte, und als sechzehntes Oberhaupt und damaligen Soke nennt er einen Schüler des fünfzehnten. Die japanische Wikipedia gibt an, dass das neunzehnte Oberhaupt 2012 die Leitung übernahm und in Kobe unterrichtet. Die Schule ist nicht als Kulturgut eingetragen, kommt in der Liste des Nihon Kobudo Shinkokai, in kotobank und im Führer koryu.com nicht vor, und das Verzeichnis CiNii führt einen einzigen Fachartikel über sie, die Studie von Yamamoto 1984.

Geschichte

Der Nihon Kobudo Kyokai nennt als Gründer des Takagi-ryu Takagi Umanosuke Shigesada (Lesung nach Buyens auf koryu.com), einen Mann aus dem Umkreis des Herrschaftsgebiets Shiroishi in Oshu, geboren am 12. Tag des 1. Monats der Meireki-Ära 2 in Nobeoka in der Provinz Hyuga. Im Kindesalter entdeckte ihn der umherziehende Kämpfer Takagi Oriemon Shigetoshi, bei dem er das kurze Schwert, das Schießen, den Speer und weitere Künste erlernte. Er zeichnete sich in einer Kunst aus, die der Nihon Kobudo Kyokai als Mischung aus Sumo, Kempo und Karate erklärt, im Alter schwanden ihm die Kräfte, und deshalb suchte er angeblich eine Kunst, die auch Alten und Frauen den Sieg geben würde, nach hundert Tagen im Schrein der Sippengottheit erhielt er ein Zeichen in Gestalt eines Weidenzweigs unter Schnee und arbeitete das Jujutsu aus, das er nach dem Herzen der Weide Hontai Yoshin Takagi-ryu nannte. Am 15. August der Genroku-Ära 8 soll ihn ein Angehöriger des Hauses Konoe zum Lehrer der sechs Kampfkünste ernannt haben. Yamamoto 1984 rechnet die Ernennung in der Zeitschrift der Tenri-Universität auf 1695 um, nennt an anderer Stelle das Jahr 1693 und den Titel vom Haus Konoe und schreibt, dass von diesem Zeitpunkt an angeblich die formelle Gründung der Schule gezählt wird. Über Umanosukes Herkunft wird nach Yamamoto gemutmaßt, ob er Bauer oder Samurai aus der Domäne Tsuyama war, er selbst hält die Version vom Samurai für annehmbar: Er wurde 1656 als Sohn eines Samurai aus Tsuyama geboren, empfing 1671 mit sechzehn Jahren von Oriemon das Geheimnis der Schule und gründete ein eigenes Haus, starb im April 1716 im Alter von 61 Jahren und ist im Tempel Myoshin-ji begraben. Yamamoto stellt ihn zusammen mit der Schule Akiyama Yoshin-ryu zu den Vollendern des Jujutsu ohne Rüstung in Friedenszeiten und fügt hinzu, dass er für sein großes Schwert berühmt war.

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Das zweite Oberhaupt Takagi Gennoshin Hideshige wurde nach Yamamoto wohl vor 1670 geboren, wurde nach den Sparmaßnahmen des Hauses Sakai zum Ronin, diente später in der Domäne Himeji für 500 Koku, nannte nach einem Gespräch mit einem Meister des Kukishin-ryu seine Körpertechnik Jujutsu und starb 1702. Das dritte Oberhaupt Okuni Kihei Shigenobu stammte nach Yamamoto aus Izumo, wurde 1684 geboren, starb 1735 und war der 29. Nachfolger des Gründers einer anderen alten Schule, von der er die Tradition übernahm. Die Begegnung von Gennoshin und Okuni war nach Yamamoto kein feindliches Duell, sondern ein Wettstreit in den eigenen Techniken, in dem Gennoshin in der Körpertechnik etwas besser war und im Stab Okuni gewann, und die Früchte des Austauschs sind die Körpertechnik des Hontai Yoshin Takagi-ryu und Stab, Speer und Naginata des Kukishin-ryu. Der Nihon Kobudo Kyokai gibt an, dass seit dem dritten Oberhaupt Kukishin-ryu bojutsu zusammen mit der Schule bis heute weitergegeben wird, und Yamamoto fügt hinzu, dass Kukishin-ryu bojutsu an den Strom einer älteren Schule anknüpft und in das Takagi-ryu aufgenommen wurde, weil Okuni auch dessen Oberhaupt war. Die englische Wikipedia zitiert eine Erzählung aus der Takamatsu-Linie, nach der Okuni in Ako den Sohn von Gennoshin traf, was das Verwandtschaftsverhältnis gegenüber dem Nihon Kobudo Kyokai und Yamamoto umkehrt. Die Schule verbreitete sich nach Yamamoto in den Herrschaftsgebieten Shiroishi, Tsuyama, Owari, Tosa und Ako. Nach dem elften Oberhaupt gibt es nach ihm keinen Nachfolger aus dem Haus Okuni, und das zwölfte Oberhaupt wurde 1841 nach dem Prozess namens Bansha no goku aus der Domäne vertrieben und ließ sich in Akashi nieder, wo aus dessen drei Schülern drei Zweige der Tradition hervorgingen, die bis heute bestehen. Das dreizehnte Oberhaupt wurde 1845 geboren, hatte Dojo in Himeji, Okayama und Kobe und verfasste 1897 ein Verzeichnis der Techniken der Schule. Das fünfzehnte Oberhaupt nach dem Nihon Kobudo Kyokai und Yamamoto (die japanische Wikipedia zählt es als sechzehntes) wurde 1875 geboren, schuf einen eigenen Zweig, führte am 11. Juli 1935 die Formen der Schule im Schrein Kashima und am folgenden Tag in Katori vor und starb 1939. Dessen Schüler, 1906 in Kobe geboren, erhielt im Januar 1939 die Lizenz im Takagi-ryu und im Kukishin-ryu bojutsu und übernahm im März desselben Jahres die Leitung als sechzehntes Oberhaupt, verdiente seinen Lebensunterhalt als Knocheneinrenker und starb 1983. Der Nihon Kobudo Kyokai nennt weiter das siebzehnte und achtzehnte Oberhaupt aus der Familie Kusuhara und als gegenwärtiges neunzehntes Oberhaupt ein weiteres Mitglied dieser Familie, die japanische Wikipedia gibt an, dass es 2012 die Leitung übernahm. Die Nummerierung der Oberhäupter weicht im Nihon Kobudo Kyokai ab: Takagi-ryu (Nr. 014) zählt ab Umanosuke, Hontai Yoshin-ryu (Nr. 013) ab Oriemon, und ab dem fünfzehnten Oberhaupt des Takagi-ryu haben die beiden Schulen verschiedene Nachfolger.

Was es unterscheidet

Eine verwandte Schule ist Hontai Yoshin-ryu: Der Nihon Kobudo Kyokai führt beide als eigenständige Mitglieder mit unterschiedlichen Vertretern, Sitzen (Amagasaki und Nishinomiya) und Ahnenreihen. Takagi-ryu zählt ab Takagi Umanosuke als Gründer und betont die Voraussetzung eines echten Schwerts und fließende Kata gleicher Geschwindigkeit, Hontai Yoshin-ryu zählt ab dessen Lehrer Oriemon und betont die drei Säulen Jujutsu, Stab und kurzes Schwert sowie die sechs Roppo. Die Darstellung des Nihon Kobudo Kyokai zu Takagi-ryu erwähnt Hontai Yoshin-ryu nicht als eigenständige Schule und verwendet nur den vom Gründer gewählten Namen Hontai Yoshin Takagi-ryu. Yamamoto 1984 führt beide Linien auf verschiedene Schüler desselben Oberhaupts zurück. Akiyama Yoshin-ryu, neben die Yamamoto Umanosuke stellt, ist eine andere Schule, und der Austausch mit Kukishin-ryu gab nach Yamamoto der Körpertechnik den Namen Hontai Yoshin Takagi-ryu und Stab, Speer und Naginata den Namen Kukishin-ryu. Die japanische Wikipedia gibt an, dass Takagi-ryu drei Linien hatte, Jujutsu mit Kukishin-ryu, Speer und Körpertechnik, und dass heute nur die erste besteht.

Technik

Der Nihon Kobudo Kyokai schreibt, dass Takagi-ryu Jujutsu mit der Voraussetzung geübt wird, dass der Gegner mit einem echten Schwert kommt, und dass ohne dieses Bewusstsein die Kata der Schule sich verändern und untergehen würden. Die Kata sollen fließend, ohne Kraft und mit gleicher Geschwindigkeit ohne Tempowechsel ausgeführt werden: Bei Beschleunigung beschleunigt sich das Ganze, bei Verlangsamung verlangsamt sich das Ganze. Yamamoto 1984 gibt an, dass die Grundlage der Schule der Schlag ist, ohne den nach ihm keine Technik besteht, auch nicht mit einer Waffe, und dass die Schule nach ihrem eigenen Technikverzeichnis nicht yawara, sondern torite ist, das Ergreifen. Die Techniken teilt er nach der Situation in zwölf Reihen ein, von der Grundreihe über das Ergreifen ohne Waffe gegen das Schwert und Reihen mit dem langen und kurzen Schwert, dem kurzen Schwert kodachi, dem Stab und dem kurzen Stab hanbo bis zur Wiederbelebung, und die Schule folgt nach ihm einem Prinzip, das für alle gilt, auch für Alte, Frauen und Männer. Yamamoto ergänzt, dass der Gründer selbst vor allem Körpertechnik, Stab, Speer, Naginata und weitere Künste lehrte. Der Nihon Kobudo Kyokai zeigt auf Fotos eine Technik des Kukishin-ryu bojutsu am Schrein Ikuta und eine Jujutsu-Technik aus einer der Reihen.

Training

Yamamoto 1984 gibt nach dem Technikverzeichnis von 1897 Reihen des Takagi-ryu mit 52, 15 (links und rechts), 30, 21, 30 und 14 Techniken an, ferner drei Schriftrollen höherer Grade und eine mit 23 Techniken des Kukishin-ryu bojutsu und des kurzen Stabs. Die erste Reihe hat nach ihm 13 Techniken, jede mit drei Varianten, zusammen 52, ist die Grundlage der übrigen Techniken, und ihr Ziel ist es, den Angriff des Gegners aufzunehmen oder abzuwehren und erst dann zum Angriff überzugehen. Unter den übrigen Kata nennt er das kurze Schwert, den kurzen Stab und den Stab von sechs Shaku Länge. Yamamoto fügt hinzu, dass das Technikverzeichnis des dreizehnten Oberhaupts von 1897 mit dem des fünfzehnten von 1935 und mit dem übereinstimmt, das das sechzehnte Oberhaupt 1964 verfasste. Nach dem Nihon Kobudo Kyokai wird in Kobe in der städtischen Halle und im Dojo bei der Station Shin-Nagata am Sonntagnachmittag geübt, und die östliche Zweigstelle in Kokubunji in Tokio übt einmal wöchentlich. Die japanische Wikipedia beschreibt bei einer anderen Linie des Takagi-ryu, geführt in Ako, den Aufstieg über mehrere Grade bis zur Lizenz der vollständigen Übertragung.

Graduierungen und Fortschritt

Yamamoto 1984 schreibt, dass nach Beherrschen der Grundreihe nacheinander Mokuroku, zwei weitere Grade und zuletzt Menkyo Kaiden verliehen werden und erst nach deren Beherrschung Kukishin-ryu bojutsu und der kurze Stab gelehrt werden. Das Technikverzeichnis der Schule verfasste 1897 das dreizehnte Oberhaupt in seinem Dojo, es stimmt nach Yamamoto mit den Verzeichnissen des fünfzehnten (1935) und des sechzehnten Oberhaupts (1964) überein. Das sechzehnte Oberhaupt erhielt nach Yamamoto im Januar 1939 die Lizenz im Takagi-ryu und im Kukishin-ryu bojutsu.

Heute

Der Nihon Kobudo Kyokai nennt als gegenwärtiges neunzehntes Oberhaupt ein Mitglied der Familie Kusuhara mit Sitz in Amagasaki in der Präfektur Hyogo, die japanische Wikipedia schreibt, dass er 2012 die Leitung übernahm und im Stadtbezirk Nagata in Kobe unterrichtet. Die Schule führt nach dem Nihon Kobudo Kyokai in den Schreinen Ikuta, Minatogawa, Itsukushima und Kashima sowie beim Nihon Kobudo Taikai vor, übt in Kobe und hat eine östliche Zweigstelle in Kokubunji in Tokio. Sie ist nicht als Kulturgut eingetragen. In der Liste des Nihon Kobudo Shinkokai, in kotobank und im Führer koryu.com kommt sie nicht vor, und Green schreibt nicht über sie, das Verzeichnis CiNii führt einen einzigen Fachartikel, die Studie von Yamamoto aus dem Jahr 1984 in der Zeitschrift der Tenri-Universität. Die englische Wikipedia nennt unter den heute geübten Schulen Takagi-ryu unter dem neunzehnten Soke Kusuhara Juhei neben Hontai Yoshin-ryu.

Wissenswertes

Yamamoto 1984 erzählt, dass Umanosuke in einem Turnier vor dem Domänenherrn gegen das dritte Oberhaupt des Takenouchi-ryu antreten sollte, einen Mann von vier Shaku und acht Sun Größe gegen seine sechs Shaku und acht Sun, auf die Frage des Herrn antwortete, es sei ein kleiner Soldat, den er leicht ergreifen werde, danach zweimal besiegt wurde, zuerst durch einen Wurf und mit einem Seil gefesselt, das er aber zerriss, und schließlich Schüler des Takenouchi-ryu wurde. Buyens auf koryu.com gibt dieselbe Erzählung mit anderem Namen des Herrn wieder. Yamamoto zitiert aus einem Buch von 1861, dass Umanosuke unterwegs einen Stein bewegte, mit dem Dorfbewohner vergeblich den Wasserstrom zu schwächen versuchten, und deshalb als Mann gewaltiger Kraft erwähnt wird, und aus einer anderen Schrift von 1768, dass ein Meister der Shibukawa-Schule der vierten Generation sein großes Schwert lobte.

Häufige Fragen

Was unterscheidet Takagi-ryu von Hontai Yoshin-ryu?

Der Nihon Kobudo Kyokai führt beide als eigenständige Mitglieder: Takagi-ryu (Nr. 014) zählt den Gründer Takagi Umanosuke und hat Sitz in Amagasaki, Hontai Yoshin-ryu (Nr. 013) zählt dessen Lehrer Oriemon und hat Sitz in Nishinomiya. Yamamoto 1984 führt beide Linien auf verschiedene Schüler desselben Oberhaupts zurück.

Wann entstand Takagi-ryu?

Ein genaues Jahr geben die Quellen nicht an. Der Nihon Kobudo Kyokai gibt an, dass der Gründer am 15. August der Genroku-Ära 8 angeblich zum Lehrer der Kampfkünste ernannt wurde, Yamamoto 1984 rechnet dies auf 1695 um, nennt anderswo das Jahr 1693 und zählt die formelle Gründung der Schule von dieser Ernennung an. Umanosuke empfing nach Yamamoto das Geheimnis der Schule 1671 von Oriemon.

Gehört auch der Stab zum Takagi-ryu?

Ja. Der Nihon Kobudo Kyokai führt die Schule unter dem Namen Takagi-ryu Jujutsu und Kukishin-ryu bojutsu und gibt an, dass seit dem dritten Oberhaupt Okuni Kihei Kukishin-ryu bojutsu zusammen mit der Schule bis heute weitergegeben wird. Nach Yamamoto 1984 werden der kurze Stab und Kukishin-ryu bojutsu erst nach der Lizenz menkyo kaiden gelehrt.

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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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