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Hakko-ryu Jujutsu

八光流柔術

Japanisches Jujutsu von 1941 ohne Schläge und Tritte. Der ganze Inhalt ist Gelenkarbeit mit geringster Kraft — ein Gelenk darf nicht brechen.

Wichtige Daten

HerkunftslandJapan
Gründungsjahr1941
RegionAsien
HauptfokusGriffkampf
KontaktstufeLeichter Kontakt
Gürtelsystem6 Stufen

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieTraditionell
Entstehungszeit20. Jahrhundert

Training

BekleidungGi erforderlich
SparringNur Partnerübungen
Rolle der WaffenWaffen optional
Rolle der FormenFormen im Zentrum

Für wen

KinderprogrammeKein Kindertraining
SeniorenfreundlichAuch für Senioren geeignet
Körperliche Anforderung2/5
Verletzungsrisiko2/5
Lernkurve5/5
Nutzen für Selbstverteidigung3/5
Fitness-Nutzen3/5

Organisation & Wettkampf

GraduierungssystemZertifikate
WettkampfformatKeine Wettkämpfe
GewichtsklassenNein
Olympischer StatusNicht olympisch
Geschätzte PraktizierendeUnter 10 000

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeAm Rande
TritteNicht verwendet
WürfeZentral
BodenkampfNicht verwendet
Hebel & HaltegriffeZentral
WaffenAm Rande

Kataloge & Datenbanken für Hakko-ryu Jujutsu

👥 Persönlichkeiten & Meister1 Einträge

Über Hakko-ryu Jujutsu

Hakko-ryu Jujutsu wurde 1941 von Ryuho Okuyama gegründet, mit bürgerlichem Namen Yoshiji Okuyama, der von 1901 bis 1987 lebte. Er kam aus dem Daito-ryu Aiki-Jujutsu, wo er bei Hosaku Matsuda und später bei Sokaku Takeda lernte. Der Name bedeutet Schule des achten Lichts und verweist auf das Spektrum: Sichtbare Farben gibt es sieben, und die achte, das Infrarot, sieht man nicht, sondern spürt sie als Wärme. Damit drückte Okuyama aus, was er von seinem System wollte — eine Technik, die man nicht sieht und erst an ihrer Wirkung erkennt. Hakko-ryu kennt weder Schläge noch Tritte noch sportliche Würfe. Der gesamte Inhalt ist Arbeit an den Gelenken mit geringstmöglicher Kraft, mit dem Ziel, den Gegner durch Schmerz zum Nachgeben zu bringen, nicht ihn zu verletzen. Von der ersten Stunde an lernt der Übende, dass ein Gelenk nicht gebrochen werden darf; die Hand bleibt weich, der Druck kommt aus Daumen und Fingern, nicht aus dem Zugriff. Eine Besonderheit ist, dass die Schule neben dem Kampfteil auch eine eigene Heilmethode lehrt, Koho Shiatsu, die Okuyama ebenfalls zusammenstellte. Beide Zweige werden gemeinsam weitergegeben, was unter japanischen Schulen ungewöhnlich ist. Das Hombu liegt in Omiya in der Präfektur Saitama.

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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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