ImpakuImpaku

Sun Bin Quan

孫臏拳

Shandong-Stil, auch Langärmelfaust, die Hände verbergen sich beim Schlag in den Ärmeln. Seit 2011 auf Chinas Staatsliste des immateriellen Erbes, Sun Bins Name ist eine spätere Zuordnung.

Wichtige Daten

Meister & Persönlichkeiten
HerkunftslandChina
RegionAsien
HauptfokusSchlagtechnik
KontaktstufeVollkontakt
GürtelsystemZertifikate

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieTraditionell
EntstehungszeitFrühe Neuzeit

Training

BekleidungKeine besondere Kleidung
SparringLeichter Kontakt
Rolle der WaffenWaffen optional
Rolle der FormenFormen im Zentrum

Für wen

KinderprogrammeKindergruppen selten
SeniorenfreundlichMit Anpassungen geeignet
Körperliche Anforderung3/5
Verletzungsrisiko2/5
Übertrag auf Selbstverteidigung3/5
Konditioneller Nutzen4/5
Wie wir die Skalen bewerten →

Organisation & Wettkampf

GraduierungenJa (Zertifikate)
WettkampfformatFormen
GewichtsklassenNein
Olympischer StatusNicht olympisch
Geschätzte Praktizierende10 000–100 000

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeZentral
TritteBedeutend
WürfeAm Rande
BodenkampfNicht verwendet
Hebel & HaltegriffeAm Rande
WaffenBedeutend

Kataloge & Datenbanken für Sun Bin Quan

👥 Persönlichkeiten & Meister1 Einträge
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Über Sun Bin Quan

Sun Bin quan, Sun Bins Faust, ist ein Shandong-Stil, der laut Beschreibung des staatlichen Listenpunkts hauptsächlich in der Umgebung von Jinan, Qingdao, Liaocheng, Zibo und Guantao gepflegt wird. Der Name verweist auf den Strategen Sun Bin, den Autor der Schrift Sun Bin bingfa, und der Stil beruft sich auf dessen Denken, die Beschreibung des Listenpunkts gibt jedoch an, dass spätere Generationen ihn unter Sun Bins Namen geschaffen haben und dass die Entstehungszeit in den Quellen abweicht. Einen Gründer oder ein Entstehungsjahr nennen die Quellen nicht. In die nationale Liste des immateriellen Kulturerbes Chinas wurde er in der dritten Runde 2011 als Listenpunkt VI-60 in der Kategorie traditioneller Sport, Spiele und Akrobatik aufgenommen, in zwei Anträgen: für den Bezirk Shibei in Qingdao (geschützte Institution Wushu-, Literatur- und Kunstverband Qingdao) und für die Stadt Anqiu (geschützte Institution Kampfkunsthalle Qingyunshan in Anqiu).

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Der zweite Name des Stils, Langärmelfaust (changxiu quan), beschreibt sein auffälligstes Merkmal: Bei Schlägen verbergen sich die Hände oft in langen Ärmeln. Die Beschreibung des Listenpunkts nennt spiralförmige Handarbeit, in der Angriff und Verteidigung verschmelzen, federnde Kraft und einen peitschenartigen Schlag, die Elefantenrüssel-Faust und einen wiegenden Schritt, und fasst die Grundsätze in fünf Bildern zusammen: Ruhe wie ein Hahn, Bewegung wie die Taille eines Drachen, Gewandtheit wie ein Affe, Geist wie ein Adlerauge und lockere Schultern wie ein Gibbon. Der Stil vereint laut Beschreibung Elemente mehrerer Schulen. Die traditionellen Formen sind Grundübungen, Einhandübungen, der große, mittlere und kleine Rahmen, Sechzig Hände und Sun Bins Stab. Die Weitergabe bleibt traditionell, durch Aufnahme als Schüler und mündliche Erklärung mit Vorführung. Repräsentativer Träger der nationalen Liste ist seit Dezember 2017 Liu Haigang aus Anqiu (geboren 1971), fünfte Generation der Linie. Der Shandong-Server Qilu wang nennt als Träger der dritten Runde von 2011 Meng Xiantang und als erste Generation Zhang Jingchun aus dem Kreis Chiping, der den Stil Ende der Qing-Dynastie als Wanderkaufmann verbreitete. Die Versionen der Familienlinie weichen in den Quellen voneinander ab.

Geschichte

Die Beschreibung des staatlichen Listenpunkts gibt an, dass Sun Bin quan von späteren Generationen unter dem Namen des Strategen Sun Bin geschaffen wurde und dass die Entstehungszeit in den Quellen abweicht. Der Stil schöpft aus dem Denken der Schrift Sun Bin bingfa und vereint Kampfelemente mehrerer Schulen. Einen Gründer oder ein Entstehungsjahr nennen die Quellen nicht.

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Die Familienlinie ist nur aus der regionalen Presse belegt, und die Versionen weichen voneinander ab. Der Shandong-Server Qilu wang (2020) nennt als erste Generation Zhang Jingchun aus dem Kreis Chiping, der Ende der Qing-Dynastie als Kaufmann arbeitete und den Stil auf seinen Reisen verbreitete, als zweite Generation Yang Mingzhai, der 1928 die Guoshu-Akademie Qingdao auf der Guangdong lu in Qingdao gründete, als vierte Generation Meng Xiantang und als fünfte Lan Chunling, die erste Frau an der Spitze der Schule. Das Portal Sohu nennt drei unterschiedliche Versionen der ersten Generation (Zhang aus dem Dorf Zhangjialou bei Guantao, Zhang Jingchun aus Chiping und Zhang Youchun aus Linqing) und Unterricht in Qingdao von 1918 bis 1936, das ist eine Quelle ohne Redaktion. In die nationale Liste des immateriellen Kulturerbes Chinas wurde Sun Bin quan in der dritten Runde 2011 als Listenpunkt VI-60 (laufende Nummer 1143) in der Kategorie traditioneller Sport, Spiele und Akrobatik für die Provinz Shandong aufgenommen, in zwei Anträgen: für den Bezirk Shibei in Qingdao mit geschützter Institution Wushu-, Literatur- und Kunstverband Qingdao und für die Stadt Anqiu mit geschützter Institution Kampfkunsthalle Qingyunshan in Anqiu.

Technik

Der zweite Name des Stils, Langärmelfaust (changxiu quan), kommt daher, dass sich die Hände bei Schlägen oft in langen Ärmeln verbergen. Die Beschreibung des Listenpunkts nennt spiralförmige Handarbeit, in der Angriff und Verteidigung eins sind, federnde Kraft (tanhuang jin) und einen peitschenartigen Schlag (bianshao jin), die Hauptfaust des Elefantenrüssels (xiangbi quan) und einen wiegenden Schritt. Die Grundsätze fasst sie in fünf Bildern zusammen: Ruhe wie ein Hahn, Bewegung wie die Taille eines Drachen, Gewandtheit wie ein Affe, Geist wie ein Adlerauge und lockere Schultern wie ein Gibbon. Die traditionellen Formen sind laut Beschreibung Grundübungen, Einhandübungen, der große, mittlere und kleine Rahmen, Sechzig Hände und Sun Bins Stab (guai). Laut Qilu wang hat der mittlere Rahmen 32 Bewegungen, der kleine 64 und der große 96, und das vollständige System hat laut Meng Xiantang 360 Bewegungen, die Summe erklärt der Artikel nicht.

Training

Laut Beschreibung des Listenpunkts wird der Stil durch Aufnahme als Schüler und mündliche Erklärung mit Vorführung weitergegeben. Qilu wang nennt als Regel, nur Männern und stets nur einen Teil des Systems zu lehren, und Meng Xiantang habe sie gebrochen, um den Stil ganz zu bewahren. Eine genauere Trainingsgliederung aus einer Quelle von Verband oder Staatsliste haben wir nicht.

Heute

Repräsentativer Träger der nationalen Liste ist Liu Haigang aus Anqiu (geboren 1971), fünfte Generation der Linie, in der fünften Runde im Dezember 2017 ernannt, der auch im Wushu-Verband Anqiu tätig ist. Qilu wang nennt als Träger der dritten Runde von 2011 Meng Xiantang, der laut demselben Artikel in mehr als vierzig Ländern unterrichtete, auf der Website der nationalen Liste haben wir das nicht überprüft. Geschützte Institutionen sind der Wushu-, Literatur- und Kunstverband Qingdao und die Kampfkunsthalle Qingyunshan in Anqiu. Eine eigenständige Wettkampfdisziplin des Wushu ist Sun Bin quan nicht, die IWUF-Regeln für traditionelles Wushu von 2019 nennen den Stil nicht. Stilspezifische Grade oder Duan haben wir nicht gefunden.

Häufige Fragen

Wann wurde die Sun-Bin-Faust in die nationale Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen?

Im Jahr 2011, in der dritten Runde, als Listenpunkt VI-60 in der Kategorie traditioneller Sport, Spiele und Akrobatik, in zwei Anträgen für Qingdao und Anqiu.

Warum heißt Sun Bin quan Langärmelfaust?

Laut der Beschreibung des staatlichen Listenpunkts verbergen sich die Hände bei Schlägen oft in langen Ärmeln.

Wo wird Sun Bin quan geübt?

Die Beschreibung des Listenpunkts nennt Jinan, Qingdao, Liaocheng, Zibo und Guantao samt Umgebung.

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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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