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Sekiguchi-ryu Battojutsu

関口流抜刀術

Linie des Schwertziehens aus Kumamoto, abgeleitet von der Wakayama-Schule der Familie Sekiguchi. Einhändige Schnitte und wechselnde Schritte beschreibt Nihon Kobudo Kyokai.

Wichtige Daten

Meister & Persönlichkeiten
HerkunftslandJapan
RegionAsien
HauptfokusWaffen
KontaktstufeLeichter Kontakt
GürtelsystemZertifikate

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieTraditionell
EntstehungszeitFrühe Neuzeit

Training

BekleidungTraditionelle Kleidung
SparringNur Partnerübungen
Rolle der WaffenWaffen im Zentrum
Rolle der FormenFormen im Zentrum

Für wen

KinderprogrammeKein Kindertraining
SeniorenfreundlichAuch für Senioren geeignet
Körperliche Anforderung2/5
Verletzungsrisiko2/5
Übertrag auf Selbstverteidigung2/5
Konditioneller Nutzen3/5
Wie wir die Skalen bewerten →

Organisation & Wettkampf

GraduierungenJa (Zertifikate)
WettkampfformatKeine Wettkämpfe
GewichtsklassenNein
Olympischer StatusNicht olympisch
Geschätzte PraktizierendeUnter 10 000

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeNicht verwendet
TritteNicht verwendet
WürfeNicht verwendet
BodenkampfNicht verwendet
Hebel & HaltegriffeNicht verwendet
WaffenZentral

Kataloge & Datenbanken für Sekiguchi-ryu Battojutsu

👥 Persönlichkeiten & Meister1 Einträge
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Über Sekiguchi-ryu Battojutsu

Sekiguchi-ryu Battojutsu ist eine Linie des Schwertziehens, die in Kumamoto überliefert wird. Nihon Kobudo Kyokai gibt an, dass ihr Ursprung in der Kampfkunst der Familie Sekiguchi in Wakayama liegt. Als Begründer der Kampfkunst wird Sekiguchi Yarokuemon Ujimune geführt, der Gründer der Schule Sekiguchi Shinshin-ryu, als Begründer der Linie des Schwertziehens sein ältester Sohn.

Weiterlesen

Der führende Schüler dieses Sohnes leitete laut Nihon Kobudo Kyokai in den Genroku-Jahren ein Dojo in Edo. Ein Samurai des Fürstentums Higo lernte bei ihm nur den dem Schwertziehen gewidmeten Teil und brachte ihn nach Higo. Weil er Kampfkunstlehrer des Fürstentums Hosokawa war, verbreitete sich die Schule laut derselben Quelle stark und wurde nach der Provinz Higo benannt. Die japanische Wikipedia gibt an, dass die Linie in Kumamoto auch nach der Meiji-Restauration ohne Unterbrechung überliefert wurde. Das Entstehungsjahr konnten wir nicht belegen. Nihon Kobudo Kyokai beschreibt einen heftigen Schnitt, bei dem die Füße beim Absenken des erhobenen Schwertes abwechselnd links und rechts umgesetzt werden. Alle Schnitte werden einhändig geführt, wie in Niten Ichi-ryu, und der Kampfschrei soll hoch, groß und lang sein, um den Gegner zu überwältigen. Der Stammbaum von Nihon Kobudo Kyokai umfasst sechzehn Generationen, und der Sitz der Schule ist in Kumamoto. Nihon Kobudo Shinkokai führt die Schule zweimal, neben Kumamoto auch in Mito, wo ein Vertreter der 18. Generation der Überlieferung wirkt.

Geschichte

Nihon Kobudo Kyokai gibt an, dass die Sekiguchi-ryu Battojutsu aus Kumamoto ihren Ursprung in der Kampfkunst der Familie Sekiguchi in Wakayama hat. Der Stammbaum führt als Begründer der Kampfkunst Sekiguchi Yarokuemon Ujimune und als Begründer der Linie des Schwertziehens seinen ältesten Sohn. Der führende Schüler dieses Sohnes leitete laut derselben Quelle in den Genroku-Jahren ein Dojo in Edo. Ein Samurai des Fürstentums Higo lernte bei ihm nur den dem Schwertziehen gewidmeten Teil und brachte ihn nach Hause. Als Kampfkunstlehrer des Fürstentums Hosokawa verbreitete er ihn stark, und die Schule wurde nach der Provinz Higo benannt. Die japanische Wikipedia gibt an, dass dieser Samurai von 1686 bis 1730 lebte und im Fürstentum Kumamoto Schützen mit Gewehren befehligte. Nihon Kobudo Kyokai ergänzt, dass er auch literarisch begabt war und sein bekanntestes Werk die Verbindung von Gelehrsamkeit und Kampfkunst betont. Der Stammbaum von Nihon Kobudo Kyokai umfasst sechzehn Generationen, wobei der zweite Träger der Schüler aus Edo und der dritte der Samurai aus Higo ist. Die japanische Wikipedia gibt an, dass die Linie in Kumamoto auch nach der Meiji-Restauration ohne Unterbrechung überliefert wurde.

Was es unterscheidet

Nihon Kobudo Kyokai gibt an, dass der Samurai aus Higo in Edo nur den dem Schwertziehen gewidmeten Teil der Schule lernte. Die Sekiguchi Shinshin-ryu aus Wakayama, die Nihon Kobudo Kyokai als eigene Schule führt, ruht laut derselben Quelle auf drei Säulen, jujutsu, iai und kenjutsu. Die Linie aus Kumamoto führt alle Schnitte wie Niten Ichi-ryu einhändig, und laut Nihon Kobudo Shinkokai gibt ihr Träger dort sie zusammen mit dieser Schule weiter.

Technik

Nihon Kobudo Kyokai beschreibt beim langen Schwert einen heftigen Schnitt, bei dem die Füße beim Absenken des erhobenen Schwertes abwechselnd links und rechts umgesetzt werden. Mit dem kurzen Schwert wird mit derselben Bewegung gestochen. Alle Schnitte werden laut derselben Quelle einhändig geführt, wie in Niten Ichi-ryu, und der Kampfschrei soll hoch, groß und lang sein, um den Gegner zu überwältigen. Der Autor des Textes von Nihon Kobudo Kyokai meint, dass die raue Schlichtheit der Techniken zu den dicken Schwertern aus Higo passte.

Training

Das Sitzen übernimmt laut Nihon Kobudo Kyokai die Sitzweise aus dem Jujutsu der Schule Sekiguchi, mit weit auseinanderstehenden Beinen, wie die Samurai saßen. Die Schule veranstaltet jedes Jahr ein Seminar in Kumamoto und tritt bei der Vorführung Nihon Kobudo Embu Taikai, bei einem Auftritt im Schrein Kashima-jingu und bei der Präfekturvorführung alter Kampfkünste während der Feste der Burg Kumamoto auf.

Graduierungen und Fortschritt

Laut Nihon Kobudo Kyokai werden die Kaishaku-Verfahren bis heute korrekt überliefert, und die Lizenz wird mit einer Schriftrolle erteilt. Die Reihenfolge der Grade haben wir in den Quellen nicht gefunden.

Heute

Der Sitz der Schule ist laut Nihon Kobudo Kyokai im Kumamoto Budokan in Kumamoto, geleitet vom 16. Träger. Dieselbe Quelle nennt Filialen in Nagoya, Tokio, Oita, Nagano und in der Präfektur Shiga sowie in Australien und Großbritannien. Nihon Kobudo Shinkokai führt die Schule zweimal, in Kumamoto und in Mito, wo ein Vertreter der 18. Generation der Überlieferung wirkt. Die Linie in Mito haben wir außer bei Nihon Kobudo Shinkokai nirgends gefunden.

Wissenswertes

Nihon Kobudo Kyokai zitiert das Volkslied Kinkira-bushi aus Kumamoto über die Länge der sageo-Schnur eines Higo-Schwertes. Die Samurai aus Higo kannten laut derselben Quelle die Sekiguchi-ryu, und diese Schnur diente ihnen direkt als tasuki.

Häufige Fragen

In welchem Verhältnis steht Sekiguchi-ryu Battojutsu zu Sekiguchi Shinshin-ryu?

Laut Nihon Kobudo Kyokai hat die Linie des Schwertziehens aus Kumamoto ihren Ursprung in der Kampfkunst der Familie Sekiguchi in Wakayama, und als Begründer wird der älteste Sohn von Sekiguchi Ujimune genannt. Nihon Kobudo Kyokai und Nihon Kobudo Shinkokai führen beide Schulen getrennt.

Wo wird Sekiguchi-ryu Battojutsu geübt?

Der Sitz ist laut Nihon Kobudo Kyokai in Kumamoto. Nihon Kobudo Shinkokai führt zusätzlich Mito auf.

Wodurch zeichnet sich die Technik der Sekiguchi-ryu Battojutsu aus?

Nihon Kobudo Kyokai gibt an, dass alle Schnitte einhändig geführt werden, wie in Niten Ichi-ryu, und dass bei einem heftigen Schnitt abwechselnd mit dem linken und dem rechten Fuß umgesetzt wird.

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