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Yabusame

流鏑馬

Japanisches berittenes Bogenschießen: drei Ziele aus vollem Galopp. Die zeremonielle Form gab ihm Minamoto no Yoritomo im Jahr 1187 in Kamakura.

Wichtige Daten

Meister & Persönlichkeiten
HerkunftslandJapan
Gründungsjahrum 1187
RegionAsien
HauptfokusWaffen
KontaktstufeKein Kontakt
Gürtelsystem5 Stufen

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieTraditionell
EntstehungszeitMittelalter

Training

BekleidungTraditionelle Kleidung
SparringKein Sparring
Rolle der WaffenWaffen im Zentrum
Rolle der FormenFormen im Zentrum

Für wen

KinderprogrammeKein Kindertraining
SeniorenfreundlichMit Anpassungen geeignet
Körperliche Anforderung3/5
Verletzungsrisiko2/5
Lernkurve5/5
Nutzen für Selbstverteidigung1/5
Fitness-Nutzen2/5

Organisation & Wettkampf

GraduierungssystemTitel
WettkampfformatFormen
GewichtsklassenNein
Olympischer StatusNicht olympisch
Geschätzte PraktizierendeUnter 10 000

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeNicht verwendet
TritteNicht verwendet
WürfeNicht verwendet
BodenkampfNicht verwendet
Hebel & HaltegriffeNicht verwendet
WaffenZentral

Kataloge & Datenbanken für Yabusame

📖 Glossar3 Einträge
👥 Persönlichkeiten & Meister2 Einträge

Über Yabusame

Yabusame ist japanisches berittenes Bogenschießen. Der Reiter galoppiert eine gerade Bahn von etwa 250 Metern entlang und schießt dabei auf drei Ziele, die auf der linken Seite aufgestellt sind. Zwischen den Treffern bleiben ihm nur Sekunden, um die Zügel loszulassen, einen neuen Pfeil zu ziehen, ihn aufzulegen und zu lösen — das Pferd läuft die ganze Strecke ungeführt. Es hält sich die Behauptung, Kaiser Kammu habe die Disziplin im Jahr 530 begründet. Das ist unmöglich: Kammu regierte von 781 bis 806. Belegt ist ein anderer Verlauf. Das Schießen vom Pferd wurde am Hof als Zeitvertreib gepflegt, und im 9. Jahrhundert entstand auf Geheiß von Kaiser Uda eine Schule, die Minamoto no Yoshiari gründete — die Wurzel der späteren Takeda-Linie. Die heutige zeremonielle Form gab dem Yabusame Minamoto no Yoritomo: 1187 weihte er es dem Schrein Tsurugaoka Hachimangu in Kamakura und beauftragte Ogasawara Nagakiyo (1162–1242), seine Samurai im Bogenschießen zu unterrichten. Die Ogasawara-Linie überliefert die Technik bis heute. Mit dem Rückgang des Kriegerlebens verfiel die Übung; in der Edo-Zeit erneuerte sie Ogasawara Heibei Tsuneharu (1666–1747) auf Befehl des Shoguns Tokugawa Yoshimune. Yabusame ist kein Wettkampf mit Punktwertung, sondern ein shintoistischer Ritus: Der Schütze trägt Jagdkleidung der Kamakura-Zeit, Treffer werden ausgerufen, und eine zersplitterte Scheibe gilt als Vorzeichen für gute Ernte und Frieden. Wer schießen will, muss zuerst die Etikette beherrschen.

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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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