Kumdo
검도Koreanisches sportliches Fechten mit dem Bambusschwert, unter japanischem Einfluss aus Japan übernommen. Eigene Terminologie und Inlandsregeln, bei der WM gelten die Regeln der FIK.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Training
Für wen
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
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Vergleiche
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Über Kumdo
Kumdo ist die koreanische Form des sportlichen Fechtens mit dem Bambusschwert. Nach Korea gelangte es aus Japan: Ab 1895 übten sich Kadetten der Polizeiakademie unter japanischen Beratern im gekiken, in den Jahren 1904 und 1906 drang das Fechten in Schulen und Armee ein und wurde unter japanischer Verwaltung 1939 zum Pflichtfach. Nach der Befreiung entstand 1948 die Dae Han Kum Sa, die Vorgängerin der heutigen Korea Kumdo Association. Laut Oda Yoshiko (2015) leitet Korea das kumdo vom hwarang-do der Silla-Zeit ab, Japan das kendo von bushido. Eine unmittelbare Anknüpfung an eine ältere heimische Fechttradition konnten wir nicht belegen.
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Die Fechter greifen mit dem Bambusschwert jukdo Kopf, Handgelenk und Taille an und mit einem Stoß die Kehle. Ein Punkt gilt nur beim Zusammenspiel von kiai, richtigem Gebrauch des Schwertes und der Körperbewegung, auf Koreanisch gigeomche. Kumdo verwendet koreanische Terminologie, anstelle des japanischen zanshin wird jon-shim verwendet. Nach den koreanischen Regeln wird der Einzelkampf auf drei Teilpunkte geführt, es siegt, wer zwei erzielt, in der Grundzeit von fünf Minuten. Geübt wird barfuß in der Schutzrüstung hogu, die Anfänger nach etwa zwei Monaten hinzufügen. Die Grade bilden 9 kyu und 9 dan, den 1. dan gibt es nach der koreanischen Prüfungsordnung ab 14 Jahren. Die Korea Kumdo Association ist Mitglied der Internationalen Kendo-Föderation, und bei Weltmeisterschaften wird nach den internationalen Regeln gekämpft. Im Jahr 2006 gewann die Mannschaft Südkoreas den ersten Mannschaftstitel außerhalb Japans. Vom kendo unterscheidet sich das kumdo durch Terminologie, Inlandsregeln, Kleidung und die Unterstützung des olympischen Programms, die der japanische Verband nicht teilt.
Geschichte
Das Fechten mit dem Bambusschwert entwickelte sich in Korea aus der japanischen Entwicklung. Bambusschwert und Rüstung führte in Japan in der Shotoku-Ära (1711–1716) Naganuma Shirozaemon Kunisato von der Schule Jikishinkage-ryu ein. Nach Korea gelangte die sportliche Form des Fechtens mit japanischem Einfluss: Nach den Kabo-Reformen von 1894 mussten die Kadetten der koreanischen Polizeiakademie ab 1895 unter japanischen Beratern im Gekiken (koreanisch kyokgom) üben. Es handelt sich um die Einführung des Fechtens bei der Polizei, nicht um die Entstehung einer eigenständigen Kunst. Die Enzyklopädie der koreanischen Kultur nennt als Beginn der Verbreitung des japanischen Kendo das Jahr 1896, als das Polizeiamt Gyeongmucheong und eine Armeeschule das Fechten übernahmen. In den Jahren 1904 und 1906 gelangte das Fechten an koreanische Schulen und in die Armee.
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Unter der japanischen Verwaltung nach der Annexion von 1910 wurde Kendo an koreanischen Schulen unterrichtet und 1939 zum Pflichtfach. Nach der Befreiung fand 1947 ein Kumdo-Turnier der Seouler Polizei statt, und 1950 das erste landesweite Polizeiturnier. Quellen geben an, dass sich am 20. Mai 1948 im Palast Changdeokgung etwa hundert Meister versammelten und Dae Han Kum Sa gründeten, den Vorläufer der heutigen Korea Kumdo Association, die 1953 offiziell eröffnet wurde. Die Enzyklopädie der koreanischen Kultur setzt die Gründung von Daehan Geomsahoe auf den 3. Juni 1948. 1956 kehrte Kumdo nach zwanzigjähriger Pause zu den Nationalen Sportfestspielen zurück.
Was es unterscheidet
Kumdo und das japanische Kendo haben laut der Enzyklopädie der koreanischen Kultur dieselben Trefferflächen, Kopf, Handgelenk und Hüfte durch einen Schlag und Kehle durch einen Stoß, und denselben Kampf auf drei Teilpunkte, in dem gewinnt, wer zuerst zwei erzielt. Die Korea Kumdo Association ist seit 1970 Mitglied der International Kendo Federation (FIK), die im Juli 2024 64 Mitgliedsländer und -regionen hatte, und bei Weltmeisterschaften wird nach gemeinsamen Regeln gekämpft. Der Unterschied liegt vor allem im Unterricht. Laut Korea Herald müssen Kumdo-Praktizierende für den Aufstieg in den Graden geup und dan die koreanischen Formen Bonguk Geombeop und Joseon Sebeop üben, und genau das unterscheidet Kumdo vom Kendo. Von Kumdo ist haidong gumdo zu unterscheiden. Ein Artikel der US-Armee beschreibt es als Schwertkunst, die auf den Kampf gegen mehrere Angreifer statt auf Zweikämpfe einzelner ausgerichtet ist, mit Nachdruck auf Formen und präziser Schwertführung. Ein Fachartikel über mexikanische Praktizierende (Orozco Calderón, 2016) nennt seinen Stil kreisförmig und fließend und deutet den Namen haidong als Sonne, die über dem Ostmeer aufgeht, also Korea.
Technik
Gültige Trefferflächen sind der Kopf (men), das Handgelenk (kote), die Taille (do) und der Stoß zur Kehle (tsuki). Ein Punkt gilt nur, wenn der Angriff gleichzeitig von kiai, richtigem Gebrauch des Schwertes und richtiger Körperbewegung begleitet wird. Der koreanische Begriff für dieses Zusammenspiel von Geist, Schwert und Körper ist gigeomche, ein Gegenstück zum japanischen ki-ken-tai-ichi. Koreanische Quellen geben an, dass der Angreifer beim Treffer den Namen des Ziels oder einen Laut ruft, zum Beispiel „meori“ für den Kopf, „sonmok“ für das Handgelenk, „heori“ für die Taille und „jjireum“ für den Stoß. Beschreibungen des kumdo führen weiter an, dass es Wert auf schnelle kurze Angriffe legt, das kendo dagegen eher auf einen entscheidenden Schlag.
Training
Die Korea Kumdo Association (Daehan Kumdo Hoe) gibt an, dass sich ein Anfänger innerhalb von drei Monaten nach dem Eintritt die Grundlagen aneignet und die Schutzrüstung hogu tragen darf und dass man bei durchschnittlich einer Übungsstunde täglich ungefähr in einem Jahr den 1. dan erlangen kann. Die Anweisungen des Verbands für Lehrer verlangen, dass vor dem Techniktraining gründlich Verhalten, Etikette, das Anlegen des dogi und das Aufsetzen des hogu gelehrt werden. Der Verband gliedert das Üben in neun Bereiche, von der Grundübung (gibon yeonseup) über hogyeok yeonseup und buchugi yeonseup bis zur Wettkampfübung (sihap yeonseup), dem Aufwärmen mit Dehnen und den Anweisungen für das dojang.
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Grundlage sind fünf Schwertstellungen, jungdan-se (mittlere), sangdan-se (obere), hadan-se (untere), eokkae-kal (Schwert auf der Schulter) und heori-kal (Schwert an der Hüfte), und vier Arten der Fußarbeit, botong geotgi, mireo geotgi, beollyeo geotgi und ieo geotgi. Die Schlagübungen schreiten vom Schwingen in die Leere (huri-gi) über den Schlag in drei, zwei und einem Takt zu schnellen Schlägen mit Schritt vor und zurück fort, der Verband empfiehlt, langsam vor dem Spiegel zu üben. Die fortlaufende Übung yeongyeok beginnt mit einem Schlag auf den Kopf, es folgen vier Schläge abwechselnd links und rechts auf den Kopf beim Vorrücken und fünf beim Zurückweichen. Die Grundentfernung ilgeok-ilto ist jene, bei der sich die Schwertspitzen in der mittleren Auslage um etwa 10 Zentimeter überschneiden. Die Prüfungsordnung des Verbands (26. Novelle vom 30. September 2026) legt eine praktische Prüfung, die koreanischen Formen bonguk geombeop, die kata kendo no hon und vom 1. bis 4. dan auch schriftliche Teile fest. Kendo no hon wird im 1. kyu im Umfang daedo 1 bis 3, im 1. dan daedo 1 bis 5, im 2. dan daedo 1 bis 7 und ab dem 3. dan daedo 7 und sodo 3 geprüft, die Internationale Kendo-Föderation FIK verlangt in ihrem Muster von 2012 für den 4. bis 7. dan 7 Formen tachi und 3 Formen kodachi. Der Verband gibt weiter an, dass die Gruppe Joseon Sebeop, erstmals im Werk Wubeizhi von Mao Yuanyi beschrieben, 24 Stellungen hat, von denen der Verband bisher 8 standardisiert hat. Eine Studie mit 20 Grundschülern in Seoul (Korean Journal of the Elementary Physical Education, 2012) verglich ein zwölfwöchiges Programm mit kumdo allein und kumdo mit Krafttraining und stellte bei der Gruppe mit Krafttraining einen größeren Zuwachs an Muskelkraft und Ausdauer fest, die Autoren selbst weisen auf die begrenzte Verallgemeinerbarkeit hin.
Graduierungen und Fortschritt
Kumdo kennt 9 Kyu-Grade, abwärts von 9. bis 1. gezählt, und 9 Dan-Grade. Der niedrigste Kyu-Grad hängt vom Alter des Anfängers ab: bis 12 Jahre 9. kyu, von 12 bis 15 Jahren 7. kyu, ab 15 Jahren 5. kyu. Kyu-Grade verleiht in Vertretung des Verbands der Vorsitzende des Regionalverbands, Dan-Grade direkt die Korea Kumdo Association. Die Prüfungsordnung (Novelle vom 16. Juli 2025) legt für den 1. dan 13 Jahre fest, für den 2. dan keine Altersgrenze und für den 3. dan 16 Jahre. Für den 8. dan sind 10 Jahre nach dem 7. dan und 46 Jahre Alter nötig, wie bei der Internationalen Kendo-Föderation, für den 9. dan weitere 10 Jahre nach dem 8. dan und 65 Jahre Alter.
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Zur Dan-Prüfung im Regionalverband darf nur antreten, wer seit mindestens 6 Monaten zu einer Einrichtung des Verbands gehört. Für die zentrale Prüfung muss der Bewerber in den letzten vier Jahren mindestens zwei vom Verband bestimmte Seminare absolvieren. Anerkannte Schulen und dojang dürfen eigene Prüfungen für den 1. und 2. dan auf Empfehlung des leitenden Trainers mit dem 6. bzw. 8. dan abhalten. Es gibt auch eine Ordnung für Kinder-Dan: Der Kinder-1.-dan wird mit 9 bis 13 Jahren 6 Monate nach dem 1. kyu erworben und mit 13 Jahren als regulärer 1. dan anerkannt. Ab dem 5. dan werden die Titel yeonsa, gyosa und beomsa verliehen, entsprechend den japanischen renshi, kyoshi und hanshi. Die Korea Kumdo Association ist Mitglied der Internationalen Kendo-Föderation (FIK), und ihre Grade erkennen auch andere Mitgliedsorganisationen an, etwa die amerikanische AUSKF.
Wettkampf
Nach den koreanischen Regeln wird der Einzelkampf auf drei Teilpunkte geführt, und es siegt, wer zwei erzielt. Die übliche Zeit beträgt fünf Minuten, bei Gleichstand folgt eine dreiminütige Verlängerung auf den ersten Punkt. Die Kampffläche hat eine Seite von 9–11 m mit einem Rand von mindestens 1,5 m. In Mannschaften treten die Einzelnen in vorab festgelegter Reihenfolge an, bei Gleichstand entscheidet ein Kampf der Vertreter. Die Kampfrichter halten statt roter Fähnchen blaue. Den offiziellen Wortlaut der Regeln der Korea Kumdo Association konnten wir nicht auffinden. Die Dissertation von Oda Yoshiko (2015) gibt an, dass die koreanischen Inlandsregeln durch Übersetzung der internationalen entstanden, die Bezeichnungen der Trefferflächen und die Kommandos der Kampfrichter aber durch koreanische ersetzten. Sie unterscheiden sich auch in der Kleidung der Wettkämpfer und Kampfrichter und in der Auffassung von Fouls, und jede Revision entfernte sie weiter vom internationalen Wortlaut. Bei den Weltmeisterschaften der FIK gelten die internationalen Regeln. Bei der 13. Weltmeisterschaft in Taipei im Dezember 2006 besiegte die Männermannschaft Südkoreas im Finale die USA und gewann den ersten Mannschaftstitel außerhalb Japans.
Ausrüstung
Das Bambusschwert jukdo hat für Erwachsene eine Länge von 120 cm und ein Mindestgewicht von 510 g bei Männern und 420 g bei Frauen. Es besteht aus vier Bambuslamellen mit Lederheft, und im offiziellen Wettkampf darf nur ein Bambusschwert verwendet werden. Die Schutzrüstung hogu umfasst einen Helm mit Kopf- und Halsschutz, einen Brustschutz, einen Schutz für Hüften und Schritt und gepolsterte Handschuhe, empfohlen wird ein Zahnschutz. Eine Querschnittsstudie mit 400 japanischen Kendosportlern (Preprint auf medRxiv) nennt Verletzungen im Mund bei 44,8 % der Befragten, einen Zahnschutz trugen dabei drei von ihnen (0,8 %). Anfänger üben zunächst nur in Kleidung, die Rüstung Hogu kommt laut Verband nach etwa drei Monaten Grundausbildung hinzu. Geübt und gekämpft wird barfuß. Das koreanische weiße dogi hat an der Hose schwarze senkrechte Streifen, die koreanischen Nationalteams tragen bei nationalen Turnieren weiße keikogi mit schwarzem Saum.
Philosophie
Um den Ursprung des kumdo gibt es Streit. Die Dissertation von Oda Yoshiko (2015) über den Zusammenstoß des japanischen kendo und des koreanischen kumdo beschreibt, dass Japan das kendo von bushido ableitet, während Korea das kumdo vom hwarang-do aus der Zeit des Königreichs Silla ableitet. Die Autorin gibt auch an, dass koreanische Quellen die Verwendung des Wortes kumdo etwa auf das Jahr 1910 datieren. Eine belegte Quelle dazu findet sie nicht und bringt es mit der Annexion Koreas durch Japan im selben Jahr in Verbindung. Nach der Unabhängigkeit ersetzte Korea laut Oda Yoshiko den japanischen Begriff zanshin durch das koreanische jon-shim. Die Autorin bringt das mit der Ablehnung des japanischen kendo in Verbindung, in dem Kampfideale mit dem Militarismus zusammenhingen. Eine unmittelbare Anknüpfung des heutigen kumdo an eine ältere heimische Fechttradition konnten wir nicht belegen.
Heute
Die Korea Kumdo Association (Daehan Kumdo Hoe) ist Mitglied der 1970 gegründeten Internationalen Kendo-Föderation (FIK). Viele amerikanische kumdo-Clubs bekennen sich nach den verfügbaren Beschreibungen zu den Auslandsniederlassungen des koreanischen Verbands und nicht zur amerikanischen Mitgliedsorganisation der FIK (AUSKF). Laut Oda Yoshiko (2015) strebt das koreanische kumdo die Aufnahme unter die olympischen Sportarten und die Professionalisierung an, während die Zen Nippon Kendo Renmei auf dem Amateurstatus besteht. Die Korea Kumdo Association unterstützt so das olympische Programm im Unterschied zur Mehrheit der Mitglieder der FIK einschließlich Japans. Die Quellen nennen auch die World Kumdo Association, die um das Jahr 2001 durch den Zusammenschluss von dreizehn kleineren Organisationen entstand, den koreanischen Verband kritisiert und der FIK Konkurrenz machen will. Die koreanische Prüfungsordnung umfasst die eigenen koreanischen Formen Bonguk Geombeop und Joseon Sebeop. Mit dem kumdo darf haidong gumdo nicht verwechselt werden. Die Website Taekwondo Preschool gibt an, dass es Kim Jeong-ho und Na Hanil schufen, Kim eröffnete das erste dojang im Juli 1982 in Anyang, und es handelt sich um einen anderen Stil, der auf koreanische Kampftechniken zielt und nicht auf sportlichen Wettkampf.
Wissenswertes
Kumdo wird laut Korea Herald als Weg des Schwertes übersetzt. Der neunte Dan kann nicht durch eine Prüfung erworben werden, er wird nach Beratung der Träger des 8. Dan verliehen. Die Form Bonguk Geombeop hat 33 Bewegungen und wurde der Überlieferung nach von hwarang-Kriegern des Königreichs Silla geschaffen. Bonguk geombeop gehört zu den 24 Kampfkünsten im Handbuch Muye Dobo Tongji, das unter König Jeongjo zusammengestellt wurde. Die Form Joseon Sebeop wird laut Korea Herald in einem chinesischen Buch von 1621 über asiatische Militärtaktik erwähnt und wird anders als Bonguk Geombeop mit einem echten Schwert geübt. Das koreanische Team wurde bei der Weltmeisterschaft in Sapporo 1979 Zweiter und in São Paulo 1982 Dritter. Bei der 13. Weltmeisterschaft in Taipeh im Dezember 2006 besiegte Südkorea im Mannschaftsfinale die USA mit 2:0, und Japan gewann laut Taipei Times zum ersten Mal in der Geschichte des Turniers den Titel nicht. Den entscheidenden Treffer am Kopf erzielte Kapitän Kim Jeong-guk. Die Weltmeisterschaft fand im September 2018 in Incheon in Korea statt, und im Mannschaftswettbewerb der Männer wurde Japan Erster und Korea Zweiter.
Häufige Fragen
Was ist Kumdo?
Kumdo ist die koreanische Form des Bambusschwertfechtens. Laut der Enzyklopädie der koreanischen Kultur ist es ein Kampf zweier Wettkämpfer in der Schutzrüstung hogu, die mit einem Hieb oder Stich des Bambusschwerts bestimmte Zielflächen des Gegners treffen. Der Name bedeutet Weg des Schwertes.
Was ist der Unterschied zwischen Kumdo und Kendo?
Zielflächen und Wertung sind bei Kumdo und Kendo gleich, und bei Weltmeisterschaften gelten gemeinsame Regeln der FIK. Laut der Zeitung Korea Herald unterscheiden Kumdo von Kendo die koreanischen Formen Bonguk Geombeop und Joseon Sebeop, die für den Aufstieg in den Graden Pflicht sind. Die koreanischen nationalen Regeln verwenden außerdem koreanische Namen und Kommandos.
Wer leitet Kumdo?
In Korea leitet Kumdo die Korea Kumdo Association (Daehan Kumdo Hoe), die laut der Enzyklopädie der koreanischen Kultur am 20. November 1953 gegründet wurde. Seit 1970 ist sie Mitglied der Internationalen Kendo-Föderation (FIK) mit Sitz in Tokio.
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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.