ImpakuImpaku

Jodo

杖道

Die japanische Kunst des kurzen Stocks gegen das Schwert. Das moderne Seitei Jodo hat zwölf Kata, zusammengestellt von Shimizu Takaji 1968.

Wichtige Daten

Meister & Persönlichkeiten
HerkunftslandJapan
Gründungsjahrum 1968
RegionAsien
HauptfokusWaffen
KontaktstufeLeichter Kontakt
Gürtelsystem14 Stufen

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieTraditionell
Entstehungszeit20. Jahrhundert

Training

BekleidungTraditionelle Kleidung
SparringNur Partnerübungen
Rolle der WaffenWaffen im Zentrum
Rolle der FormenFormen im Zentrum

Für wen

KinderprogrammeKindergruppen selten
SeniorenfreundlichAuch für Senioren geeignet
Körperliche Anforderung2/5
Verletzungsrisiko1/5
Lernkurve4/5
Nutzen für Selbstverteidigung2/5
Fitness-Nutzen2/5

Organisation & Wettkampf

GraduierungssystemNur Dan-Grade
WettkampfformatFormen
GewichtsklassenNein
Olympischer StatusNicht olympisch
Geschätzte Praktizierende10 000–100 000

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeNicht verwendet
TritteNicht verwendet
WürfeNicht verwendet
BodenkampfNicht verwendet
Hebel & HaltegriffeNicht verwendet
WaffenZentral

Kataloge & Datenbanken für Jodo

⚔️ Traditionelle Waffen1 Einträge
📖 Glossar1 Einträge
👥 Persönlichkeiten & Meister3 Einträge

Über Jodo

Jodo ist die japanische Kunst des kurzen Stocks, des Jo, gegen das Schwert. Ihre Wurzeln liegen bei Muso Gonnosuke, der der Überlieferung nach zu Beginn des 17. Jahrhunderts gegen Miyamoto Musashi verlor, sich zurückzog, die Stocklänge änderte und im Rückkampf bestand; aus seiner Lehre entstand die Schule Shinto Muso-ryu. **Das heutige Jodo ist jedoch jünger, und man sollte die beiden Ebenen nicht vermengen.** Die moderne Form, das Seitei Jodo, stellte Shimizu Takaji zusammen und legte sie 1968 dem Alljapanischen Kendo-Verband vor. Sie umfasst zwölf Kata und zwölf Grundtechniken, Kihon; zehn Kata sind mit geringen Änderungen aus dem Shinto Muso-ryu übernommen, zwei wurden neu geschaffen. Der Verband schreibt auch die Waffe vor: Der Jo misst 128 cm bei einem Durchmesser von 2,4 cm und wird aus weisser oder roter Eiche gefertigt. Geübt wird stets zu zweit und stets gegen ein Holzschwert — der Stock ist kürzer als das Schwert und reicht nicht so weit, also beruht die Technik auf Timing, Beinarbeit und darauf, dass der Jo mit beiden Enden und mit Umgreifen geführt wird. Freies Sparring gibt es nicht; bewertet wird die Ausführung der Kata.

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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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