Jodo
杖道Die japanische Kunst des kurzen Stocks gegen das Schwert. Das moderne Seitei Jodo hat zwölf Kata, zusammengestellt von Shimizu Takaji 1968.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Training
Für wen
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.
Kataloge & Datenbanken für Jodo
Über Jodo
Jodo ist die japanische Kunst des kurzen Stocks, des Jo, gegen das Schwert. Ihre Wurzeln liegen bei Muso Gonnosuke, der der Überlieferung nach zu Beginn des 17. Jahrhunderts gegen Miyamoto Musashi verlor, sich zurückzog, die Stocklänge änderte und im Rückkampf bestand; aus seiner Lehre entstand die Schule Shinto Muso-ryu. **Das heutige Jodo ist jedoch jünger, und man sollte die beiden Ebenen nicht vermengen.** Die moderne Form, das Seitei Jodo, stellte Shimizu Takaji zusammen und legte sie 1968 dem Alljapanischen Kendo-Verband vor. Sie umfasst zwölf Kata und zwölf Grundtechniken, Kihon; zehn Kata sind mit geringen Änderungen aus dem Shinto Muso-ryu übernommen, zwei wurden neu geschaffen. Der Verband schreibt auch die Waffe vor: Der Jo misst 128 cm bei einem Durchmesser von 2,4 cm und wird aus weisser oder roter Eiche gefertigt. Geübt wird stets zu zweit und stets gegen ein Holzschwert — der Stock ist kürzer als das Schwert und reicht nicht so weit, also beruht die Technik auf Timing, Beinarbeit und darauf, dass der Jo mit beiden Enden und mit Umgreifen geführt wird. Freies Sparring gibt es nicht; bewertet wird die Ausführung der Kata.
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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.
