ImpakuImpaku

Iaido

居合道

Japanisches Budo des Schwertziehens, geübt als Kata gegen einen gedachten Gegner. Verwaltet vom Kendo-Verband und der All Japan Iaido Federation, im Wettkampf werden Kata vorgeführt.

Wichtige Daten

HerkunftslandJapan
RegionAsien
HauptfokusWaffen
KontaktstufeKein Kontakt
GürtelsystemKyu und Dan ohne Gürtel

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieTraditionell
Entstehungszeit20. Jahrhundert

Training

SparringKein Sparring
Rolle der WaffenWaffen im Zentrum
Rolle der FormenFormen im Zentrum

Für wen

KinderprogrammeKindergruppen selten
SeniorenfreundlichAuch für Senioren geeignet
Verletzungsrisiko1/5
Übertrag auf Selbstverteidigung1/5
Wie wir die Skalen bewerten →

Organisation & Wettkampf

GraduierungenJa (Kyu und Dan ohne Gürtel)
WettkampfformatFormen
GewichtsklassenNein
Olympischer StatusNicht olympisch
Geschätzte Praktizierende100 000–1 Mio.

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeNicht verwendet
TritteNicht verwendet
WürfeNicht verwendet
BodenkampfNicht verwendet
Hebel & HaltegriffeNicht verwendet
WaffenZentral

Vergleiche

Iaido vs. Kendo→

Kataloge & Datenbanken für Iaido

📜 Traditionelle Katas1 Einträge
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⚔️ Traditionelle Waffen2 Einträge
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👊 Technik-Datenbank5 Einträge
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📖 Glossar2 Einträge
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🎬 Iaido in der Kultur1 Einträge
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Über Iaido

Iaido ist ein japanisches Budo des Schwertziehens, bei dem der Übende Kata gegen einen gedachten Gegner vorführt. Die All Japan Kendo Federation gibt an, dass es auf Arten des Gebrauchs des japanischen Schwerts beruht, deren Anfänge in die Muromachi-Zeit gelegt werden. Die Enzyklopädie Heibonsha schreibt, iai sei in der Zeit der Streitenden Reiche als Technik des schnellen Ziehens gegen einen plötzlichen Angriff entstanden. Die meisten Schulen leiten sich von Hayashizaki Jinsuke Shigenobu ab, den Martial Arts of the World auf etwa 1546–1621 datiert.

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Nach dem Niedergang in der frühen Meiji-Zeit belebte laut Heibonsha die 1895 gegründete Dai Nippon Butokukai iai wieder, und seit der Showa-Zeit wurde es iaido genannt. Zu seiner Verbreitung trug Nakayama Hakudo (1873–1958) bei. Nach dem Krieg entstand 1952 die All Japan Kendo Federation und 1954 die All Japan Iaido Federation. 1956 richtete der Kendo-Verband eine eigene iaido-Abteilung ein, und laut der Enzyklopädie Nipponica entstand zwischen beiden Verbänden eine Spannung, beide akzeptieren aber bis heute ihre unterschiedlichen Stellungen. Eine Kata besteht laut Martial Arts of the World aus vier Teilen: dem Ziehen mit dem ersten Schnitt nukitsuke, dem abschließenden Schnitt kiritsuke, dem Abschütteln der Klinge chiburi und dem Zurückstecken des Schwerts in die Scheide noto. Der Kendo-Verband schuf für alle Schulen einen gemeinsamen Satz. 1969 hatte er sieben Kata, 1980 kamen drei hinzu und später zwei weitere, sodass es zwölf sind. Im Wettkampf führen zwei Übende nebeneinander fünf Kata aus dem Satz des Verbands und aus ihrer Schule vor, und über den Sieger entscheiden in der Regel drei Kampfrichter mit Flaggen. Der Kendo-Verband vergibt Grade bis zum achten dan, die International Kendo Federation bis zum zehnten. Die Europameisterschaften werden seit 1993 ausgetragen.

Geschichte

Heibonsha gibt an, iai sei in der Zeit der Streitenden Reiche als Technik des schnellen Ziehens gegen einen plötzlichen Angriff entstanden und habe früher auch saya no uchi und andere Namen getragen. Als Begründer des Ziehens als Hauptinhalt der Schulen betrachten die Enzyklopädien Hayashizaki Jinsuke Shigenobu aus der Provinz Oshu. Nach der von Nipponica angeführten Überlieferung erhielt er nach hundert Tagen der Zurückgezogenheit in einem Schrein in der Provinz Dewa eine Offenbarung und gründete seine Schule. Martial Arts of the World datiert ihn auf etwa 1546–1621, eine Studie in einer japanischen Zeitschrift für Sportanthropologie aus dem Jahr 2017 auf 1542?–1621. Um die Kyoho-Zeit wirkte in Tosa Hasegawa Chikaranosuke Hidenobu, Begründer des Hasegawa Eishin-ryu, und am Ende der Edo-Zeit gab es laut Nipponica über 200 iai-Schulen.

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Das Schwertverbot von 1876 traf die Schulen hart. Die Tokioter Polizei nahm 1886 fünf aus verschiedenen Schulen übernommene iai-Kata in ihren Satz auf, diese verbreiteten sich aber nicht. Die Anerkennung des iaijutsu brachte laut Nipponica um die Zeit des Russisch-Japanischen Krieges die Arbeit dreier Meister aus Kumamoto, Kochi und Tokio, darunter Nakayama Hakudo von der Schule Omori-ryu, der 1920 von der Dai Nippon Butokukai den Titel hanshi erhielt. Im März 1941 hatten laut Nipponica 230 Personen einen Titel im iaijutsu. Nach 1945 versetzten die Unterdrückung des budo durch die Besatzungsverwaltung und das Verbot des Schwertbesitzes dem iai einen beinahe vernichtenden Schlag. Im Oktober 1952 entstand die All Japan Kendo Federation und im Mai 1954 die All Japan Iaido Federation, die im Oktober 1956 einen Satz von fünf Kata aus den Grundtechniken verschiedener Schulen festlegte. Um diese Zeit ersetzte laut Nipponica der Name iaido den älteren Namen iaijutsu. Heibonsha gibt an, der Name iaido sei seit der Showa-Zeit verwendet worden, Martial Arts of the World, er habe sich um 1930 durchgesetzt. Der Kendo-Verband richtete auf Drängen seiner Mitglieder 1956 eine iaido-Abteilung ein, führte dan-Grade wie im kendo und Kriterien für Titel ein. Laut Nipponica rief das Spannungen mit dem iaido-Verband hervor, beide Verbände akzeptieren aber bis heute ihre unterschiedlichen Stellungen. Da es viele klassische Schulen mit unterschiedlichen Kata gibt, fanden anfangs nur Vorführungen statt. 1966 fand die erste japanische Meisterschaft im iaido statt, bei der Kampfrichter den Sieger bestimmten. 1969 nahm der Kendo-Verband einen Satz von sieben Kata an, 1980 fügte er drei hinzu und später weitere zwei. Für die letzten zwei nennt die japanische Fassung der Seite des Verbands das Jahr 2000, die englische 1999, und Heibonsha verlegt die Entstehung des Satzes in das Jahr 1968.

Was es unterscheidet

Die All Japan Kendo Federation gibt an, iaido und kendo seien zwei Seiten derselben Medaille. Eine Studie von 2017 in einer japanischen Zeitschrift für Sportanthropologie weist darauf hin, dass iaido-Übende meist einer bestimmten Schule angehören, während im kendo der Schulbegriff fast verschwunden ist. Die japanische Wikipedia unterscheidet das iaido vom kenjutsu, das aus der gegenseitigen Stellung der Gegner beginnt, während die iaido-kata ein Zusammentreffen mit einem Feind im Sitzen im Alltag voraussetzen. Vom battodo, das sich ihr zufolge auf Probeschnitte mit der gezogenen Klinge im Stand konzentriert, unterscheidet sich das iaido durch den Schwerpunkt auf kata in der Luft und auf das Ziehen, nukitsuke. Im iaido unterscheiden sich die Sätze der einzelnen Verbände. Den Satz der All Japan Kendo Federation mit zwölf kata üben Übende neben den kata ihrer alten Schule. Die All Japan Iaido Federation legte 1956 einen eigenen Satz von fünf kata aus den Grundtechniken verschiedener Schulen fest.

Technik

Iai zeichnet sich laut Heibonsha durch das Ziehen des Schwerts aus dem Sitzen aus, umfasst aber auch Techniken im Stehen und für den Fall, dass der Gegner den Griff ergreift. Nipponica teilt die Techniken in solche im Sitzen, im Stehen und im Gehen ein und sieht das Wesen von iai darin, dass der Sieg entschieden wird, wenn die Schwertspitze die Scheide verlässt. Eine Kata besteht laut Martial Arts of the World aus vier Teilen: Ziehen mit dem ersten Schnitt nukitsuke, abschließender Schnitt kiritsuke, Abschütteln der Klinge chiburi und Zurückstecken des Schwerts in die Scheide noto. Die Schulen können laut demselben Artikel mit langem Schwert, kurzem Schwert oder Messer üben.

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Der Satz der All Japan Kendo Federation hat zwölf Kata. Die englische Wikipedia gibt unter Verweis auf das englische Handbuch des Verbands an, dass die ersten drei kniend beginnen, die vierte aus tatehiza und die übrigen im Stehen. Auch Fachstudien untersuchten die Bewegung der iaido-Übenden. Eine Studie in der Zeitschrift der Japanese Academy of Budo von 2012 erfasste den Schnitt kirioroshi in der sechsten Kata roppon-me und stellte bei erfahrenen Übenden eine höhere Geschwindigkeit von Schwerpunkt und rechter Hand und einen stabileren Körper fest als bei Anfängern. Eine Studie von 2016 verglich die Bewegungserfassung mit der Expertenbewertung und zeigte, dass deren subjektive Bewertung gültig und fair ist.

Training

Iaido wird überwiegend als Kata allein gegen einen gedachten Gegner geübt. Eine Studie von 2016 beschreibt den Ablauf einer Kata als Ziehen des Schwerts aus der Scheide, Schnitt gegen einen gedachten Gegner, Abschütteln des Blutes von der Klinge und Zurückstecken des Schwerts. Die Enzyklopädien Heibonsha und Nipponica nennen als typisch das Ziehen aus dem Sitzen. Die Wettkampfregeln der All Japan Kendo Federation schreiben Kleidung für kendo oder iaido mit hakama vor, die Kleidung für iaido ist schwarz oder weiß mit tsutsusode-Ärmeln. Zur Prüfung zum dritten kyu darf der Prüfling das Holzschwert bokuto verwenden. Die japanische Wikipedia gibt an, dass üblicherweise mit einem Übungsschwert geübt wird, erfahrene Übende ein scharfes Schwert verwenden und viele Gruppen gar keine Probeschnitte tameshigiri machen. Heibonsha schreibt, dass mit der Verbreitung billiger Übungsschwerter auch Kinder und Frauen iaido zu üben begannen und die Zahl der Übenden rasch stieg.

Graduierungen und Fortschritt

Die All Japan Kendo Federation verleiht im iaido die Grade vom dritten bis zum ersten kyu, vom ersten bis zum achten dan und die Titel renshi, kyoshi und hanshi, wobei hanshi der höchste ist. Den ersten dan kann man ab 13 Jahren nach dem ersten kyu erhalten, zwischen den weiteren dan bis zum siebten gilt eine Wartezeit von einem bis sechs Jahren, und der achte dan erfordert zehn Jahre nach dem siebten dan und ein Alter ab 46 Jahren. Renshi setzt den sechsten dan voraus, kyoshi den siebten und hanshi den achten dan und mindestens acht Jahre seit dessen Erwerb.

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Zur Prüfung für den dritten kyu gehören drei kata aus dem Verbandssatz, für den zweiten kyu Etikette und drei kata, für den ersten kyu Etikette und fünf kata. Der erste bis fünfte dan wird praktisch und schriftlich geprüft, der sechste bis achte dan nur praktisch. Die kata aus dem Verbandssatz werden am Prüfungstag bestimmt, die kata der alten Schule wählt der Prüfling selbst. Seit dem 1. April 2018 prüft der Verband den sechsten, siebten und achten dan vorerst nur aus dem Verbandssatz. Bewertet werden je nach Grad korrekte Kleidung und Verhalten, präzises nukitsuke und kiritsuke, chiburi und noto, bei höheren dan Ruhe des Geistes, Blick, Geist und die Einheit von Geist, Schwert und Körper und beim sechsten bis achten dan auch riai und Würde. Die International Kendo Federation sieht in ihrer Richtlinie Grade bis zum zehnten dan vor, den neunten dan ab 65 Jahren. Prüflinge für den ersten bis fünften dan zeigen fünf kata aus dem Verbandssatz in sechs Minuten, von denen eines aus der alten Schule stammen darf, für den sechsten und siebten dan sechs kata in sieben Minuten. Die Bestehensquote für den sechsten dan im iaido lag beim kendo-Verband 2012 bis 2025 jährlich zwischen 19,2 und 37,7 Prozent.

Wettkampf

Laut der All Japan Kendo Federation zeigen im iaido-Wettkampf zwei Teilnehmer fünf kata aus dem Verbandssatz und aus ihrer Schule in weniger als sechs Minuten. Die geltenden Regeln des Verbands von 2023 schreiben ein echtes Schwert, shinken, vor, während die Übersichtsseite des Verbands ein echtes oder Übungsschwert nennt. Die kata können ganz oder teilweise vorgegeben werden, und wer ein falsches vorgegebenes kata zeigt, verliert. Die Wettkampffläche ist ein Rechteck von 7 mal 3 m. Es entscheiden in der Regel ein Hauptkampfrichter und zwei Hilfskampfrichter mit gleichem Stimmgewicht, und es siegt der Teilnehmer mit mehr Flaggen.

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Die Kampfrichter bewerten die Tiefe der Ausbildung, die Etikette, die Ausführung der Technik (präzises nukitsuke und kiritsuke, chiburi und noto), die geistige Haltung, die Einheit von Geist, Schwert und Körper und die Rationalität des iai als budo. Martial Arts of the World vergleicht die Bewertung mit Turnen oder Eiskunstlauf. Die japanische Wikipedia gibt an, dass neben der Flaggenentscheidung auch eine Punktwertung verwendet wird, deren Urheber sich ihr zufolge von der Turnbewertung bei den Olympischen Spielen in Tokio 1964 inspirieren ließ. Die erste japanische Meisterschaft fand 1966 statt, und im Oktober 2025 veröffentlichte der Verband das Programm der sechzigsten Austragung. Die Europameisterschaft veranstaltet die European Kendo Federation seit 1993, als die erste Austragung im niederländischen Sittard stattfand. Die dreiunddreißigste Austragung fand 2026 in München statt.

Ausrüstung

Die Regeln der All Japan Kendo Federation für iaido-Wettkämpfe schreiben ein echtes Schwert, shinken, vor, geschmiedet und hinreichend würdig. Ein anderes Schwert bedeutet die Niederlage. Die Übersichtsseite des Verbands nennt für den Wettkampf ein echtes oder ein Übungsschwert. Zur Prüfung für den dritten kyu ist ein Holzschwert, bokuto, erlaubt. Als Kleidung gelten laut den Regeln kendo-Kleidung oder iaido-Kleidung mit hakama, die iaido-Kleidung ist schwarz oder weiß mit tsutsusode-Ärmeln ist. Martial Arts of the World gibt an, dass Schulen mit einem langen Schwert über 60 cm, einem kurzen Schwert von 30 bis 60 cm oder einem Messer unter 30 cm üben können. Die Enzyklopädie Heibonsha schreibt, dass die Verbreitung billiger Übungsschwerter Kinder und Frauen zum iaido brachte.

Heute

In Japan wird das iaido von der All Japan Kendo Federation und neben ihr von der All Japan Iaido Federation verwaltet, jeweils mit einem eigenen kata-Satz. Die japanische Wikipedia gibt an, dass nach dem Tod eines der Gründer des iaido-Verbands, des zwanzigsten Oberhaupts der Muso Jikiden Eishin-ryu, 1974 ein Nachfolgestreit entstand, sich 1975 drei weitere Verbände vom Verband abspalteten und diese heute eigene Veranstaltungen und Prüfungen mit geringem Austausch untereinander abhalten. International betreut die 1970 gegründete International Kendo Federation mit Sitz in Tokio das iaido zusammen mit kendo und jodo als Dachverband. Die Europameisterschaft veranstaltet seit 1993 die European Kendo Federation. Der kendo-Verband veranstaltet die japanische Meisterschaft und veröffentlichte im Oktober 2025 das Programm ihrer sechzigsten Austragung. Martial Arts of the World gibt an, dass manche ältere iai-Schulen nie einer großen Organisation beigetreten sind, mit der Begründung, ein gemeinsamer Technikensatz verwässere die Reinheit der Bewegungen der einzelnen Schulen, und beim kendo-Verband auch damit, dass die kendo-Bewegungen das iaido beeinflussen können. Laut der japanischen Wikipedia machten 2009 Frauen etwa 30 Prozent der 1.270 Menschen aus, die beim kendo-Verband den ersten dan im iaido erhielten.

Wissenswertes

Das Wörterbuch Daijisen gibt an, dass das Wort iai ursprünglich im Gegensatz zu tachiai stand, weil das erste Schriftzeichen das Sitzen bedeutet. Martial Arts of the World bietet eine andere Deutung an und leitet den ersten Teil des Wortes vom Ausdruck ite, der Gegenwart des Geistes, ab und den zweiten vom Verb awasu. In der Edo-Zeit wurde das Ziehen laut der Enzyklopädie Heibonsha zu einer Straßenvorführung. Medikamentenhändler, zum Beispiel die Familie Matsui aus Toyama, lockten damit um 1688 bis 1711 Kunden an und zogen Schwerter von 1,2 bis 1,5 m Länge. Nipponica gibt an, dass ab der Kyoho-Zeit (1716–1736) im iai zeremonielle Elemente betont wurden und die kata aus dem seiza begannen.

Häufige Fragen

Wer hat iaido begründet?

Die meisten Schulen leiten sich laut Martial Arts of the World von Hayashizaki Jinsuke Shigenobu vom Ende des 16. Jahrhunderts ab. Einen gemeinsamen Satz von Kata für alle Schulen nahm die All Japan Kendo Federation 1969 an, die All Japan Iaido Federation hat einen eigenen Satz von 1956.

Wird iaido mit einem scharfen Schwert geübt?

Die Übersichtsseite der All Japan Kendo Federation nennt ein echtes oder ein Übungsschwert, die geltenden Wettkampfregeln des Verbands von 2023 schreiben ein echtes Schwert vor. Für die Prüfung zum dritten kyu darf der Prüfling ein hölzernes bokuto verwenden.

Wie viele Kata hat der iai-Satz der All Japan Kendo Federation?

Zwölf. 1969 hatte er sieben Kata, 1980 kamen drei hinzu und die letzten zwei laut der japanischen Seite des Verbands 2000, laut der englischen 1999.

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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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