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Naban

နပန်း

Burmesischer Ringkampf, den Green zu den Zweigen des thaing zählt und der oft Teil anderer Kampfsysteme ist. Neben Griffen kennt er auch Handflächen- und Fußschläge.

Wichtige Daten

HerkunftslandMyanmar
RegionAsien
HauptfokusGriffkampf
KontaktstufeVollkontakt
GürtelsystemKeine Graduierungen

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, informell
LinieVolkstümlich

Training

BekleidungTraditionelle Kleidung
SparringVollkontakt
Rolle der WaffenOhne Waffen
Rolle der FormenOhne Formen

Für wen

KinderprogrammeKindergruppen üblich
SeniorenfreundlichFür Senioren nicht geeignet
Körperliche Anforderung4/5
Verletzungsrisiko2/5
Übertrag auf Selbstverteidigung2/5
Konditioneller Nutzen4/5
Wie wir die Skalen bewerten →

Organisation & Wettkampf

GraduierungenNein
WettkampfformatPunktkampf
GewichtsklassenNein
Olympischer StatusNicht olympisch
Geschätzte PraktizierendeUnter 10 000

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeNicht verwendet
TritteNicht verwendet
WürfeZentral
BodenkampfAm Rande
Hebel & HaltegriffeNicht verwendet
WaffenNicht verwendet

Über Naban

Naban ist ein burmesischer Ringkampf. Green (2001) gibt an, dass der burmesische Ringkampf namens naban nicht als eigenständige Kunst existiert, sondern Teil anderer Kampfsysteme ist. An anderer Stelle ordnet er ihn den Zweigen des thaing zu, der burmesischen Sammelbezeichnung für heimische Kampfsysteme, neben bando, banshay und lethwei. Laut Green nutzt naban neben Grifftechniken, Hebeln, Druckpunkten und Würgen auch Handflächen- und Fußschläge, damit der Gegner nicht weiterkämpfen kann, und angegriffen werden darf jeder Körperteil. Der Griffkampf ist seiner Aussage nach bei den Stämmen der Chin und Kachin am weitesten entwickelt und stammt angeblich eher aus dem indischen als aus dem chinesischen Ringen. UNESCO ICM, das internationale Zentrum für Kampfkünste in Chungju, gibt an, dass naban einen eigenen Verband aufbaut, nennt dessen Namen aber nicht.

Geschichte

Green gibt an, dass der Griffkampf in Myanmar bei den Stämmen Chin und Kachin himalayischen Ursprungs am weitesten entwickelt ist und sich angeblich eher vom indischen als vom chinesischen Ringen ableitet. UNESCO ICM beruft sich auf Green und Crudelli (2010) und schreibt, der burmesische Ringkampf sei wohl mit dem indischen, nicht dem chinesischen verwandt.

Was es unterscheidet

Green unterscheidet lethwei, das burmesische Boxen mit Handschlägen, Tritten, Ellbogen und Knien, von naban, dem burmesischen Ringkampf. UNESCO ICM beschreibt naban als eine Ringkampfart aus Myanmar, die meist nicht eigenständig praktiziert, sondern in andere Kampfkünste eingebunden wird, und nennt als Haupttechnik den Griffkampf.

Technik

Green schreibt, dass naban Handflächen- und Fußschläge zusammen mit Grifftechniken, Hebeln, Druckpunkten und Würgen einsetzt, um den Gegner zu kontrollieren und ihm das Weiterkämpfen unmöglich zu machen. Angegriffen werden darf seiner Aussage nach jeder Körperteil, und im naban gibt es keine verbotenen Ziele. Kommentatoren halten naban laut Green für praktisch, weil er die Unterwerfung und die endgültige Aufgabe des Gegners betont.

Wettkampf

Green gibt an, dass thaing-Kämpfe traditionell jeden Schlag und jede Aufgabetechnik außer Beißen erlaubten und einige mit dem Tod oder dauerhafter Behinderung endeten. Die Aussage betrifft thaing allgemein, naban wird darin nicht ausdrücklich genannt.

Heute

Green gibt an, dass in Myanmar zwei traditionelle thaing-Stile überleben, die Karen School of Seven Arts und die Mon School of Nine Arts, und dass seit den 90er Jahren mit Zustimmung der Regierung regelmäßig Turniere und Vorführungen stattfinden. Naban nennt er hier nicht. UNESCO ICM schreibt, dass naban einen eigenen Verband aufbaut.

Häufige Fragen

Ist naban eine eigenständige Kampfkunst?

Green schreibt, dass der burmesische Ringkampf naban nicht als eigenständige Kunst existiert, sondern Teil anderer Kampfsysteme ist. UNESCO ICM gibt an, dass er einen eigenen Verband aufbaut.

Was ist der Unterschied zwischen naban und lethwei?

Green beschreibt lethwei als burmesisches Boxen mit Schlägen, Tritten, Ellbogen und Knien, naban als burmesischen Ringkampf.

Woher stammt naban?

Laut Green ist der Griffkampf in Myanmar bei den Stämmen der Chin und Kachin himalayischen Ursprungs am weitesten entwickelt und stammt angeblich eher aus dem indischen als aus dem chinesischen Ringen.

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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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