Glossar für Kumdo
Kumdo: 7 belegte Begriffe. Davon: Ausrüstung und Trainingsgeräte (3), Anatomie, Zonen und Trefferflächen (1), Kleidung (1). Darunter Bogu, Kote, Ippon.
Begriffe übernommen aus: Kendo
Schutzausrüstung im Kendo aus vier Teilen: Helm men, Handschuhe kote, Brustpanzer do und Hüftschutz tare. Gültige Treffer zielen auf drei davon.
Weite, gefaltete Hosen mit sieben Falten, getragen im Kendo, Iaido, Aikido, Kyudo und weiteren japanischen Künsten.
Die höchste Wertung bei Wettkämpfen der japanischen Kampfkünste, „ein voller Punkt“. Im Judo beendet sie den Kampf, im Kendo ist sie die Grundeinheit der Wertung.
Handgelenk und Unterarm. Im Kendo ein gültiges Ziel und der Name der Handschuhe der Ausrüstung bogu, im Aikido und Jujutsu der Bereich von Hebeln wie kote-gaeshi.
Stichblatt des japanischen Schwerts zwischen Klinge und Griff. Es schützt die Hand und gleicht das Schwert aus. Verzierte tsuba sind eine eigene Sammelkunst.
Griff des japanischen Schwerts. Bei der Katana ist er mit Rochenhaut bezogen und mit einem Band umwickelt, das den Halt verbessert. Auch das Übungsschwert shinai hat einen Griff.
Wiederholtes Üben des Eintretens in einen Wurf ohne dessen Vollendung, eine grundlegende Trainingsmethode des Judo. Im Kendo bezeichnet derselbe Ausdruck das Üben von Schlägen.
Gemeinsame Begriffe der Kampfkünste — Südkorea
Begriffe, die die meisten Kampfkünste dieser Kultur teilen: Etikette, Titel, Kleidung und Trainingsraum.
Koreanisches Kommando für „Achtung“. Der Übende steht aufrecht mit zusammengestellten Fersen und den Armen am Körper. Im Taekwondo geht es meist der Verbeugung voraus.
Meistergrad in den japanischen und koreanischen Kampfkünsten, meist mit schwarzem Gürtel. Erstmals 1883 von Kano Jigoro im Judo verliehen.
Trainingsanzug der koreanischen Kampfkünste, vor allem im Taekwondo. Das koreanische Gegenstück zum japanischen keikogi, mit denselben Schriftzeichen 道服.
Trainingshalle der koreanischen Kampfkünste, vor allem des Taekwondo und Hapkido. Geschrieben mit denselben Schriftzeichen wie das japanische dojo (道場).
Koreanisches Kommando für „Gruß“ oder „Verbeugung“. Im Taekwondo folgt es auf das Kommando charyeot zu Beginn und am Ende von Training, Kampf und Übung.
Koreanische Bezeichnung für Technikfolgen, Entsprechung der japanischen kata. Taekwondo WT nennt sie poomsae, Taekwondo ITF teul, ältere und andere Künste hyeong.
Kampfschrei in den koreanischen Künsten, das Gegenstück zum japanischen kiai mit denselben Schriftzeichen (氣合). Er festigt den Körper beim Schlag und bündelt die Kraft.
Koreanische Kampfkunstschule, wörtlich „Halle“. Aus den ersten Kwans nach 1945 entstand Taekwondo. Der Leiter einer Schule heißt Kwanjang.
Schülergrad vor den Meistergraden dan. Er wird absteigend gezählt, von einer hohen Zahl bis zum ersten kyu, auf Koreanisch heißt er gup.
Koreanischer Titel eines Instruktors der Kampfkünste. Höflich angesprochen wird er als sabeomnim. Geschrieben mit denselben Schriftzeichen wie das japanische shihan.