Glossar für Kinomichi
Kinomichi: 10 belegte Begriffe. Davon: Physikalisches und biomechanisches Prinzip (4), Einteilung von Techniken, Künsten und Schulen (2), Trainingsmethode (2). Darunter Irimi, Kote, Atemi.
Begriffe übernommen aus: Aikido
Schläge auf den Körper des Gegners in japanischen Künsten. Im Aikido und Jujutsu stören sie vor allem Gleichgewicht oder Aufmerksamkeit vor einem Wurf oder Hebel.
Weite, gefaltete Hosen mit sieben Falten, getragen im Kendo, Iaido, Aikido, Kyudo und weiteren japanischen Künsten.
Bewegung nach vorn in den Raum des Angreifers, aus der Linie seines Angriffs heraus. Zusammen mit tenkan bildet sie die Grundlage der Bewegung im Aikido.
Hebeltechniken auf Gelenke im Judo, Jujutsu und Aikido. Im Wettkampfjudo darf nur der Ellbogen gehebelt werden, das Kodokan führt zehn Techniken.
Handgelenk und Unterarm. Im Kendo ein gültiges Ziel und der Name der Handschuhe der Ausrüstung bogu, im Aikido und Jujutsu der Bereich von Hebeln wie kote-gaeshi.
Das Aus-dem-Gleichgewicht-Bringen des Gegners. Im Judo die erste der drei Phasen eines Wurfs, ohne die der Wurf nur auf grober Kraft beruht und oft misslingt.
Freies Üben in Judo, Aikido, Jujutsu und einigen Karate-Stilen. Die Partner erproben Techniken gegen echten Widerstand, aber ohne das Ziel zu gewinnen.
Bewegung des ganzen Körpers, mit der ein Kämpfer die Angriffslinie verlässt und eine günstige Position erreicht. Sie verbindet Fußarbeit mit der Drehung der Hüfte.
Drehung des Körpers auf der Stelle, mit der der Verteidiger mit der Angriffsrichtung verschmilzt und sie weiterführt. Zusammen mit irimi bildet sie die Grundlage der Bewegung im Aikido.
Die Kunst, sicher zu fallen, wörtlich „annehmender Körper“. Im Judo, Aikido und Jujutsu ist es die erste Fertigkeit, die ein Anfänger lernt.