Wushu Taolu
武術套路Wettkampfdisziplin des Sport-Wushu, in der nach den IWUF-Regeln eine Form bewertet wird. Standardisierte Formen entstanden in der VR China ab 1958, die IWUF gibt es seit 1990.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Training
Für wen
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.
Vergleiche
Kataloge & Datenbanken für Wushu Taolu
Über Wushu Taolu
Wushu taolu ist eine Wettkampfdisziplin des modernen Sport-Wushu, in der nicht gekämpft, sondern eine vorgeführte Form bewertet wird. Einen Gründer hat es nicht: Die Regierung der Volksrepublik China steuerte seit 1958 durch die staatliche Kommission für Körperkultur und Sport die Erstellung standardisierter Formen, nationaler Lehrpläne und die Bewertung von Instruktoren. Die Internationale Wushu-Föderation (IWUF) entstand am 3. Oktober 1990 in Peking bei den 11. Asienspielen, bei denen Wettbewerbe in changquan, nanquan und taijiquan ausgetragen wurden, und die erste Weltmeisterschaft fand 1991 ebenfalls dort statt.
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Die Disziplinen gliedern sich in bloße Hände (changquan, nanquan, taijiquan) und Waffen (daoshu, jianshu, gunshu, qiangshu). 1999 kamen nandao, nangun und taijijian hinzu und 2003 duilian, die Form im Paar. Changquan beruht auf Schnelligkeit, Kraft und Beweglichkeit, nanquan auf der Stabilität des Standes. Nach den IWUF-Regeln werden bei den freien Formen die Qualität der Bewegungen (5 Punkte), die Gesamtleistung (3 Punkte) und die Schwierigkeit (2 Punkte) bewertet, die sich aus bewerteten Techniken und ihren Verbindungen zusammensetzt. Die Einzeldisziplinen werden auf einer Fläche von 14 × 8 m geübt, und der Anzug unterscheidet sich je nach Disziplin. Junioren haben eigene Altersgruppen und Sets von Pflichtformen. Bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 fand parallel zu den Spielen ein Wushu-Turnier statt, die Medaillen wurden nicht in den olympischen Medaillenspiegel eingerechnet. Bei den Olympischen Jugendspielen in Dakar (31. Oktober bis 13. November 2026) hat Wushu vier Taolu-Wettbewerbe. Ein Teil der chinesischen Gelehrten kritisiert die Abkehr des Wushu von der Tradition bei der Anpassung an olympische Standards, und Kritiker der Wettkampfformen werfen ihnen Akrobatik auf Kosten praktischer Techniken vor.
Geschichte
Wushu taolu ist eine Wettkampfdisziplin des Sport-Wushu, in der eine vorgeführte Form bewertet wird, nicht ein Kampf. Einen Gründer hat es nicht. Die Regierung der Volksrepublik China gründete 1958 eine Organisation für das Kampfkunsttraining, und die staatliche Kommission für Körperkultur und Sport steuerte die Erstellung standardisierter Formen, nationaler Lehrpläne und die Bewertung von Instruktoren. 1979 entstand bei der Kommission eine Arbeitsgruppe für den Wushu-Unterricht und 1986 das Chinesische nationale Wushu-Forschungsinstitut. Während der Kulturrevolution (1966–1976) wurden die traditionellen Kampfkünste unterdrückt, und der Staat förderte anstelle eigenständiger Schulen und Familienlinien regulierte Wettkampf-Wushu. Nach 1998 fördert die Regierung sowohl traditionelle Stile als auch modernes Wushu. Bei den 11. Asienspielen in Peking 1990 gab es Wettbewerbe in drei Disziplinen für Männer und Frauen, und alle waren Taolu: changquan, nanquan und taijiquan. Bei diesen Spielen entstand am 3. Oktober 1990 die Internationale Wushu-Föderation (IWUF), die das Internationale Olympische Komitee 2002 vollständig anerkannte. Die erste Weltmeisterschaft fand 1991 in Peking statt. Pflichtformen wurden bei den Weltmeisterschaften in den Jahren 1993 bis 2005 und erneut 2013 und 2015 verwendet.
Was es unterscheidet
Die Internationale Wushu-Föderation (IWUF) erkennt zwei Wettkampfkategorien an, taolu und sanda. Taolu ist eine Form, die auf einer Fläche von 14 × 8 m ausgeführt und von Kampfrichtern bewertet wird, sanda ist ein Kampf auf der erhöhten Plattform leitai mit den Maßen 8 × 8 m und einer Höhe von 80 cm. Laut der Hongkonger Behörde LCSD wird im sanda auf zwei Siegrunden von drei zu je zwei Minuten gekämpft, und gültige Treffer zielen auf Kopf, Rumpf und Beine. Das Portal der Stadt Hangzhou gibt an, dass die Regeln des sanda bis 1982 kodifiziert wurden und sein typisches Element der Wurf nach einem Schlag ist, Trainer kodifizierten 24 Würfe, die innerhalb von zwei Sekunden ausgeführt werden müssen. Bei den Jugendspielen in Dakar 2026 steht nur taolu auf dem Programm.
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Innerhalb des taolu unterscheiden sich die Disziplinen in Tempo und Technik. Changquan, die lange Faust, ist laut dem pakistanischen Sportrat die am häufigsten gesehene Form mit Wirbeln, Laufen, Sprüngen und Akrobatik. Nanquan, die südliche Faust, verwendet niedrige und sehr stabile Stände und komplizierte Handarbeit und erfordert weniger Beweglichkeit, aber mehr Stabilität und Kraft aus Beinen und Hüften. Taijiquan hat langsame, entspannte Bewegungen. Die IWUF-Regeln von 2005 schreiben im changquan unter anderem Faust, Handfläche, Haken, drei Arten von Tritten und Ellbogen vor, im nanquan Tigerkralle, Hammerschlag und Haken von unten und im taijiquan mindestens zwei Fußtechniken und acht Hauptformen. Eine Form im changquan und nanquan dauert bei Erwachsenen mindestens 1 Minute 20 Sekunden, freies taijiquan 3 bis 4 Minuten. Von den traditionellen Schulen unterscheidet sich das Wettkampf-taolu durch Standardisierung. China Daily beschrieb wushu 2008 als Sammelbegriff für 130 Schulen, was laut der Zeitung die Festlegung einheitlicher Wettkampfstandards erschwert.
Technik
Taolu gliedert sich in Disziplinen mit bloßen Händen und mit Waffen. Bei der ersten Weltmeisterschaft 1991 standen changquan, daoshu, jianshu, gunshu, qiangshu, nanquan und taijiquan auf dem Programm. 1999 kamen taijijian, nandao und nangun hinzu, 2003 duilian, die Form im Paar, und 2019 wurde als Demonstrationswettbewerb jiti vorgeführt, die Gruppenform. Changquan erfordert Schnelligkeit, Kraft, Präzision und Beweglichkeit und ist akrobatischer als nanquan, der Wert auf die Stabilität der Beine und auf die aus Beinen, Hüften und Schultern koordinierte Kraft legt. Das Wettkampf-taijiquan erfordert schwierige Gleichgewichte und Sprünge. Die Schwierigkeit setzt sich nach den IWUF-Regeln 2019 aus Techniken (höchstens 1,40 Punkte, Werte A 0,20, B 0,30 und C 0,40) und ihren Verbindungen (höchstens 0,60 Punkte, Werte A 0,10 bis D 0,25) zusammen. Innovative Schwierigkeit bringt einen Bonus von 0,10 bis 0,20 Punkten.
Training
Eine überprüfbare Beschreibung des Aufbaus des Taolu-Trainings, also von Aufwärmen, Einüben der Formen und Wochenumfang, haben wir nicht gefunden. Die IWUF-Regeln beschreiben die Bewertung, nicht das Training. Die Belastung bei der Form selbst maßen Ribeiro et al. (Journal of Sports Science and Medicine 2006, Pilotstudie) bei vier Elite-Männern mit mindestens acht Jahren Praxis. Bei der Form changquan wie daoshu hatten sie eine Herzfrequenz von 176 Schlägen pro Minute, etwa 89 % des altersbezogenen Maximums, und Laktat von 4,38 beziehungsweise 5,15 mmol pro Liter, ohne signifikanten Unterschied zwischen den Formen. Die Stichprobe ist sehr klein. Cortell-Tormo et al. (Archives of Budo 2018) verglichen bei 12 männlichen Amateuren das Taolu-Üben ohne Hilfsmittel und mit einem schweren Sandsack und fanden keinen signifikanten Unterschied bei Herzfrequenz, Laktat und empfundener Anstrengung. Die systematische Übersicht von Novita et al. (2026, 10 Studien) nennt bei Wushu-Sportlern nach Intervalltraining Verbesserungen von VO2max, anaerober Kapazität, Kraft und Explosivität, unterscheidet aber nicht zwischen Taolu und Sanda.
Graduierungen und Fortschritt
Das Wettkampf-Taolu hat keine Grade und keine Gürtel. Die IWUF-Regeln von 2005 wie von 2019 erwähnen sie nicht, und der Wettkampfaufstieg führt über Altersgruppen, nationale Qualifikationen und Meisterschaftsrunden. International anerkannte Grade, die die IWUF für Taolu vergeben würde, haben wir nicht gefunden. In China bewertet das Wushu das Gradsystem duanwei, das die Chinese Wushu Association verwaltet. Nach 1958 führte der Staat neben standardisierten Formen auch nationale Lehrpläne und die Bewertung von Instruktoren ein.
Für wen
Die IWUF-Regeln teilen die Wettkämpfer im Sport-Taolu nach Alter ein, und die Fassungen unterscheiden sich. Die Fassung vom November 2005 nennt Kinder bis 11 Jahre, Junioren 12 bis 18 Jahre und Erwachsene ab 18 Jahren, die Fassung 2019 Kinder bis 11, Jugend 12 bis 14, Junioren 15 bis 17 und Erwachsene ab 18 Jahren. Die Kategorien gelten für Männer und Frauen. Wettkämpfe des traditionellen Wushu haben nach den IWUF-Regeln 2019 Altersgruppen von 8 Jahren und jünger bis 60 Jahre und älter. Professionelle Sportler in der VR China beginnen meist in jungem Alter mit changquan. Jet Li besuchte ab dem Alter von acht Jahren die Pekinger Sportschule. Eine Beschreibung des Sportschulsystems und ärztliche Empfehlungen für Kinder, die Taolu üben, haben wir nicht gefunden. Sousa, Marquezi, Uliani und Duarte (Archives of Budo 2010) verglichen 127 Sportler, 82 im Taolu und 45 im Sanshou. Etwa 70 % meldeten Verletzungen, die Taolu-Sportler etwa doppelt so häufig wie die Sanshou-Sportler, und sie hatten mehr Verletzungen der Gelenke der unteren Extremitäten (35,4 % gegenüber 11,8 %), obwohl sie weniger trainierten und an Wettkämpfen teilnahmen.
Wettkampf
Nach den IWUF-Regeln vom November 2005 werden bei den freien Formen die Qualität der Bewegungen mit 5 Punkten (Gruppe A), die Gesamtleistung mit 3 Punkten (Gruppe B) und die Schwierigkeit mit 2 Punkten (Gruppe C) bewertet. Disziplinen ohne Schwierigkeit haben die Aufteilung 5 + 5. Die Abzüge für einen Fehler betrugen 0,1 bis 0,3 Punkte, und die Jury hatte 10 Mitglieder, den Hauptkampfrichter und je drei in jeder Gruppe. Die Regeln 2019 rechnen mit 13 oder 10 Kampfrichtern und fünf Kampfrichtern der Gruppe B, die Aufteilung 5 + 3 + 2 Punkte bleibt. Abzüge für eine Technik, die nicht dem Standard entspricht, betragen nach der Fassung 2019 0,10 Punkte pro Fehler und müssen von mindestens zwei von drei Kampfrichtern der Gruppe A bestätigt werden. Junioren haben eine eigene Weltmeisterschaft. Bei den 9. World Junior Wushu Championships in Bandar Seri Begawan 2024 trat Gruppe A (Jahrgänge 2006 bis 2009) in höchstens vier Disziplinen an, Gruppe B (2010 bis 2012) im 1. Set internationaler Formen und Gruppe C (2013 bis 2016) in Grundformen, das heißt elementary changquan, taijiquan 24 und taijijian 32 Bewegungen. Die Juniorenbewertung ist ohne Schwierigkeit, und die Mindestlänge der Form beträgt 1:10, bei Erwachsenen 1:20. Bei den Wushu-Weltmeisterschaften gibt es seit 1991 Taolu und Sanshou. Sanda ist der zweite Wettkampfzweig der IWUF mit anderen Regeln.
Ausrüstung
Die Einzeldisziplinen und duilian werden nach den IWUF-Regeln 2019 auf einer Fläche von 14 × 8 m mit einer Sicherheitszone von mindestens 2 m geübt, das Gruppen-jiti auf einer Fläche von 16 × 14 m. Die Decke muss mindestens 8 m hoch sein, und die Matten müssen von der IWUF genehmigt sein. Der Anzug unterscheidet sich je nach Disziplin. Changquan und Waffen werden im Anzug mit Stehkragen und Froschknöpfen geübt, nanquan, nandao und nangun ohne Kragen, Männer ohne Ärmel, taijiquan und taijijian mit langem Ärmel. Muslimische Wettkämpferinnen dürfen einen langen Ärmel unter der Uniform und ein Kopftuch in der Farbe des Anzugs tragen. Stäbe sind bei internationalen Wettkämpfen standardmäßig aus Kohlefaser. Gruppendisziplinen und taijiquan werden üblicherweise mit Musik geübt.
Philosophie
Das Zeichen wu setzt sich aus den Zeichen für Anhalten und für Krieg zusammen. Das Hongkonger Amt für Freizeit und Kulturdienste (LCSD) deutet es als Einsatz von Kraft, um Gewalt zu beenden, nicht um zu zerstören. Nach der Tradition, die das Amt anführt, muss der Übende wude, die Kampftugenden, befolgen, bevor er Wushu zu lernen beginnt oder andere unterrichtet. Die taolu-Formen verbinden laut Amt Angriff und Verteidigung. Für das Wettkampfumfeld formulieren nationale Verbände Grundsätze. Die USA Wushu-Kungfu Federation hat eine Gracious-Professionalism-Politik mit fünf Grundsätzen, darunter ehrliches Können, Respekt vor anderen, Fairplay und würdevolles Annehmen der Entscheidungen der Kampfrichter.
Heute
Ein olympischer Sport ist Wushu nicht. Die Programmkommission des IOC empfahl im August 2002, Wushu nicht in das Programm der Spiele 2008 aufzunehmen, und nach einem Kompromiss erlaubte das IOC der IWUF, parallel zu den Spielen in Peking ein Turnier auszurichten. Es fand vom 21. bis 24. August 2008 statt, Taolu hatte 10 Wettbewerbe und Sanshou 5, und die Medaillen wurden nicht in den olympischen Medaillenspiegel eingerechnet. Bei den World Games war Wushu in den Jahren 2009 und 2013 eine eingeladene Sportart und kehrte 2022 in Birmingham nur mit Taolu zurück.
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Bei den Olympischen Jugendspielen in Dakar (31. Oktober bis 13. November 2026) stehen vier Wettbewerbe auf dem Programm, alle im Taolu: changquan mit gunshu für Jungen und Mädchen sowie taijiquan mit taijishan. IOC-Präsident Thomas Bach erklärte im Februar 2024, dass Wushu in Dakar erstmals in den Medaillenspiegel eingerechnet wird und das IOC seine internationale Anerkennung beobachten wird, ohne Zusage einer Aufnahme in das olympische Programm. Neben dem Sport-Taolu veranstaltet die IWUF seit 2004 alle zwei Jahre eigene Wettbewerbe traditioneller Formen, zuerst als World Traditional Wushu Festival in Zhengzhou. Die Dissertation von Jia Yueyi (Vrije Universiteit Brussel, 2024) führt an, dass chinesische Gelehrte die Enttraditionalisierung des Wushu bei der Anpassung an olympische Standards kritisieren. Kritiker der Wettkampfformen werfen ihnen Kommerzialisierung und Akrobatik auf Kosten praktischer Techniken vor und sagen über duilian, es handle sich überwiegend um neuzeitliche Formen, die im Hinblick auf Sicherheit und Effekt entworfen wurden.
Wissenswertes
IOC-Präsident Jacques Rogge gab am 13. Oktober 2005 in Nanjing bekannt, dass bei den Olympischen Spielen in Peking außerhalb der offiziellen 28 Sportarten ein Wushu-Turnier stattfinden werde. Laut China Daily traten darin 128 Sportler aus 43 Ländern um 15 Goldmedaillen an. Bei den Olympischen Jugendspielen 2014 in Nanjing war Wushu zusammen mit Klettern und Skateboarding nur eine Demonstrationssportart, und als offizielle Sportart der Olympischen Jugendspiele in Dakar wurde es am 8. Januar 2020 nach drei abgelehnten olympischen Anträgen angekündigt. Die IWUF-Regeln von 2005 enthalten viele kleine Bestimmungen. Das Gleichgewicht muss mindestens zwei Sekunden ohne Bewegung gehalten werden. Die Musik startet der Tontechniker erst, nachdem der Wettkämpfer drei Sekunden regungslos auf dem Teppich steht, und Musik mit Gesang kostet 0,3 Punkte. Ein Einspruch gegen die Wertung wird innerhalb von 15 Minuten schriftlich eingereicht und kostet 100 US-Dollar. Bei den World Games war Wushu in den Jahren 2009, 2013, 2022 und 2025 vertreten.
Häufige Fragen
Was ist Wushu Taolu?
Wushu ist das chinesische Wort für Kampfkunst, und Sportwushu hat zwei Disziplinen, taolu und sanda (sanshou). Taolu ist eine vorgeführte Form, einzeln, in der Gruppe oder als Paar (duilian), die auf einer Fläche von 14 × 8 m geübt wird. Die Formen können Sprünge und Tritte mit einer Drehung um 540 und 720 Grad enthalten.
Ist Wushu eine olympische Sportart?
Nein. Das IOC erkannte 2002 die Internationale Wushu-Föderation an, aber das Turnier bei den Spielen in Peking 2008 fand außerhalb der offiziellen 28 Sportarten statt. Bei den Jugendspielen in Dakar 2026 zählt taolu erstmals im Medaillenspiegel, über die Aufnahme ins olympische Programm hat das IOC nicht entschieden.
Wie wird Taolu bewertet?
Nach den Regeln der IWUF erhält eine freie Form höchstens 10 Punkte, 5 für die Bewegungsqualität, 3 für die Gesamtleistung und 2 für die Schwierigkeit. Die Schwierigkeit besteht aus schwierigen Bewegungen bis 1,40 Punkte und ihrer Verbindung bis 0,60 Punkte. Ein Abzug für einen Qualitätsfehler gilt nur, wenn ihn mindestens zwei von drei Kampfrichtern bestätigen.
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