Rince an Bhata Uisce Bheatha (Irischer Stockkampf der Doyles)
Familienlinie des irischen Stockkampfs, die die Doyles in Newfoundland bewahrt haben. Der Stock wird mit beiden Händen geführt, gekämpft wird vor allem auf kurze Distanz.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.
Über Rince an Bhata Uisce Bheatha (Irischer Stockkampf der Doyles)
Rince an Bhata Uisce Bheatha ist eine Familienlinie des irischen Stockkampfs, die die Doyles in Newfoundland bewahrt haben. Das kanadische Magazin Saturday Night (2004) gibt den Namen als uisce beatha bata rince an und übersetzt ihn als Tanz mit dem Whiskeystock. Der Whiskey bezog sich demnach auf die Brennereien, die der Gründer bewachte, und Tanz war ein Deckwort für den Stockkampf.
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Der Ursprung wird in den Quellen unterschiedlich dargestellt. Die BBC schreibt, dass die Vorfahren von Glen Doyle Anfang des neunzehnten Jahrhunderts aus Wexford nach Newfoundland gingen. Saturday Night nennt Edward Doyle, einen Raufbold aus Galway, der Irland 1867 verließ und sich in Conception Bay niederließ. Die Website der Linie führt die Linie von Edward über Christopher und Gregory zu Glen. Einen Gründer mit Namen konnten wir nicht belegen, die Website spricht nur von der Familie Doyle im Westen Irlands Anfang des neunzehnten Jahrhunderts. Laut BBC wurde der Stil nur an Menschen mit dem Nachnamen Doyle weitergegeben, und Glen lernte ihn von Vater und Großvater. Laut Saturday Night ist Glen Doyle der Erste, der ihn außerhalb der Familie lehrt, und nach eigenen Worten begann er 1995, den ersten Schüler außerhalb der Familie zu unterrichten. Die BBC beschreibt die Doyle-Linie als beidhändige Verbindung von Boxen, Fechten und Ringen mit dem Shillelagh-Stock. Glen Doyle gab später den Titel des Oberhaupts der Linie, chieftain, an Bernie Leddy weiter, und laut BBC entstehen Klubs in ganz Nordirland.
Geschichte
Die BBC berichtet, dass die Vorfahren von Glen Doyle Anfang des neunzehnten Jahrhunderts aus Wexford nach Newfoundland auswanderten und der zweihändige Familienstil nur an Menschen mit dem Nachnamen Doyle weitergegeben wurde. Saturday Night (2004) schreibt dagegen über Edward Doyle, einen Raufbold aus Galway, der 1867 Irland verließ und in Conception Bay landete. Glen ist laut dem Magazin sein Urenkel, und sein Vater Gregory, der als Einziger von fünfzehn Geschwistern die Kunst erlernte, starb 1998. Die Webseite der Linie gibt an, dass Edward die Kunst an seinen Sohn Christopher weitergab, dieser an Gregory und Gregory an seinen Sohn Glen. Den zweihändigen Griff führte laut der Webseite ein Boxer aus der Familie Doyle ein, der im Westen Irlands lebte und zugleich im einhändigen irischen Stockkampf bewandert war. Bernard Leddy fand laut Fermanagh Herald (2019) Glen Doyle im Internet als den Einzigen, der den Stil lehrt, reiste zum Lernen nach Toronto und eröffnete einen Club in Mullaghdun in der Grafschaft Fermanagh.
Was es unterscheidet
Der einhändige Stil hält den Stock laut der Website der Linie hoch am Kopf und arbeitet aus größerer Entfernung, der beidhändige hält ihn dagegen quer vor dem Körper auf Schulterhöhe und verkürzt zuerst die Distanz. Beim Entwaffnen fügt der beidhändige Stil den Schlägen auf die Hand die Technik Windmill und das Einhaken mit dem Knaufende des Stocks hinzu. Die Doyle-Linie hält den Stock fast immer mit beiden Händen, die Antrim-Linie, die laut Maxime Chouinard die Familie Ramsey bewahrte, wechselt dagegen nach seinen Worten den Griff je nach Entfernung. Wettbewerbe in der Doyle-Linie haben wir in verlässlichen Quellen nicht gefunden.
Technik
Die BBC beschreibt die Doyle-Linie als zweihändige Verbindung aus Boxen, Fechten und Kampf mit dem Shillelagh, einer langen Keule aus Schlehdorn oder Eiche. Bernie Leddy spricht laut Fermanagh Herald von einem Vollkontaktstil mit Schlägen mit dem Stock, den Fäusten und den Füßen. Die Webseite der Linie gibt an, dass sich beide Hände fast immer am Stock befinden und die meisten Techniken für die kurze Distanz gedacht sind. Der Stockschlag auf kurze Distanz wird laut der Webseite beidhändig ausgeführt, und die Hände sind gleichmäßig am Stock verteilt, damit jede schlagen kann. Der Hauptzweck des Schlags ist laut der Webseite, den Charge In einzuleiten, den Vorstoß in den Nahbereich, weil der Stil im Nahbereich im Vorteil ist. Der Stock ist laut der Webseite etwa drei Fuß lang, gemessen als Abstand der Ellbogen bei geballten Fäusten vor der Brust plus sechs Zoll, und besteht meist aus Schlehdorn, aber auch aus Eiche und Esche. Die Webseite nennt Techniken wie Basic Stance, Stick Punch, Charge In, Pivotal, Say Hello, Give 'em a Hug, Windmill, Jig Kick und Carry the Coffin.
Training
Glen Doyle begann laut einem Interview auf der Website der Linie mit vier Jahren zu boxen, der Stock kam später, an anderer Stelle gibt die Website an, er habe mit sieben den Stil zu lernen begonnen. Das Training begann mit Schlägen und Schattenboxen, dann folgten Schläge mit dem Schlehenstock und Beinarbeit, und der Vater korrigierte die Ausführung mit einem harten Schlag auf den Kopf. Der Stil war laut Glen Doyle mündlich überliefert, durch Beispiel und Worte, ohne Handbücher und Videos. Die Schüler lernen von ihrem Lehrer, dem seanchaí, und üben mit einem Partner. Die Übung Trinity besteht laut der Website aus ununterbrochenen schnellen Stockschlägen auf drei Punkte, Kopf, linke und rechte Hand, die Zielen und Stockkontrolle verbessern.
Graduierungen und Fortschritt
Die Linie verwendet laut BBC nummerierte Trainerstufen: Der dreizehnjährige Loughlin wurde laut dem Artikel ein Jahr früher Trainer der vierten Stufe. Das Oberhaupt der Linie trägt den Titel chieftain, den Glen Doyle an Bernie Leddy weitergegeben hat. Glen Doyle nennt im Interview auf der Website der Linie fünf Stufen von der niedrigsten bis zur höchsten: Iasc (Fisch), Bradán (Lachs), Lon dubh (Amsel), Cág (Dohle) und Madra rua (Fuchs). Nach eigenen Worten nutzt er das System nur selten.
Heute
Die Doyle-Methode wird laut BBC (etwa 2011) in Kanada, den USA, Deutschland, Österreich, Griechenland und Mexiko unterrichtet. Ein späterer BBC-Artikel schreibt, Glen Doyle, einer der letzten registrierten Instruktoren der Welt, habe den Titel des Linienoberhaupts, chieftain, an Bernie Leddy weitergegeben, der bei ihm in Kanada lernte, und Klubs entstünden in ganz Nordirland von Dunmurry bis Enniskillen. Leddy beaufsichtigte laut IrishCentral etwa fünfzig Schulen und Lerngruppen in Irland, im Vereinigten Königreich, in den USA, auf Taiwan, in Mexiko, Tschechien und Ägypten. Der Klub in Mullaghdun steht laut Fermanagh Herald Männern und Frauen über dreizehn Jahren offen. Glen Doyle unterrichtet laut Hurley im Klub Céad Bua in Toronto.
Wissenswertes
Das Wort Tanz gelangte laut dem verstorbenen Gregory Doyle in den Namen des Stils, um die Kampfkunst zu verbergen. Saturday Night (2004) berichtet, Glen Doyle sei ein ehemaliger Kung-Fu-Champion und habe dem olympischen Eiskunstläufer Elvis Stojko Kung-Fu beigebracht. Glen Doyle erinnert sich, dass sein Vater mit Cousins rang und dabei angeblich einige gute Schläge fielen.
Häufige Fragen
Was bedeutet Rince an Bhata Uisce Bheatha?
Laut dem Magazin Saturday Night (2004) Tanz mit dem Whiskeystock. Der Whiskey bezog sich auf die Brennereien, die der Gründer bewachte, und Tanz war ein Deckwort für den Stockkampf.
Wer führt die Linie heute?
Laut BBC gab Glen Doyle den Titel des Oberhaupts der Linie, chieftain, an Bernie Leddy weiter, und Klubs entstehen in ganz Nordirland. Laut IrishCentral beaufsichtigte er etwa fünfzig Schulen und Gruppen in mehreren Ländern, darunter Tschechien.
Wie lang ist der Stock?
Laut der Website der Linie etwa drei Fuß, gemessen von Ellbogen zu Ellbogen bei geballten Fäusten vor der Brust, plus sechs Zoll. Meist aus Schlehdorn.
Ähnliche Stile
Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.