ImpakuImpaku

Yiquan

意拳

Die innere chinesische Kunst, die als einzige die Formen abschaffte. Grundlage ist regungsloses Stehen; Wang Xiangzhai hielt eingelernte Folgen für fesselnd.

Wichtige Daten

HerkunftslandChina
Gründungsjahrum 1920
RegionAsien
HauptfokusSchlagtechnik
KontaktstufeVollkontakt
Gürtelsystem6 Stufen

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieTraditionell
Entstehungszeit20. Jahrhundert

Training

BekleidungKeine besondere Kleidung
SparringLeichter Kontakt
Rolle der WaffenOhne Waffen
Rolle der FormenOhne Formen

Für wen

KinderprogrammeKindergruppen selten
SeniorenfreundlichAuch für Senioren geeignet
Körperliche Anforderung2/5
Verletzungsrisiko1/5
Lernkurve4/5
Nutzen für Selbstverteidigung3/5
Fitness-Nutzen3/5

Organisation & Wettkampf

GraduierungssystemKeine Graduierungen
WettkampfformatKeine Wettkämpfe
GewichtsklassenNein
Olympischer StatusNicht olympisch
Geschätzte Praktizierende10 000–100 000

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeZentral
TritteAm Rande
WürfeAm Rande
BodenkampfNicht verwendet
Hebel & HaltegriffeNicht verwendet
WaffenNicht verwendet

Kataloge & Datenbanken für Yiquan

👊 Technik-Datenbank3 Einträge
📖 Glossar3 Einträge
👥 Persönlichkeiten & Meister2 Einträge

Über Yiquan

Yiquan, später auch Dachengquan, begründete in den 1920er Jahren Wang Xiangzhai und tat dabei etwas, das in den chinesischen Künsten ohne Beispiel ist: Er schaffte die Formen ab. Wang kam aus dem Xingyiquan, kam aber zu dem Schluss, dass eingelernte Bewegungsfolgen den Übenden eher binden als lehren — man kann dann die Form, nicht den Kampf. Also strich er sie ganz und behielt nur, was er für das Wesentliche hielt. Grundlage des Trainings ist Zhan Zhuang, das Stehen wie ein Pfahl: Der Übende nimmt eine Haltung ein und verharrt lange Minuten regungslos. Äusserlich geschieht nichts, tatsächlich sucht man die Verbindung des ganzen Körpers, gleichmässige Spannung und die Fähigkeit, Struktur ohne überflüssige Muskelarbeit zu halten. Darauf folgt Shi Li, das Prüfen der Kraft in sehr langsamer Bewegung, und Mocabu, das Gehen in derselben Spannung. Erst am Ende kommen freie Bewegung und Kampf. Der Name Yiquan heisst Faust der Absicht. Der Stil gilt bis heute als langweilig anzusehen und fordernd, denn ohne Formen gibt es nichts vorzuführen.

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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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