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Kenichi Sawai

澤井健一

Japanischer Oberst und Judoka, der in Peking Yiquan bei Wang Xiangzhai studierte und 1947 in Japan das Taikiken (Taiki Seiseikenpo) gründete.

Auf einen Blick

Geburtsdatum1903
Sterbedatum1988
HerkunftslandJapanJapan
BerufSoldat

Biografie

Kenichi Sawai war ein japanischer Kampfkunstmeister, bekannt als Gründer des Stils Taiki Seiseikenpo oder Taikiken. Er wurde 1903 in der Präfektur Fukuoka geboren und starb 1988. Er diente als Oberst der japanischen Armee.

Er erreichte den fünften Dan im Judo, den er nach englischen Quellen bei Sanpo Toku erhielt, den vierten Dan im Kendo und den vierten Dan im Iaido. 1931 zog er in die Mandschurei. In Peking traf er Wang Xiangzhai, den Begründer des Yiquan, und versuchte nach den Quellen zunächst mehrmals, ihn zu besiegen; in einer der Auseinandersetzungen kämpfte er mit einem Shinai, während Wang nur einen Stock hatte, und verlor. Dann wurde er sein Schüler. Den größten Teil des Trainings innerhalb von Wangs Schule absolvierte er bei dessen Schüler Yao Zongxun.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ermutigte ihn Wang Xiangzhai, das Yiquan in Japan zu verbreiten. Nach der Rückkehr in die Heimat benannte Sawai das Yiquan 1947 in Taiki Seiseikenpo um, damit der Name dem japanischen Publikum entsprach, und gründete so das Taikiken. Er übte es ohne feste Trainingsstätte in der Umgebung des Meiji-Schreins in Tokyo. 1976 veröffentlichte er das Buch Taiki-Ken: The Essence of Kung-Fu.

Er pflegte eine enge Arbeitsbeziehung zum Begründer des Kyokushinkai, Mas Oyama. Zu seinen Schülern und Mitarbeitern zählten Hatsuo Royama, Jan Kallenbach, Anton Geesink und Hajime Kazumi.

Lehrer, Schüler und Familie

Lehrer

Assoziierte Kampfkünste

YiquanBedeutende Persönlichkeit→

Der Stil von Wang Xiangzhai ohne feste Formen, aufgebaut auf dem Stehen zhanzhuang. Er ging in den zwanziger Jahren aus dem xingyiquan hervor.

Grade und Titel

  • 5. danJudo
  • 4. danKendo
  • 4. danIaido