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Tianjin Shuai Jiao

天津摔跤

Der Tianjin-Zweig des chinesischen Ringens. Als einziger der drei nutzt er Qinna-Hebel sowie Schläge mit Ellbogen und Unterarm.

Wichtige Daten

Meister & Persönlichkeiten
HerkunftslandChina
RegionAsien
HauptfokusGriffkampf
KontaktstufeVollkontakt
GürtelsystemKeine Graduierungen

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieTraditionell
Entstehungszeit19. Jahrhundert

Training

BekleidungTraditionelle Kleidung
SparringVollkontakt
Rolle der WaffenOhne Waffen
Rolle der FormenFormen optional

Für wen

KinderprogrammeKindergruppen selten
SeniorenfreundlichMit Anpassungen geeignet
Körperliche Anforderung3/5
Verletzungsrisiko2/5
Lernkurve4/5
Nutzen für Selbstverteidigung3/5
Fitness-Nutzen4/5

Organisation & Wettkampf

GraduierungssystemKeine Graduierungen
WettkampfformatFormen
GewichtsklassenNein
Olympischer StatusNicht olympisch
Geschätzte Praktizierende10 000–100 000

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeZentral
TritteBedeutend
WürfeAm Rande
BodenkampfNicht verwendet
Hebel & HaltegriffeAm Rande
WaffenBedeutend

Kataloge & Datenbanken für Tianjin Shuai Jiao

👥 Persönlichkeiten & Meister1 Einträge

Über Tianjin Shuai Jiao

Tianjin-Shuai-Jiao ist einer der drei Hauptzweige des chinesischen Jackenringens und technisch der breiteste unter ihnen. Während der Pekinger Zweig auf hohe Würfe setzt und der Baoding-Zweig auf Geschwindigkeit, bringt der Tianjin-Zweig Elemente in den Kampf ein, die sonst nirgends vorkommen: kreisförmige Beinbewegungen, Qinna-Hebel und Schläge mit Ellbogen und Unterarm. Das hat einen doppelten Ursprung — Quellen leiten ihn vom Ringen der Ming-Zeit ab, in das sich später das mandschurische Buku, also das Hofringen, mischte, aus dem auch der Pekinger Zweig hervorging. Gekämpft wird in einer Jacke namens Dalian, an der sich der Gegner festhält, ein Bodenkampf findet nicht statt; entschieden wird durch den Wurf. Das Jahr der Entstehung des Zweigs ist nicht belegt. Der Katalog nannte früher das Jahr 1890, doch bei einem Zweig ohne belegten Gründer ist eine gerundete Jahreszahl ein Platzhalterwert und kein Datum, weshalb das Feld nun leer bleibt. Seine moderne Form gab dem gesamten Fach erst Ma Liang mit einem Handbuch von 1917, den Namen Shuai Jiao selbst wählte das Central Guoshu Institute 1928 bei der Vereinheitlichung der Regeln, und der erste offizielle Wettkampf fand 1935 statt. Das Jackenringen wird bis heute an chinesischen Polizei- und Militärakademien unterrichtet, ist jedoch keine olympische Sportart.

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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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