Baoding Shuai Jiao
保定摔跤Der Baoding-Zweig des chinesischen Jackenringens, bekannt als Kuai Jiao, das schnelle Ringen. Der Wurf muss kommen, bevor sich der Gegner setzen kann.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Training
Für wen
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.
Kataloge & Datenbanken für Baoding Shuai Jiao
Über Baoding Shuai Jiao
Baoding-Shuai-Jiao ist einer der drei Hauptzweige des chinesischen Jackenringens und der markanteste von ihnen, denn er trägt einen eigenen Namen: Kuai Jiao, das schnelle Ringen. Dieser Name ist nicht bloß schmückendes Beiwerk. Während andere Zweige eine längere Arbeit im Griff zulassen, baut die Baoding-Schule darauf, dass der Wurf kommen muss, bevor sich der Gegner setzen und verankern kann — die Technik wird deshalb aus der Bewegung heraus angesetzt, oft schon beim ersten Kontakt. Quellen schreiben ihr auch die Übernahme von Elementen des Shaolin-Kung-Fu zu, was sie von Zweigen unterscheidet, die rein aus dem mandschurischen Hofringen hervorgegangen sind. Gekämpft wird in einer Jacke namens Dalian, ein Bodenkampf findet nicht statt; entscheidend ist, wer wen zu Boden bringt. Von den belegten Meistern dieses Zweigs nennen die Quellen Ping Jingyi, der von 1830 bis 1908 lebte. Weder der Gründer des Zweigs noch das Jahr seiner Entstehung sind belegt, und der Katalog lässt beide Felder leer. Die gemeinsame moderne Form gab dem gesamten Fach erst Ma Liang mit einem Handbuch von 1917; den Namen Shuai Jiao wählte das Central Guoshu Institute 1928, als die Wettkampfregeln vereinheitlicht wurden, und der erste offizielle Wettkampf fand 1935 statt. Shuai Jiao wird heute auch an chinesischen Polizei- und Militärakademien unterrichtet.
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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.
