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Tenjin Shin'yo-ryu

天神真楊流

Jujutsu-Schule der späten Edo-Zeit, die Iso Mataemon Masatari aus Yoshin-ryu und Shin no Shinto-ryu verband: echte Schläge auf Schwachstellen, 124 Techniken, eine der Stammschulen des Judo.

Wichtige Daten

Gründer
Meister & Persönlichkeiten
HerkunftslandJapan
RegionAsien
HauptfokusGriffkampf
GürtelsystemZertifikate

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieTraditionell
EntstehungszeitFrühe Neuzeit

Training

BekleidungGi erforderlich
SparringLeichter Kontakt
Rolle der WaffenOhne Waffen
Rolle der FormenFormen im Zentrum

Organisation & Wettkampf

GraduierungenJa (Zertifikate)
Olympischer StatusNicht olympisch

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeBedeutend
TritteNicht verwendet
WürfeZentral
BodenkampfBedeutend
Hebel & HaltegriffeZentral
WaffenNicht verwendet

Kataloge & Datenbanken für Tenjin Shin'yo-ryu

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Über Tenjin Shin'yo-ryu

Tenjin Shin'yo-ryu ist eine japanische Jujutsu-Schule der späten Edo-Zeit. Nach Nihon Kobudo Kyokai, Nipponica und Nikkoku gründete sie Iso Mataemon Masatari (Lesung nach Nipponica), ein Vasall der Herrschaft Kishu, auch Ryukansai genannt, durch die Verbindung zweier Schulen, bei denen er gelernt hatte: Yoshin-ryu bei Hitotsuyanagi Oribe Yoshimichi und Shin no Shinto-ryu bei Honma Joemon Masato (Lesung nach Nipponica). Nipponica setzt die Verbindung beider Schulen, die Festlegung von 124 Techniken und die Verkündung des Namens bis 1822 an, Nikkoku bis in die Zeit um die Bunsei-Ära (1818 bis 1830), koryu.com nennt um 1830. Den Namen bilden nach Nihon Kobudo Kyokai das Wort Tenjin und je ein Zeichen aus beiden Mutterschulen, der Gründer zog sich zum Gebet in den Schrein Kitano Tenmangu in Kyoto zurück und erlangte beim Anblick einer vom Wind gebogenen Weide die Erleuchtung.

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Der Gründer wurde in Matsusaka in Ise geboren, das Geburtsjahr nennen die Quellen jedoch unterschiedlich: Daijisen und das biografische Lexikon Kodansha 1786, Nihon Kobudo Kyokai bei der Linie Kawagoe 1804 und bei der Linie Niiza ein Alter von 76 Jahren beim Tod, Nipponica 1804 mit Fragezeichen, den Tod im Jahr 1863 nennen alle. Nach Nipponica ging er mit fünfzehn Jahren nach Edo, studierte sieben Jahre Yoshin-ryu und knapp sechs Jahre Shin no Shinto-ryu, auf der Wanderung durch die Provinzen maß er sich nach Nihon Kobudo Kyokai mit den Lehrern der Herrschaften und verlor nie, und als er in Kusatsu mit einem einzigen Schüler über hundert Angreifern gegenüberstand, erkannte er die Wirksamkeit von Schlägen und suchte weiter den wahren Schlag, den Treffer physiologischer Schwachstellen. Im Jahr 1828 heiratete er nach Nipponica in die Familie Iso der Shogunatsvasallen ein und nahm den Namen an, unter dem er bekannt ist. Sein Dojo eröffnete er in Edo in Kanda Otamagaike, wo er nach Nihon Kobudo Kyokai 124 Technikvarianten und die geheime Kunst des Tötens und Wiederbelebens lehrte, und die Zahl der Schüler soll fünftausend überschritten haben. Nihon Kobudo Kyokai gibt an, dass der Gründer des Kodokan Kano Jigoro im Jahr Meiji 10 in die Schule von Meister Fukuda Hachinosuke eintrat und nach dessen Tod beim dritten Oberhaupt Iso Masatomo weiterlernte. Nipponica und Green nennen Tenjin Shin'yo-ryu und Kito-ryu als die Hauptschulen, aus denen Kano das Judo unter Übernahme von Elementen weiterer Schulen aufbaute, Britannica schreibt, dass Kano aus ihr Halte- und Schlagtechniken als technische Grundlage übernahm. Ein Merkmal der Schule ist nach Nihon Kobudo Kyokai die richtige Körpermitte und ein geschmeidiger Körper, der sich dem Bemühen des Gegners nicht entgegenstellt, das Aus-dem-Gleichgewicht-Bringen des Gegners und der Treffer in die Lücke, das Einbringen von Geist und ki in die Techniken und die Heilkunst. Britannica gliedert die Techniken in vier Abteilungen idori, tachiai, kabezoi und yukiai (Lesung nach Britannica) und kennzeichnet die Schule durch Schläge und Wiederbelebungsmethoden. Die Schule hat heute nach Nihon Kobudo Kyokai zwei Institutionen in der Präfektur Saitama, in Niiza und in Kawagoe, und Nihon Kobudo Shinkokai führt die Linie Niiza. Die japanische Wikipedia gibt an, dass die Familie Iso als Oberhaupt der Schule nach der fünften Generation erlosch und heute mehrere Lehrlinien bestehen.

Geschichte

Der Gründer Iso Mataemon Masatari (Lesung nach Nipponica), auch Ryukansai genannt, wurde in Matsusaka in Ise in der Familie eines Vasallen der Herrschaft Kishu geboren, und sein eigener Name war nach Nihon Kobudo Kyokai und Nipponica ein anderer, den obigen nahm er erst später an. Das Geburtsjahr unterscheidet sich in den Quellen: Daijisen und das biografische Lexikon Kodansha nennen 1786, Nihon Kobudo Kyokai bei der Linie Kawagoe 1804 und bei der Linie Niiza ein Alter von 76 Jahren beim Tod, Nipponica 1804 mit Fragezeichen, die japanische Wikipedia 1790 nach einer Grabuntersuchung von 1901 und ergänzt, dass das Sterberegister bei einem Luftangriff auf Tokio verbrannte, sodass die Geburtsjahre nicht festzustellen sind. Den Tod im Jahr 1863 nennen alle Quellen, Kodansha mit dem Datum des 15. Tages des 7. Monats und einem Alter von 78 Jahren mit dem Zusatz, dass er nach anderer Ansicht mit sechzig starb. Nach Nipponica ging er mit fünfzehn Jahren nach Edo (die japanische Wikipedia nennt Kyoto), studierte sieben Jahre Yoshin-ryu bei Hitotsuyanagi Oribe Yoshimichi und knapp sechs Jahre Shin no Shinto-ryu bei Honma Joemon Masato (Lesung nach Nipponica), Nihon Kobudo Kyokai nennt bei der Linie Kawagoe sechs bis sieben Jahre und etwa sechs Jahre. Danach wanderte er nach Nihon Kobudo Kyokai durch die Provinzen, maß sich mit den Lehrern der Herrschaften und verlor nie, und in Kusatsu in Goshu vertrieb er zusammen mit einem einzigen Schüler über hundert Gewalttäter und rettete Menschenleben. Nipponica schreibt, dass er erst damals die Wirksamkeit von Schlägen erkannte und weiter den wahren Schlag suchte, Nihon Kobudo Kyokai beschreibt den wahren Schlag als Treffer physiologischer Schwachstellen, eingefügt in Würfe, Hebel und Würgegriffe.

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Nach Nihon Kobudo Kyokai zog sich der Gründer in den Schrein Kitano Tenmangu in Kyoto zurück, erlangte beim Anblick einer vom Wind gebogenen Weide die Erleuchtung, verband beide Schulen und gründete Tenjin Shin'yo-ryu neu, deren Name aus dem Wort Tenjin und je einem Zeichen aus beiden Mutterschulen besteht. Nipponica setzt die Verbindung der Schulen, das Hinzufügen neuer Verfahren, die Verkündung des Namens und die Eröffnung des Dojo in Kanda Otamagaike in Edo bis 1822 an, Nikkoku bis in die Zeit um die Bunsei-Ära, koryu.com nennt um 1830, Britannica die Zeit des Shoguns Tokugawa Ienari, und die japanische Wikipedia nennt die Ankunft in Edo im Jahr 1824 und ein Dojo mit eigenem Namen. Im Jahr 1828 heiratete er nach Nipponica in die Familie Iso der Shogunatsvasallen ein, mit einem Einkommen von zwanzig Reissäcken und einer Portion, nannte sich Iso Mataemon Masatari und wählte den Namen Ryukansai, zuvor hieß er kurz anders. Außer dem Haupt-Dojo richtete er nach Nipponica mehrere Übungsstätten in Edo ein, und die Zahl der Schüler soll fünftausend erreicht haben, Nihon Kobudo Kyokai schreibt, dass sich die Schule am Ende des Shogunats in viele Herrschaften mit mehr als fünftausend Schülern ausbreitete. Nikkoku ergänzt, dass sie am Ende der Edo-Zeit in Edo beliebt war und auch Shin'yo-ryu hieß, und die englische Wikipedia nennt nach Green und Svinth Unterricht an der shogunalen Militärakademie in den Jahren 1856 bis 1866. Zweites Oberhaupt war nach Nipponica der zweite Sohn des Gründers Iso Masamitsu, drittes sein Adoptivsohn Iso Mataemon Masatomo, unter den weiteren Schülern nennt Nipponica Fukuda Hachinosuke (1828 bis 1879), den späteren Lehrer von Kano Jigoro. Die japanische Wikipedia gibt an, dass der Gründer die Leitung 1857 an seinen Sohn übergab, der Sohn 1867 mit 37 Jahren starb und das dritte Oberhaupt 1881. Nihon Kobudo Kyokai gibt an, dass Kano Jigoro im Jahr Meiji 10 in die Schule von Meister Fukuda Hachinosuke eintrat, nach dessen Tod im Jahr Meiji 12 beim dritten Oberhaupt weiterlernte und im Jahr Meiji 15 das Kodokan Judo gründete. Die japanische Wikipedia schreibt, dass die Familie Iso als Oberhaupt der Schule nach der fünften Generation erlosch und dass aus dem Dojo eines Schülers des zweiten Oberhaupts auch bedeutende Judoka des Kodokan hervorgingen. Die Datenbank CiNii verzeichnet als erste Schriften der Schule eine illustrierte Darstellung geheimer Techniken, 1893 vom fünften Oberhaupt mit einem Mitautor herausgegeben, und eine Studie von Oimatsu aus dem Jahr 1965 über drei Schulen. Nihon Kobudo Kyokai gibt an, dass 1994 auf Wunsch des Kodokan alle Techniken der Schule für die Zukunft dokumentiert wurden.

Was es unterscheidet

Zur Verbindung von Yoshin-ryu und Shin no Shinto-ryu fügte der Gründer nach Nipponica neue Verfahren hinzu, und nach Nihon Kobudo Kyokai ist ein Merkmal der Schule der wahre Schlag, eingefügt in Würfe, Hebel und Würgen. Das Verhältnis zum Judo beschreiben die Quellen so: Britannica schreibt, ihre Halte- und Schlagtechniken seien die technische Grundlage des Kodokan Judo, Nipponica und Green nennen sie neben Kito-ryu als Hauptschulen, aus denen das Judo mit Übernahme von Elementen weiterer Schulen hervorging, wobei Britannica Kito-ryu die Würfe zuschreibt. Die Behauptung der englischen Wikipedia über den Ursprung bestimmter Judowürfe oder den Einfluss auf die kata des Judo konnten wir anderswo nicht belegen. Die japanische Wikipedia gibt nach der Aufzeichnung des Dojo Iso an, dass sich dort am Ende der Edo-Zeit Kämpfer vieler Jujutsu-Schulen maßen, und die Datenbank CiNii verzeichnet eine Nakajima-Studie von 2017 über Kämpfe mit anderen Schulen nach dieser Aufzeichnung. Beide heutigen Institutionen von Nihon Kobudo Kyokai, in Niiza und in Kawagoe, beschreiben die Schule jeweils mit eigenen Worten, die Linie Niiza die Merkmale von Körper und Geist, die Linie Kawagoe vier Arten von Techniken.

Technik

Nihon Kobudo Kyokai zählt bei der Linie Niiza die Schulmerkmale auf: die richtige Körpermitte und ein geschmeidiger Körper, der auf Veränderungen reagiert, ohne sich dem Bemühen des Gegners entgegenzustellen, das Aus-dem-Gleichgewicht-Bringen des Gegners und der Treffer in die Lücke, das Einbringen von Geist und ki in Techniken, die Erfahrung des wahren Schlags, die Heilkunst und die Grundlage des Kodokan Judo. Die Linie Kawagoe beschreibt den Stil als Bewältigung des Gegners nach seiner Bewegung ohne Gewalt und rational durch Wurf-, Würge-, Verschluss- und Schlagtechniken. Britannica gliedert die Techniken in vier Abteilungen idori, tachiai, kabezoi und yukiai (Lesung nach Britannica) und kennzeichnet die Schule durch Schläge und Wiederbelebungsmethoden, Nipponica beschreibt das Lehrprogramm des Gründers: Es begann mit der Abteilung tehodoki (Lesung nach Nipponica) mit zwölf Formen, sieben davon aus Shin no Shinto-ryu, es folgten die erste Stufe mit zehn Formen idori und zehn tachiai, die mittlere Stufe mit vierzehn und vierzehn Formen und zwanzig Wurfformen und die höchste Stufe mit zehn und zehn Formen und der Lehre von keiraku (Lesung nach Nipponica), Lebenspunkten und Wiederbelebung.

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Die japanische Wikipedia gibt an, dass der Gründer 124 Techniken auf der Basis dreier Bereiche zusammenstellte, Schläge und Tritte, Würgen und Hebel, und dass die Lizenz der vollständigen Übergabe verlangte, dass der Empfänger aus den 124 Techniken zwei zu einer verband und zwanzig Varianten schuf. Die englische Wikipedia fasst den Lehrplan als Schlag-, Wurf-, Immobilisierungs- und Würgetechniken zusammen und behauptet, ein Merkmal der Schule sei geschmeidigere und flüssigere Bewegung als in älteren Schulen, die den Kampf in Rüstung nachahmten. Die Behauptung der englischen Wikipedia, dass Schläge dem Aus-dem-Gleichgewicht-Bringen dienen, bestätigt Nihon Kobudo Kyokai nicht, danach handelt es sich um den Treffer physiologischer Schwachstellen.

Training

Britannica gibt an, dass die kata der Reihe nach in vielen Wiederholungen geübt wurden und danach freies Training zur Übung der Techniken hinzukam. Die japanische Wikipedia beschreibt, dass im Dojo Schläge, Würgen und Hebel in kata gelehrt wurden und ihre Anwendung im freien Training, das Würgen bis zur Aufgabe geübt wurde und dem Empfänger die Kehle abhärtete und Tritte gegen Rippen und Flanke viele Male mit voller Kraft getreten wurden, und sie nennt die Übung, ein 1,2 cm dickes Brett mit der Faust zu zerbrechen, sowie eine Vorschrift für die Trainingskleidung mit weißem Faden bei den Unteren und schwarzem Faden ab der Stufe mokuroku, wobei die Schule bei Kämpfen mit anderen Schulen eigene Kleidung auslieh. Die englische Wikipedia nennt über 124 kata im Sitzen, im Stehen, Verteidigungen gegen Waffen und Wiederbelebung und ergänzt, dass einige kata wegen ihrer tödlichen Wirkung geheim sind. Die Linie Niiza nimmt nach Nihon Kobudo Kyokai regelmäßig an Vorführungen des Nippon Budokan, in Asakusa und an Opfervorführungen im Schrein Meiji teil, die Linie Kawagoe übt in der Judohalle des Präfekturbudokan in Kawagoe.

Graduierungen und Fortschritt

Nipponica nennt die Stufen tehodoki, die erste Stufe, die mittlere Stufe und die höchste Stufe der geheimen Lehre. Nihon Kobudo Kyokai nennt bei der Linie Kawagoe die erhaltenen Rollen der Schule, die Rollen der Erde, des Menschen und des Himmels, die Yang-Rolle als Lizenz und die Yin-Rolle als vollständige Übergabe, und zitiert das Lizenzgedicht über den Körper, der sich wie Holz auf dem Wasser Wellen und Wind anvertraut. Die japanische Wikipedia gibt an, dass die Erdrolle mit dem ersten mokuroku samt Behandlung von Prellungen und Verstauchungen verliehen wurde, die Himmelsrolle mit dem Haupt-mokuroku samt Verfahren bei Verrenkung und Bruch, die Yang-Rolle zur Lizenz mit einem Schema der fünf Organe und sechs Eingeweide und einer Übersicht lebenswichtiger Körperpunkte und die Yin-Rolle zur vollständigen Übergabe, und beschreibt vier Stufen von Wiederbelebungsmethoden, die nach Beherrschung jeder Stufe verliehen wurden, wobei die Wiederbelebung durch das Los geübt wurde, wer gewürgt wird. Die englische Wikipedia ergänzt, dass die Schule wie die meisten koryu das Lizenzsystem menkyo verwendet, nicht kyu und dan.

Heute

Nihon Kobudo Kyokai führt zwei Institutionen von Tenjin Shin'yo-ryu in der Präfektur Saitama: die Linie in Niiza (Nr. 005), wo nach dem Tod des früheren Lehrers sein Sohn die Leitung übernahm, koryu.com als Vertreter Kubota Toshihiro nennt und der Berater der letzte direkte Schüler von Sakamoto Fusataro ist, und die Linie in Kawagoe (Nr. 006) mit einem Vertreter, der im Präfekturbudokan übt. Nihon Kobudo Shinkokai führt nur die Linie Niiza. Koryu.com und die englische Wikipedia nennen bisher Kubota Toshihiro als Vertreter, die englische Wikipedia ergänzt, dass er 1978 das Dojo und die Organisation Tenyokai gründete und 1973 die Lizenz von Sakamoto Fusataro erhielt. Die japanische Wikipedia nennt mehrere heutige Lehrlinien, darunter die Linie aus dem Dojo von Sakamoto Fusataro, aus der Kubota Toshihiro hervorging, und zwei weitere. Im Jahr 1994 wurden nach Nihon Kobudo Kyokai auf Wunsch des Kodokan alle Techniken der Schule dokumentiert.

Wissenswertes

Die japanische Wikipedia erzählt, dass sich der Gründer im Sitzen ein Seil um den Hals binden ließ, zwei Schüler heftig daran zogen, er aber nicht umkippte, und dass sich bei der Erprobung eines neuen Galgens in den ersten Jahren Meiji Iso Mataemon dem Versuch unterzog und von einem Schüler wiederbelebt wurde, wobei die Wikipedia selbst ergänzt, dass der Gründer damals bereits tot war und es das dritte Oberhaupt war. Dieselbe Wikipedia gibt an, dass beim Zwischenfall bei Tatsunokuchi 1861 ein Schüler der Schule einen Angreifer mit Schwert vor dem Wagen des roju Matsudaira Nobuyoshi ergriff, indem er seinen Arm packte und ihn niederwarf, und dass ein Judoka des Kodokan mit dem achten dan zwei Monate täglich das Zerbrechen eines Bretts mit der Faust übte, das Brett aber nicht zerbrach und er sich die Faust wiederholt verletzte. Die englische Wikipedia gibt nach Hill an, dass Edward William Barton-Wright in Yokohama Tenjin Shin'yo-ryu studierte und 1899 das Jujutsu in Europa vorstellte. Nihon Kobudo Kyokai zitiert bei der Linie Kawagoe das Lizenzgedicht: Wer gefasst wird, möge sich wie auf dem Wasser treibendes Holz Wellen und Wind anvertrauen.

Häufige Fragen

Wer gründete Tenjin Shin'yo-ryu und wann?

Iso Mataemon Masatari, ein Vasall der Herrschaft Kishu, durch die Verbindung von Yoshin-ryu und Shin no Shinto-ryu (Nihon Kobudo Kyokai, Nipponica, Nikkoku, Britannica). Nipponica setzt die Verkündung der Schule bis 1822 an, Nikkoku um die Bunsei-Ära, koryu.com um 1830. Das Geburtsjahr des Gründers wird mit 1786, 1790 und 1804 angegeben, gestorben ist er 1863.

Was verbindet Tenjin Shin'yo-ryu mit Judo?

Kano Jigoro lernte in ihr nach Nihon Kobudo Kyokai ab Meiji 10 bei Fukuda Hachinosuke und dann beim dritten Oberhaupt Iso Masatomo. Nipponica und Green nennen sie mit Kito-ryu als die Hauptschulen, aus denen das Judo hervorging, Britannica schreibt, dass Kano ihre Halte- und Schlagtechniken als technische Grundlage des Kodokan übernahm.

Gibt es Tenjin Shin'yo-ryu noch heute?

Ja. Nihon Kobudo Kyokai führt zwei Institutionen in der Präfektur Saitama, in Niiza und in Kawagoe, Nihon Kobudo Shinkokai die Linie Niiza. Die japanische Wikipedia gibt an, dass die Familie Iso als Oberhaupt der Schule nach der fünften Generation erlosch und heute mehrere Lehrlinien bestehen.

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