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Malla-yuddha

मल्लयुद्ध

Altindisches Ringen, im Mahabharata beschrieben, in vier Arten geteilt — von rein punktbasiert bis zum Brechen von Gliedmassen. Es ging in das heutige Kushti über.

Wichtige Daten

HerkunftslandIndien
RegionAsien
HauptfokusGriffkampf
KontaktstufeVollkontakt
GürtelsystemKeine Graduierungen

Charakter & Herkunft

StatusHistorisch
LinieVolkstümlich
EntstehungszeitAntike

Training

BekleidungKeine besondere Kleidung
Rolle der WaffenOhne Waffen
Rolle der FormenOhne Formen

Für wen

KinderprogrammeKein Kindertraining
Körperliche Anforderung4/5
Verletzungsrisiko3/5
Lernkurve3/5
Nutzen für Selbstverteidigung3/5
Fitness-Nutzen4/5

Organisation & Wettkampf

GraduierungssystemKeine Graduierungen
WettkampfformatKeine Wettkämpfe
GewichtsklassenNein
Olympischer StatusNicht olympisch
Geschätzte PraktizierendeUnter 10 000

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeAm Rande
TritteNicht verwendet
WürfeZentral
BodenkampfBedeutend
Hebel & HaltegriffeBedeutend
WaffenNicht verwendet

Kataloge & Datenbanken für Malla-yuddha

👥 Persönlichkeiten & Meister1 Einträge

Über Malla-yuddha

Malla-yuddha ist das altindische Ringen und die älteste belegte Schicht der Kampftradition des Subkontinents. Das Mahabharata erwähnt es, wo Bhima gegen Jarasandha kämpft, und die Texte teilen es nach Führung und Ausgang in vier Arten: Hanumanti ist rein technisch und wird nach Punkten entschieden, Jambuvanti erlaubt Hebel und Haltegriffe, Jarasandhi lässt das Brechen von Gliedmassen zu, Bhimaseni beruht auf roher Kraft. Diese Einteilung ist bemerkenswert, weil sie zeigt, dass Indien schon in der Antike zwischen sportlichem und kämpferischem Ringen unterschied. Gerungen wurde auf Erdboden, unbekleidet bis auf einen Lendenschurz, und zur Vorbereitung gehörten Übungen mit Gewichten und Keule, die im indischen Training bis heute leben. In ursprünglicher Form ist Malla-yuddha nicht erhalten; es verschmolz mit dem persischen Varzesh-e pahlavani, das mit dem Mogulreich kam, und daraus entstand das heutige Pehlwani oder Kushti. Neben den Texten hat sich das Ringen in Tempelreliefs erhalten, und seine südliche Ausprägung lebte in der tamilischen Tradition fort; der Name selbst wird heute meist historisch gebraucht.

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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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