Malla-yuddha
मल्लयुद्धAltindisches Ringen, im Mahabharata beschrieben, in vier Arten geteilt — von rein punktbasiert bis zum Brechen von Gliedmassen. Es ging in das heutige Kushti über.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Training
Für wen
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.
Kataloge & Datenbanken für Malla-yuddha
Über Malla-yuddha
Malla-yuddha ist das altindische Ringen und die älteste belegte Schicht der Kampftradition des Subkontinents. Das Mahabharata erwähnt es, wo Bhima gegen Jarasandha kämpft, und die Texte teilen es nach Führung und Ausgang in vier Arten: Hanumanti ist rein technisch und wird nach Punkten entschieden, Jambuvanti erlaubt Hebel und Haltegriffe, Jarasandhi lässt das Brechen von Gliedmassen zu, Bhimaseni beruht auf roher Kraft. Diese Einteilung ist bemerkenswert, weil sie zeigt, dass Indien schon in der Antike zwischen sportlichem und kämpferischem Ringen unterschied. Gerungen wurde auf Erdboden, unbekleidet bis auf einen Lendenschurz, und zur Vorbereitung gehörten Übungen mit Gewichten und Keule, die im indischen Training bis heute leben. In ursprünglicher Form ist Malla-yuddha nicht erhalten; es verschmolz mit dem persischen Varzesh-e pahlavani, das mit dem Mogulreich kam, und daraus entstand das heutige Pehlwani oder Kushti. Neben den Texten hat sich das Ringen in Tempelreliefs erhalten, und seine südliche Ausprägung lebte in der tamilischen Tradition fort; der Name selbst wird heute meist historisch gebraucht.
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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.
