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Pehlwani

कुश्ती

Das traditionelle Ringen des indischen Subkontinents, in Akharas auf Erdboden geübt. Es entstand aus dem einheimischen Malla-yuddha und dem persischen Varzesh-e pahlavani.

Wichtige Daten

Meister & Persönlichkeiten
HerkunftslandIndien
RegionAsien
HauptfokusGriffkampf
KontaktstufeVollkontakt
GürtelsystemTitel

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieVolkstümlich
EntstehungszeitMittelalter

Training

BekleidungTraditionelle Kleidung
SparringVollkontakt
Rolle der WaffenOhne Waffen
Rolle der FormenOhne Formen

Für wen

KinderprogrammeKindergruppen üblich
SeniorenfreundlichFür Senioren nicht geeignet
Körperliche Anforderung5/5
Verletzungsrisiko3/5
Lernkurve3/5
Nutzen für Selbstverteidigung3/5
Fitness-Nutzen5/5

Organisation & Wettkampf

GraduierungssystemTitel
WettkampfformatPunktkampf
GewichtsklassenJa
Olympischer StatusNicht olympisch
Geschätzte Praktizierende1–10 Mio.

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeNicht verwendet
TritteNicht verwendet
WürfeZentral
BodenkampfZentral
Hebel & HaltegriffeBedeutend
WaffenNicht verwendet

Kataloge & Datenbanken für Pehlwani

👥 Persönlichkeiten & Meister3 Einträge

Über Pehlwani

Pehlwani, geläufiger Kushti, ist das traditionelle Ringen des indischen Subkontinents. Es entstand aus der Verbindung des einheimischen Malla-yuddha mit dem persischen Varzesh-e Pahlavani, das mit dem Mogulreich kam, und wird bis heute in Akharas geübt — Ringplätzen, die zugleich Schule und Zuhause sind. Gerungen wird in Erde, nicht auf der Matte. Der Boden wird täglich aufgelockert und mit Ghee, Kurkuma und Buttermilch aufbereitet; er soll weich für Stürze sein, aber nicht staubig. Vor dem Training harken ihn die Ringer selbst, was zur Übung gehört und nicht bloß Vorbereitung darauf ist. Das Training beruht auf Wiederholung in enormen Zahlen. Der Dand ist ein Liegestütz mit durchgebogener Wirbelsäule, der Baithak eine einbeinige Kniebeuge; beides wird zu Hunderten ausgeführt. Dazu kommen die Gada, eine an einem Ende beschwerte Stein- oder Holzkeule, und der Nal, ein steinerner Ring um den Hals. Die Kost ist fett und einfach — Milch, Mandeln, Ghee. Die Akhara ist aber mehr als ein Kraftraum. Das Verhältnis von Guru und Schüler bestimmt Tagesablauf, Disziplin und in traditioneller Form auch sexuelle Enthaltsamkeit. Berühmtester Ringer ist der Große Gama, über Jahrzehnte ungeschlagen, und der höchste Titel heißt Rustam-e-Hind. Das Erdringen weicht heute dem olympischen Freistil auf der Matte, weil nur dieser zu internationalen Wettkämpfen führt.

Ähnliche Stile

Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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