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Qin Na (Griff- und Hebeltechniken)

擒拿

Technische Kategorie der chinesischen Künste: Griffe, Hebel und Festlegungen in fünf Bereichen nach dem Angriffsziel.

Wichtige Daten

HerkunftslandChina
RegionAsien
HauptfokusGriffkampf
GürtelsystemKeine Graduierungen

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieTraditionell

Training

SparringLeichter Kontakt
Rolle der WaffenOhne Waffen
Rolle der FormenFormen optional

Organisation & Wettkampf

GraduierungssystemKeine Graduierungen
WettkampfformatKeine Wettkämpfe
Olympischer StatusNicht olympisch
Geschätzte PraktizierendeUnter 10 000

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeAm Rande
TritteNicht verwendet
WürfeBedeutend
BodenkampfAm Rande
Hebel & HaltegriffeZentral
WaffenNicht verwendet

Über Qin Na (Griff- und Hebeltechniken)

Qin na, wörtlich ergreifen und halten, ist kein eigenständiger Stil, sondern eine technische Kategorie der chinesischen Kampfkünste: die Gesamtheit der Griffe, Hebel und Festlegungen, mit denen ein Gelenk, ein Muskel oder eine Sehne des Gegners kontrolliert wird. Ein einheitliches System gibt es nicht; jede Schule hat ihre eigene Auswahl und Ordnung, je nachdem, was ihr Lehrer für wesentlich hält, und derselbe Griff kann daher in verschiedenen Linien einen anderen Namen und eine andere Ausführung tragen. Die Überlieferung gliedert Qin na in fünf Bereiche danach, was angegriffen wird. Fen jin beziehungsweise Zhua jin zielt auf Muskeln und Sehnen, die gerissen oder gegen den Knochen gedrückt werden. Cuo gu bringt Knochen und Gelenke aus ihrer Achse, also das klassische Hebeln von Ellbogen, Handgelenk oder Schulter. Bi qi schränkt den Atem durch Druck auf Hals oder Brustkorb ein. Dian mai und Dian xue arbeiten mit Blutgefäßen und mit den Punkten der chinesischen Medizin. Der fünfte Bereich, Rou dao, ist die sichere Variante für das Üben zu zweit, damit die Techniken ohne Verletzung wiederholt werden können. Qin na findet sich quer durch die chinesischen Stile, doch einige tragen es als Schwerpunkt: Adlerklaue, Gottesanbeterin, Tigerklaue, Hung Gar und das Ringen Shuai Jiao; südliche Stile räumen ihm meist mehr Platz ein als nördliche. Diese Seite nennt daher weder einen Gründer noch ein Gründungsjahr, denn es handelt sich um eine Technikschicht und nicht um eine Schule mit eigener Linie.

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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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