Sieben-Sterne-Gottesanbeterin
七星螳螂拳Der verbreitetste Zweig der nördlichen Gottesanbeterin. Er verbindet harte und weiche Methoden, lange und kurze Angriffe; ein Gründer ist nicht belegt.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Training
Für wen
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.
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Über Sieben-Sterne-Gottesanbeterin
Die Siebenstern-Gottesanbeterin ist der verbreitetste Zweig des nordchinesischen Stils Tanglangquan. Diese Seite nennt keinen Gründer, und zwar absichtlich. Die Tradition schreibt die Entstehung der Gottesanbeterin insgesamt einem Mann namens Wang Lang zu, doch zweifeln viele Forscher an seiner Existenz und halten den Stil eher für eine Verschmelzung örtlicher Shandong-Methoden. Auch die Datierung stimmt nicht überein: Eine Legende setzt den Ursprung in die Song-Zeit zum Abt Fu Ju, die meisten Quellen sprechen vom späten Ming oder frühen Qing, also etwa um 1650. Das zuvor hier stehende Jahr 1700 stützt sich auf nichts. Belegbar sind erst die neuzeitlichen Gestalten. Li Sanjian gilt als Grundlage der Siebenstern-Lehre; entscheidend für die Verbreitung war Luo Guangyu, der den Stil über den Jingwu-Sportverein nach Shanghai, Hongkong und weiter trug. Von dort gelangte er über Schüler wie Chiu Chi Man und Wong Hon Fun nach Übersee. Technisch zeichnet sich der Siebenstern-Zweig dadurch aus, dass er keine einzelne Position hält: Er verbindet harte und weiche Methoden, langen und kurzen Angriff, innere und äußere Prinzipien. Kennzeichnend ist der Mantis-Haken der Hand, mit dem der gegnerische Arm gefangen und aus der Linie gezogen wird, während die andere Hand angreift.
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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.
