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Satojuku Karate

Die Schule des Siegers des allerersten Kyokushin-Weltturniers von 1975, die auf präziser Knockdown-Technik beruht statt auf bloßem Durchhaltevermögen.

Wichtige Daten

HerkunftslandJapan
Gründungsjahr1977
RegionAsien
HauptfokusSchlagtechnik
KontaktstufeVollkontakt
Gürtelsystem20 Stufen

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieTraditionell
Entstehungszeit20. Jahrhundert

Training

BekleidungGi erforderlich
SparringVollkontakt
Rolle der WaffenOhne Waffen
Rolle der FormenFormen im Zentrum

Für wen

KinderprogrammeKindergruppen üblich
SeniorenfreundlichMit Anpassungen geeignet

Organisation & Wettkampf

GraduierungssystemGürtel
Olympischer StatusNicht olympisch

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeZentral
TritteZentral
WürfeAm Rande
BodenkampfNicht verwendet
Hebel & HaltegriffeNicht verwendet
WaffenNicht verwendet

Kataloge & Datenbanken für Satojuku Karate

👊 Technik-Datenbank16 Einträge
📖 Glossar66 Einträge
👥 Persönlichkeiten & Meister1 Einträge

Über Satojuku Karate

Satojuku ist eine japanische Vollkontakt-Karateschule, die 1977 von Katsuaki Satō gegründet wurde, der am 4. April 1946 geboren wurde. Es handelt sich nicht um eine Schule, die sich ihren Ruf erst mühsam erarbeiten musste: Satō selbst gehörte zu den erfolgreichsten Wettkämpfern, die Kyokushin in seiner Generation hervorgebracht hat, und die Schule trägt diesen Ruf von Anfang an mit sich. Er begann 1969 mit dem Training, und sein Aufstieg verlief schnell und beständig. Er gewann 1971 die japanweite Vollkontakt-Meisterschaft, wiederholte diesen Sieg 1974 und wurde schließlich 1975 Sieger des allerersten Weltturniers, das jemals im Vollkontakt-Karate ausgetragen wurde. In dieser Zeit gehörte er zu der Gruppe von Kämpfern, die als die Sieben Samurai bezeichnet wurde. Nach diesem Sieg von 1975 gab er den Wettkampfsport jedoch vollständig auf und widmete sich stattdessen dem Familienbetrieb. Erst danach, als seine Wettkampfkarriere bereits hinter ihm lag, eröffnete er sein eigenes Dōjō in Mitaka, einem Stadtteil von Tokio, und aus genau diesem einen Dōjō wuchs die gesamte Schule heran. Die Schule trägt zudem den Zweitnamen Odo, was so viel bedeutet wie der Weg des Champions, und Satō betonte stets, dass er diesen Titel als Anspruch an das Verhalten verstand, nicht an sportliche Ergebnisse: in seinen eigenen Worten ging es um Menschlichkeit und Höflichkeit, um Ehrlichkeit und darum, niemals egoistisch oder voreingenommen zu handeln. Technisch grenzt sich die Schule bewusst von der Auffassung ab, Vollkontakt sei im Grunde ein Wettbewerb der Ausdauer. Satō baute seinen Ansatz stattdessen auf präzise ausgeführter Technik auf, die einen Kampf unmittelbar entscheiden kann, statt auf dem Anhäufen wiederholter Treffer, deren einziger Zweck darin besteht, den Gegner zu ermüden oder zu verletzen.

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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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