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Mukna

Traditioneller Ringkampf aus dem indischen Bundesstaat Manipur, verbunden mit dem Fest Lai Haraoba. Die Sports Authority of India lehrt ihn in zwei Zentren für indigene Spiele.

Wichtige Daten

HerkunftslandIndien
RegionAsien
HauptfokusGriffkampf

Charakter & Herkunft

LinieVolkstümlich

Organisation & Wettkampf

Olympischer StatusNicht olympisch

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeNicht verwendet
TritteNicht verwendet
WürfeZentral
BodenkampfAm Rande
Hebel & HaltegriffeAm Rande
WaffenNicht verwendet

Kataloge & Datenbanken für Mukna

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Über Mukna

Mukna ist ein traditioneller Ringkampf aus dem indischen Bundesstaat Manipur. Nach der englischen Wikipedia ist die mukna in Imphal, Thoubal und Bishnupur beliebt und wird in der Regel am letzten Tag des Festes Lai Haraoba gerungen. Die Meitei-Tradition leitet den Ursprung der mukna ihr zufolge von den Puya-Manuskripten ab, ein historisches Entstehungsdatum gibt es aber nicht. Die Ringer halten sich laut Wikipedia am Gürtel ningri fest. Der International Council of Traditional Sports and Games bezeichnet ningri dagegen als Lendenschurz und nennt den Gürtel khamen chatpa. Nach beiden Quellen sind Schläge verboten, und es verliert, wer den Boden mit einem anderen Körperteil als den Füßen berührt. Eine parlamentarische Antwort in der Lok Sabha (AU3883) führt die mukna als Disziplin zweier Zentren des Programms Indigenous Games and Martial Arts an, das die Sports Authority of India in Manipur betreibt. Die Tageszeitung Assam Tribune berichtete über den ersten staatlichen Wettbewerb Mukna Takhatnaba in Imphal, veranstaltet unter der All Manipur Mukna Association, bei dem Ministerpräsident N Biren Singh die mukna als sterbenden indigenen Sport bezeichnete.

Geschichte

Die englische Wikipedia gibt an, dass die Meitei-Tradition den Ursprung der mukna von den Puya-Manuskripten ableitet, unter denen sie Leithal, Leikharol und Pudin nennt. In dem Mythos, den sie anführt, verwandelt sich Sanamahi in ein geflügeltes Pferd und Pakhangba fängt ihn in einer eisernen Falle, womit auch der Name des Kampfes verbunden wird. Als legendäre Gestalten, die mit der mukna verbunden sind, nennt Wikipedia Khamba und Nongban. Der International Council of Traditional Sports and Games schreibt, dass die mukna angeblich über tausend Jahre alt ist, dass die Legende von Khamba und Thoibi sie populär gemacht hat, in der Khamba seinen Wert durch einen Ringkampf am königlichen Hof beweist, und dass die Könige von Manipur sie als Teil staatlicher Rituale förderten.

Was es unterscheidet

Von der mukna unterscheidet sich die mukna kangjei. Die Zeitung Assam Tribune beschreibt sie als Spiel aus kangjei, einem hockeyähnlichen Sport, und der mukna, einem traditionellen Ringkampf. Das Portal The Wire schrieb im April 2024, ein NCERT-Lehrbuch habe die mukna kangjei irrtümlich Mizoram zugeschrieben, obwohl sie traditionell zu den Meitei in Manipur gehört. Das Portal eSamskriti beschreibt sie als Mannschaftsspiel mit Schlägern, bei dem man den Gegner am Gürtel halten darf.

Technik

Nach der englischen Wikipedia umfasst die mukna eine Reihe von Techniken namens lou, die sowohl Kondition als auch Geschick verlangen. Mit den Händen dürfen ihr zufolge weder Hals, Haare, Ohren noch Beine gehalten werden, und Schläge sind Fouls. Der International Council of Traditional Sports and Games gibt an, dass nur Techniken des Oberkörpers erlaubt sind und dass Faustschläge und Tritte nicht erlaubt sind. Ein Ringer heißt nach derselben Organisation mukna-chingba.

Training

Eine parlamentarische Antwort in der Lok Sabha (AU3883) führt die mukna als Disziplin zweier Zentren des Programms Indigenous Games and Martial Arts der Sports Authority of India in Manipur an: Bal Vidya Mandir in Dhobal und Panthoibi Jagoi Sindam Academy in Shanglen, jeweils mit acht Jungen. Der International Council of Traditional Sports and Games schreibt, dass Ringer oft von Kindheit an von älteren Ringern und spirituellen Mentoren ausgebildet wurden.

Heute

Die Tageszeitung Assam Tribune berichtete über den ersten staatlichen Wettbewerb Mukna Takhatnaba, der zwei Tage in Imphal stattfand. Veranstalter waren Iramdamgi Eenat Yokhat Lup und Eikhoigee Club unter der All Manipur Mukna Association. Ministerpräsident N Biren Singh kündigte dort laut der Zeitung den Bau eines Stadions für die mukna und ein jährliches Treffen der indigenen Kampfkünste an und nannte die mukna einen sterbenden indigenen Sport. Sport ist laut der parlamentarischen Antwort in der Lok Sabha Sache der einzelnen Bundesstaaten, und die Förderung indigener Spiele ist vor allem Aufgabe der Bundesstaaten und nationalen Verbände. Der International Council of Traditional Sports and Games gibt an, dass die mukna durch moderne Sportarten und den Niedergang traditioneller Treffen bedroht ist und dass er sie mit Organisationen in Manipur dokumentiert und wiederbelebt.

Wissenswertes

Der Sieger heißt nach der englischen Wikipedia yatra. Der Schiedsrichter heißt nach dem International Council of Traditional Sports and Games maiba und wird traditionell auch als spirituelle Person verstanden, die Ringer vertreten dann ihre Dörfer oder Clans.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen mukna und mukna kangjei?

Mukna ist nach der Website eSamskriti ein Ringkampf zweier Männer. Mukna kangjei verbindet nach der Tageszeitung Assam Tribune kangjei, einen hockeyähnlichen Sport, mit der mukna.

Wann wird mukna gerungen?

Nach der englischen Wikipedia in der Regel am letzten Tag des Festes Lai Haraoba.

Was ist ningri?

Nach der englischen Wikipedia ein Gürtel, an dem sich die Ringer festhalten. Der International Council of Traditional Sports and Games bezeichnet damit einen Lendenschurz und nennt den Gürtel khamen chatpa.

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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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