MMA
Mixed Martial ArtsVollkontaktsport, der Schläge, Würfe und Bodenkampf verbindet; heute das meistbeachtete Kampfformat der Welt.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Training
Für wen
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.
Kataloge & Datenbanken für MMA
Über MMA
MMA ist ein Wettkampfformat, kein einzelner Stil. Es entstand aus einer Frage, die sich die Kampfkünste das ganze 20. Jahrhundert stellten: Was passiert, wenn ein Ringer auf einen Schläger trifft, unter Regeln, die keinen bevorzugen. Die frühen UFC-Veranstaltungen der 1990er beantworteten sie — eindeutig zugunsten des Grapplings, weil die meisten Schläger am Boden nichts konnten. Seither ist die Disziplin zusammengewachsen. Ein heutiger MMA-Kämpfer trainiert nicht Stil gegen Stil, sondern ein verbundenes Ganzes: Schlagtechnik im Stand (Boxen, Muay Thai, Kickboxen), Clinch und Takedowns (Ringen, Judo, Sambo) sowie Bodenkampf mit Aufgabegriffen (Brazilian Jiu-Jitsu). Entscheidend ist nicht ein einzelner Bereich, sondern der Übergang zwischen ihnen. Gekämpft wird im Käfig oder Ring, mit etwa vier Unzen leichten Handschuhen, über drei Runden zu fünf Minuten (fünf bei Titelkämpfen). Entschieden wird durch K.o., Aufgabegriff, Punktrichterentscheid oder Abbruch. Die einheitlichen Regeln verbieten unter anderem Ellbogenschläge senkrecht von oben, Tritte gegen den Kopf eines am Boden liegenden Gegners und Schläge auf den Hinterkopf. MMA ist der körperlich anspruchsvollste der breit verfügbaren Kampfsportarten und trägt ein höheres Verletzungsrisiko als die Disziplinen, aus denen es schöpft. Die meisten Gyms führen Anfänger deshalb zuerst über die Teilbereiche heran.
Stile & Zweige
Ähnliche Stile
Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.
