Pancrase (Hybrid Wrestling)
パンクラスJapanische Organisation von 1993, eines der ersten echten MMA-Formate. Die geschlossene Faust war nur zum Körper erlaubt, zum Kopf nur die offene Hand.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Training
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.
Über Pancrase (Hybrid Wrestling)
Pancrase ist eine japanische Organisation und ein Regelwerk, 1993 gegründet von den Profiringern Masakatsu Funaki, Minoru Suzuki und Ken Shamrock nach ihrem Austritt aus der Gruppe Fujiwara Gumi. Ihre Absicht war einfach und für japanische Verhältnisse jener Zeit radikal: reinen Shoot-Style ohne vorher festgelegte Ergebnisse und ohne Ring-Effekte zu betreiben. Der Name ist eine Verbeugung vor der Antike, abgeleitet vom Pankration, der Disziplin der antiken Olympischen Spiele. Unmittelbarer Anstoß war jedoch der Kampf zwischen Muhammad Ali und Antonio Inoki von 1976 — ein Boxer gegen einen Ringer, die Frage nach dem Sieger öffentlich gestellt. Die ursprünglichen Regeln trugen die Spur der Ringerherkunft. Mit geschlossener Faust durfte nur zum Körper geschlagen werden, zum Kopf allein mit offener Hand. Das Ausweichen in die Seile war erlaubt, kostete aber einen Punkt, und jeder Kämpfer hatte davon nur eine begrenzte Zahl pro Kampf, meist drei bis fünf; wer sie aufbrauchte, konnte disqualifiziert werden. Das Format drängte damit zum Abschluss am Boden statt zum vorsichtigen Warten am Rand. Erster King of Pancrase im offenen Gewicht war Ken Shamrock. Auch Bas Rutten, Frank Shamrock und Guy Mezger gingen hier durch — Namen der ersten Generation des internationalen MMA. Pancrase steht damit neben den frühen UFC-Turnieren am Anfang des modernen Mixed Martial Arts.
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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.
