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Hwa Rang Do

화랑도

Ein koreanisches System der 1960er Jahre mit vier Bereichen — Technik, innere Arbeit, Waffen und Heilkunde. Die Hwarang-Linie ist Überlieferung, nicht Geschichte.

Wichtige Daten

Gründer
HerkunftslandSüdkorea
Gründungsjahrum 1960
RegionAsien
HauptfokusGemischt
KontaktstufeVollkontakt
GürtelsystemGürtel

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieModerne Synthese
Entstehungszeit20. Jahrhundert

Training

BekleidungGi erforderlich
SparringMittlerer Kontakt
Rolle der WaffenWaffen optional
Rolle der FormenFormen im Zentrum

Für wen

KinderprogrammeKindergruppen üblich
SeniorenfreundlichMit Anpassungen geeignet
Körperliche Anforderung4/5
Verletzungsrisiko2/5
Übertrag auf Selbstverteidigung4/5
Konditioneller Nutzen4/5
Wie wir die Skalen bewerten →

Organisation & Wettkampf

GraduierungenJa (Gürtel)
WettkampfformatKeine Wettkämpfe
GewichtsklassenNein
Olympischer StatusNicht olympisch
Geschätzte Praktizierende10 000–100 000

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeZentral
TritteZentral
WürfeZentral
BodenkampfBedeutend
Hebel & HaltegriffeZentral
WaffenBedeutend

Kataloge & Datenbanken für Hwa Rang Do

👥 Persönlichkeiten & Meister1 Einträge
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Über Hwa Rang Do

Hwa Rang Do ist ein umfassendes koreanisches System, das Joo Bang Lee seit den sechziger Jahren gemeinsam mit seinem Bruder Joo Sang Lee aufbaute. Der Name verweist auf die Hwarang, den jungen Adel des Silla-Reiches, und die Schule führt ihre Linie auf den buddhistischen Mönch Suahm Dosa zurück, der sie den Brüdern übergeben haben soll. Diese Linie haben wir nicht belegen können, und ausserhalb der Schule gilt sie als überlieferte Erzählung, nicht als Geschichte; belegt ist dagegen, dass Joo Bang Lee bei Choi Yong-sool, dem Begründer des Hapkido, übte und dass Hwa Rang Do im Nachkriegskorea als Synthese entstand. Das System gliedert sich in vier Bereiche: Wae Gong umfasst die äussere Technik, also Schläge, Tritte, Würfe und Hebel; Nae Gong die innere Arbeit mit Atem und Energie; Mu Gi Gong den Umgang mit Waffen, von denen die Schule über hundert nennt; und Shin Gong die geistige Vorbereitung. Zum Lehrstoff gehören auch Heilverfahren, Akupressur und die Lehre von den Körperpunkten, was Hwa Rang Do eher zu einer umfassenden Lehre macht als zu einer Sportart. Entsprechend breit ist das Repertoire. Der Wettkampfanteil ist gering, die Schule ordnet sich dem Sport bewusst nicht unter.

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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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