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Huaquan

華拳

Familienfaust der Familie Cai aus Jining in Shandong. Cai Longyun, Vizevorsitzender der Chinesischen Wushu-Vereinigung und Redakteur der Wettkampfregeln, beherrschte sie.

Wichtige Daten

HerkunftslandChina
RegionAsien
HauptfokusSchlagtechnik

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieTraditionell

Training

BekleidungTraditionelle Kleidung
Rolle der WaffenWaffen optional
Rolle der FormenFormen im Zentrum

Für wen

KinderprogrammeKindergruppen üblich
SeniorenfreundlichAuch für Senioren geeignet
Körperliche Anforderung3/5
Verletzungsrisiko2/5
Übertrag auf Selbstverteidigung3/5
Konditioneller Nutzen4/5
Wie wir die Skalen bewerten →

Organisation & Wettkampf

WettkampfformatFormen
GewichtsklassenNein
Olympischer StatusNicht olympisch
Geschätzte Praktizierende10 000–100 000

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeZentral
TritteBedeutend
WürfeAm Rande
BodenkampfNicht verwendet
Hebel & HaltegriffeAm Rande
WaffenBedeutend

Kataloge & Datenbanken für Huaquan

👥 Persönlichkeiten & Meister1 Einträge
→

Über Huaquan

Huaquan ist ein chinesischer Stil, den die Zeitung China Times mit der Familie Cai aus Jining in der Provinz Shandong verbindet und als Familienfaust des Meisters Cai Longyun bezeichnet. Es handelt sich um einen kaum dokumentierten Stil mit wenigen Quellen. Auf der staatlichen Liste des immateriellen Erbes und auf der Provinzliste von Shandong haben wir ihn nicht gefunden, und auch Greens Enzyklopädie erwähnt ihn nicht. Zuverlässige Quellen suchen wir noch.

Weiterlesen

Der Ursprung beruht auf Überlieferung. Die englische Wikipedia nennt Legenden aus der Zeit des Tang-Kaisers Xuanzong über den Ritter Cai Mao vom Berg Hua und schreibt, vierhundert Jahre später hätten seine Nachkommen Cai Tai und Cai Gang aus Jining Huaquan der Überlieferung nach in öffentlichen Kämpfen angewendet. Unter der Ming-Dynastie habe laut ihr Cai Wanzhi die Geheimnisse des Huaquan verfasst, obwohl sich laut Wikipedia niemand dessen sicher ist. Der Text auf dem Portal Sohu setzt die Entstehung in die Kaiyuan-Ära und die Autorschaft des Geheimbuchs in die Jiajing-Ära. Den Begründer und das Entstehungsjahr konnten wir nicht belegen. Sohu verbindet den Stil mit dem Grundsatz der drei Essenzen jing, qi und shen, Wikipedia nennt sie als shen, qi und jing und übersetzt jing als innere Kraft. Sohu nennt zwölf Wege des Huaquan mit bloßen Händen als Hauptformen, Wikipedia führt achtundvierzig Formen auf. Cai Longyun, Sohn des Meisters Cai Guiqin, war laut China Times Dozent an der Shanghai University of Sport, Vizevorsitzender der Chinesischen Wushu-Vereinigung, nationaler Kampfrichter, Träger des 9. Duan und Chefredakteur der Wushu-Wettkampfregeln. Wikipedia gibt an, dass Huaquan dank ihm einer der Hauptbestandteile moderner Changquan-Formen ist.

Geschichte

Huaquan haben wir weder auf der staatlichen Liste des immateriellen Erbes noch auf der Provinzliste von Shandong gefunden, und Greens Enzyklopädie erwähnt ihn nicht. Von seinen Anfängen erzählen nur die englische Wikipedia und ein Text auf dem Portal Sohu. Wikipedia nennt Legenden aus der Zeit des Tang-Kaisers Xuanzong über den Ritter Cai Mao vom Berg Hua und schreibt, vierhundert Jahre später hätten die Cai-Nachkommen Cai Tai und Cai Gang aus Jining Huaquan der Überlieferung nach in öffentlichen Kämpfen angewendet. Cai Wanzhi aus Jining wird laut ihr die Autorschaft der Geheimnisse des Huaquan aus der Ming-Zeit zugeschrieben, obwohl sich niemand dessen sicher ist. Sohu gibt an, der Stil sei angeblich von Cai Mao vom Berg Hua in der Kaiyuan-Ära geschaffen worden und Cai Wanzhi, ein Nachkomme dieser Familie, habe in der Jiajing-Ära das Geheimbuch des Huaquan verfasst. Den Begründer und das Entstehungsjahr konnten wir nicht belegen.

Weiterlesen

Die neuere Geschichte beginnt laut Wikipedia mit Cai Guiqin, geboren 1877 in Shandong, der von seinem Großvater und von Ding Yushan lernte, ab 1897 durch China reiste und sich in den zwanziger Jahren in Shanghai niederließ. China Times gibt an, dass Cai Longyun, gebürtig aus Jining, am 27. November 1928 als Sohn des Kampfkünstlers Cai Guiqin geboren wurde und am 19. Dezember 2015 in Shanghai im Alter von 87 Jahren starb. Er beherrschte das Familien-Huaquan, die Shaolin-Faust, Taijiquan und Xingyiquan.

Was es unterscheidet

Die Quellen geben die Dreiheit der Grundlagen, auf der nach ihnen das geheime Buch des huaquan beruht, unterschiedlich an. Ein Text auf dem Portal Sohu nennt drei Grundlagen, jing, qi und shen, wobei jing Essenz heißt, die englische Wikipedia nennt shen, den Geist, qi, die innere Energie, und jing, die innere Kraft. Die englische Wikipedia merkt an, dass es wegen Übersetzung und Schreibweise auch einen anderen Stil namens huaquan im Sinne der Blumenfaust gibt, meihuaquan. Anders ist auch das mit einem anderen Zeichen geschriebene huaquan, die Faust des Meisters Hua Zongqi, die die staatliche Beschreibung des chaquan mit dem chaquan in eine Familie stellt.

Technik

Die Quellen zur Technik des Huaquan sind nur Internettexte und widersprechen einander. Der Text auf dem Portal Sohu gibt an, dass Huaquan Formen mit bloßen Händen und mit Waffen hat, für eine und für zwei Personen, und hält die zwölf Wege des Huaquan mit bloßen Händen für die wichtigsten. Die englische Wikipedia nennt traditionell achtundvierzig Formen, achtzehn grundlegende, achtzehn zweitrangige für zwei Personen und zwölf fortgeschrittene, Wege genannt, dazu chin na und Formen mit langen und kurzen Waffen. Sohu schreibt weiter, dass die Atmung im Huaquan vier Methoden nutzt, ti, tuo, ju und chen, und dass die technische Theorie aus acht Methoden und zwölf Formen besteht, darunter stehen wie eine Kiefer und schnell sein wie der Wind. Laut Wikipedia beruhen Schritte und Handarbeit auf Yin und Yang, und Sohu betont die klare Unterscheidung von Yin und Yang.

Heute

Cai Longyun war laut der Tageszeitung China Times Leiter der Wushu-Abteilung und außerordentlicher Professor an der Shanghaier Sportuniversität, stellvertretender Vorsitzender des Chinesischen Wushu-Verbands, nationaler Wushu-Schiedsrichter, Inhaber des 9. Duan und Chefredakteur der Wettkampfregeln des Wushu. Bei der landesweiten Schau der nationalen Körperübungen im Jahr 1953 erhielt er einen Preis für seine Darbietung. Er schrieb unter anderem das Buch Fünf Wege des Chaquan. Ein Text auf dem Portal Sohu gibt an, dass huaquan nach 1949 in die Disziplinen der chinesischen Wushu-Schauen und -Wettkämpfe aufgenommen wurde und dass Cai Longyun Bücher über die ersten vier Wege des huaquan veröffentlichte. Die englische Wikipedia schreibt, dass huaquan dank ihm einer der Hauptbestandteile der modernen changquan-Formen ist, die an Sportakademien gelehrt werden.

Wissenswertes

Laut der Tageszeitung China Times, die einen Forscher einer Bruce-Lee-Gesellschaft zitiert, kaufte Bruce Lee in Festlandchina Bücher von Cai Longyun über die Grundausbildung im Wushu und über huaquan, und den Sprungtritt, der in seinen Filmen vorkommt, übernahm er aus Cais Buch über huaquan. Der vierzehnjährige Cai Longyun besiegte laut derselben Zeitung 1943 in Shanghai einen russischen Boxer und 1946 einen amerikanischen Boxer, was ihm den Spitznamen Göttliche Faust Großer Drache einbrachte.

Häufige Fragen

Wer gründete das huaquan?

Einen Gründer konnten wir nicht belegen. Die englische Wikipedia und das Portal Sohu nennen eine Legende über Cai Mao vom Berg Hua aus der Zeit der Tang-Dynastie.

Wer war Cai Longyun?

Cai Longyun (1928 bis 2015) war Meister des Familien-huaquan aus Jining. Laut der Tageszeitung China Times war er stellvertretender Vorsitzender des Chinesischen Wushu-Verbands und Chefredakteur der Wettkampfregeln des Wushu.

Ist huaquan dasselbe wie meihuaquan?

Nein. Die englische Wikipedia weist darauf hin, dass es wegen Übersetzung und Schreibweise auch einen anderen Stil namens huaquan im Sinne der Blumenfaust gibt, meihuaquan.

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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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