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Takamura Shindo Yoshin-ryu

高村派新道楊心流

Ein Zweig des japanischen Jujutsu, in den USA entwickelt. Sein Begründer hielt ihn bewusst als kleine geschlossene Gruppe ohne Dojo-Netz.

Wichtige Daten

GründerYukiyoshi Takamura
HerkunftslandJapan
Gründungsjahr1968
RegionAsien
HauptfokusGemischt
KontaktstufeLeichter Kontakt
GürtelsystemZertifikate

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieTraditionell
Entstehungszeit20. Jahrhundert

Training

BekleidungTraditionelle Kleidung
SparringNur Partnerübungen
Rolle der WaffenWaffen im Zentrum
Rolle der FormenFormen im Zentrum

Für wen

KinderprogrammeKein Kindertraining
SeniorenfreundlichAuch für Senioren geeignet
Körperliche Anforderung2/5
Verletzungsrisiko2/5
Lernkurve5/5
Nutzen für Selbstverteidigung2/5
Fitness-Nutzen3/5

Organisation & Wettkampf

GraduierungssystemZertifikate
WettkampfformatKeine Wettkämpfe
GewichtsklassenNein
Olympischer StatusNicht olympisch
Geschätzte PraktizierendeUnter 10 000

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeBedeutend
TritteNicht verwendet
WürfeZentral
BodenkampfAm Rande
Hebel & HaltegriffeZentral
WaffenBedeutend

Kataloge & Datenbanken für Takamura Shindo Yoshin-ryu

👊 Technik-Datenbank15 Einträge
📖 Glossar96 Einträge

Über Takamura Shindo Yoshin-ryu

Takamura ha Shindo Yoshin-ryu ist ein Zweig der Jujutsu-Schule Shindo Yoshin-ryu, den im 20. Jahrhundert Yukiyoshi Takamura ordnete, der von 1928 bis 2000 lebte. Die Mutterschule entstand im 19. Jahrhundert, Takamuras Linie ist also deren jüngere Gestalt und keine eigene Kunst; die Angabe 1968 bezieht sich auf den Zweig, nicht auf die Schule als Ganzes. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging Takamura in die Vereinigten Staaten und unterrichtete dort, sodass sich die Linie außerhalb Japans entwickelte. Technisch stützt sich die Schule auf die Arbeit mit der Körperstruktur, auf das Brechen des Gleichgewichts namens Kuzushi und auf eine Bewegung, die Kraft an der Achse des Gegners vorbeiführt, statt sie anzuhalten. Wer übt, beginnt mit der Fallschule und der Körperhaltung; erst darauf bauen Würfe und Hebel auf. Kennzeichnend ist der bewusste Verzicht auf Wachstum. Takamura hielt seine Linie als kleine geschlossene Gruppe, gründete kein kommerzielles Dojo-Netz und nahm nicht jeden auf. Die Schule kennt keinen Wettkampf; geübt wird in festgelegten Kata zu zweit, in denen beide Rollen — der Werfende und der Fallende — gleich wichtig sind.

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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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