Araki-ryu Torite Kogusoku
荒木流捕手小具足Eine japanische alte Schule für Festnahme und Kampf in leichter Rüstung. Nicht Schönheit der Bewegung zählt, sondern das Bewältigen des Gegners.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Training
Für wen
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.
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Über Araki-ryu Torite Kogusoku
Araki-ryu Torite Kogusoku ist eine japanische alte Schule, deren Entstehung in die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts gesetzt und mit Araki Mujinsai verbunden wird. Der Name selbst verrät, womit sich die Schule befasst. Torite heißt wörtlich die greifende Hand und bezeichnet das Festnehmen und Fesseln eines Gegners, Kogusoku wiederum den Kampf eines Mannes in leichter Rüstung, also die Lage, in der ein Soldat ohne Hauptwaffe dasteht, aber noch Ausrüstung und eine kurze Klinge hat. Die Schule befasst sich deshalb nicht mit der Schönheit der Bewegung, sondern damit, wie man einen Gegner im Feld bewältigt, entwaffnet und abführt. Der Lehrstoff umfasst waffenlosen Kampf, Kurzschwert, Langschwert, Speer, Kettensichel und weitere Waffen; kennzeichnend für die ganze Linie ist, dass Techniken unter Bedingungen nahe einem wirklichen Handgemenge geübt werden, mit Widerstand und ohne Zierelemente. Araki-ryu ist nicht als eine einzige Linie erhalten. Unter diesem Namen werden heute mehrere eigenständige Strömungen weitergegeben, vor allem in den Präfekturen Gunma und Saitama, deren Inhalt sich unterscheidet. Die Schreibung des Gründernamens weicht in den Quellen ab und ist zu prüfen.
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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.
