Systema ROSS
Система РОССRussisches Selbstverteidigungssystem von Alexander Retuinskih, 1995 registriert. Es baut auf Ringen, Sambo und Jiu-Jitsu auf und wird in acht Richtungen gelehrt.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.
Kataloge & Datenbanken für Systema ROSS
Über Systema ROSS
ROSS ist die Abkürzung des russischen Namens, der Russisches vaterländisches System der Selbstverteidigung bedeutet. Gegründet wurde es von Alexander Retuinskih, der es 1995 als Know-how registrieren ließ — das ist zugleich das einzige für dieses System belegte Datum.
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Die Grundlage ist sportlich: Retuinskih baute auf Ringen, auf Sambo und auf Jiu-Jitsu auf. Dazu fügte er ein Element hinzu, das das System von militärischen Ausbildungssystemen unterscheidet — es verweist auf russische Volksspiele, Tänze und slawische Folklore als Quelle natürlicher Bewegungsgewohnheiten, nicht nur auf Kampftechnik. Die Methodik wurde im akademischen Umfeld geprüft, unter anderem an der Kuban-Akademie für Körperkultur und am Lesgaft-Militärinstitut für Körperkultur in St. Petersburg. Der Unterricht gliedert sich in acht Richtungen und reicht weit über den Kampf hinaus: von Selbstverteidigung und Waffenarbeit bis zum gesundheitlichen und regenerativen Teil. Eine namentliche Aufzählung dieser Richtungen findet sich in den verfügbaren Quellen nicht. Diese Spannweite ist für ROSS typisch und auch der Grund, warum es in Russland auch außerhalb von Kampfzentren gelehrt wird. Ab 1996 entstanden ROSS-Verbände außerhalb Russlands, unter anderem in Belarus und in den Vereinigten Staaten. Damit gehört das System zu den russischen Schulen, die über ihre Grenzen hinaus gelangten, bevor im Westen über sie geschrieben wurde.
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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.