Nihon Tai Jitsu
日本体術Ein französisches Selbstverteidigungssystem aus dem Yoseikan-Budo. Nach dem Tod Jim Alcheiks formalisierte es Roland Hernaez.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Training
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.
Über Nihon Tai Jitsu
Nihon Tai Jitsu ist ein französisches Selbstverteidigungssystem japanischen Ursprungs. Diese Seite nennt kein einziges Gründungsjahr, weil die Quellen eine Kette von Ereignissen beschreiben und nicht einen Augenblick. Die belegte Abfolge lautet so: 1951 kam Minoru Mochizuki, Begründer des Yoseikan, nach Europa, und seine Lehre brachte Jim Alcheik hierher. 1957 gab Alcheik seiner Selbstverteidigungsmethode den Namen Tai Jitsu, und 1958 gründete er in Frankreich den Verband FFATK. Alcheik starb 1962, und die technische Leitung übernahm Roland Hernaez, der die Methode ausarbeitete und in ihre heutige Gestalt brachte. Die Bezeichnung Nihon Tai Jitsu entstand später und hat einen praktischen Grund: Sie erinnert an den japanischen Ursprung des Systems und unterscheidet es zugleich von anderen Schulen, die das Wort Tai Jitsu verwenden. In Frankreich war diese Unterscheidung vor allem bei der Anerkennung durch die zuständigen Verbände von Bedeutung. Technisch geht die Arbeit vom Yoseikan aus, also von Mochizukis Verbindung aus Aikido, Judo und Karate. Der Lehrplan beruht nicht auf einer Antwort je Angriff, sondern auf wenigen Prinzipien, die in verschiedene Lagen übertragen werden; Hernaez fasste das im Leitwort von tausend Techniken und einem Prinzip zusammen. Heute wird Nihon Tai Jitsu in Frankreich innerhalb der FFKDA geführt.
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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.
