ImpakuImpaku

Hankido

한기도

Koreanischer innerer Zweig des Hapkido von Myung Jae-nam: Kreis, Fließen und Herz, mit zwölf Grundtechniken.

Wichtige Daten

HerkunftslandSüdkorea
RegionAsien
HauptfokusGemischt
KontaktstufeVollkontakt
Gürtelsystem19 Stufen

Charakter & Herkunft

StatusLebendig, organisiert
LinieTraditionell
Entstehungszeit20. Jahrhundert

Organisation & Wettkampf

Olympischer StatusNicht olympisch

Woraus der Stil besteht

Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.

HandschlägeAm Rande
TritteBedeutend
WürfeZentral
BodenkampfAm Rande
Hebel & HaltegriffeZentral
WaffenAm Rande

Kataloge & Datenbanken für Hankido

📜 Traditionelle Katas6 Einträge
⚔️ Traditionelle Waffen1 Einträge
👊 Technik-Datenbank11 Einträge
📖 Glossar9 Einträge
👥 Persönlichkeiten & Meister1 Einträge

Über Hankido

Hankido ist eine koreanische Kampfkunst, die in den achtziger Jahren von Myung Jae-nam (gestorben 1999) geschaffen wurde. Sie ging aus dem traditionellen Hapkido hervor, das Myung studiert hatte und das ihre technische Grundlage bildet, bewegte sich aber in eine andere Richtung: Während Hapkido oft als halb-innere Kunst beschrieben wird, ist Hankido eine innere Kunst. Sie stützt sich nicht auf Kraft, sondern auf das, was ihr Gründer die Kraft der Weichheit nannte. Das gesamte System beruht auf drei Begriffen — Won, das heißt Kreis, Ju, das heißt Fließen, und Hwa, das heißt Herz. Die Bewegung ist kreisförmig und ununterbrochen; die Kraft des Angreifers wird nicht gestoppt, sondern in einen Bogen gelenkt, bis sie sich erschöpft. Die Grundlage bilden zwölf Selbstverteidigungstechniken, verbunden mit vierundzwanzig Atemübungen; geübt werden sie in einer Form namens Ilsoo Sik Dae Ryun, das heißt eine Technik gegen einen Angriff. Öffentlich wurde Hankido erstmals bei den 1. Internationalen H.K.D. Games in Seoul vorgestellt, und der Name wurde 1993 eingetragen. Die Quellen nennen kein genaues Gründungsjahr, weshalb dieses Feld im Eintrag leer bleibt. Nach Myungs Tod 1999 übernahm die Jaenam-Musul-Won-Stiftung die Weiterentwicklung der Kunst, und Meister Ko Baek Yong gründete die Hankimuye-Weltföderation, die die Kunst im Ausland verbreitet, vor allem in Europa und den Vereinigten Staaten. Hankido unterscheidet sich damit von den meisten koreanischen Systemen dadurch, dass sein Maßstab nicht die Wirksamkeit gegen Widerstand ist, sondern die Flüssigkeit von Bewegung und Atem.

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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.

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