Sumo
相撲Japanisches Ringen mit über tausendjähriger Tradition; Kampf auf rundem Ring und im Profibereich ohne Gewichtsklassen.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Training
Für wen
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.
Kataloge & Datenbanken für Sumo
Über Sumo
Sumo ist Japans Nationalringen und zugleich religiöse Handlung. Seine Wurzeln liegen in shintoistischen Zeremonien, bei denen um eine gute Ernte gerungen wurde, und vieles davon ist geblieben: Das Dach über dem Ring erinnert an einen Schrein, gestreutes Salz reinigt den Platz, und der Schiedsrichter Gyoji trägt das Gewand eines Shinto-Priesters. Die Regeln sind die einfachsten aller Kampfsportarten. Verloren hat, wer den Boden mit etwas anderem als den Fußsohlen berührt oder den Kreis von 4,55 Metern Durchmesser verlässt. Es gibt keine Wertung, keine Runden, kein Unentschieden. Die meisten Kämpfe enden binnen zehn Sekunden und werden vom ersten Kraftausbruch beim Antritt (Tachi-ai) entschieden. Dennoch sind rund achtzig Techniken benannt — Handflächenstöße, Griffe am Mawashi-Gürtel, Beinstellen, Hüftwürfe, Herunterziehen. Gewicht ist ein echter Vorteil, weil der Impuls entscheidet, reicht allein aber ohne Technik und tiefen Schwerpunkt nicht. Das Profi-Sumo ist eine geschlossene Welt. Die Ringer leben in Ställen (Heya), folgen einer strengen Hierarchie und steigen durch sechs Divisionen auf; der höchste Rang Yokozuna wird nicht erkämpft, sondern von einem Gremium verliehen und kann nicht verloren gehen — ein Yokozuna, der nicht mehr gewinnt, tritt zurück. Sechs große Turniere (Basho) im Jahr zu je fünfzehn Tagen bilden den gesamten Wettkampfkalender.
Stile & Zweige
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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.
