Amateursumo
アマチュア相撲Die sportliche Form des Sumo außerhalb des japanischen Profizirkus. Sie kennt Gewichtsklassen, einen Frauenwettbewerb und seit 1992 Weltmeisterschaften.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Training
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.
Über Amateursumo
Amateursumo ist die sportliche Form des Sumo außerhalb des japanischen Profizirkus. Die Grundregel ist dieselbe – verloren hat, wer den Boden mit etwas anderem als den Fußsohlen berührt oder den Kreis verlässt –, doch der organisatorische Rahmen ist ein völlig anderer. Das Profisumo führt der Japanische Sumo-Verband; es ist geschlossen, lebenslang und kennt keine Gewichtsklassen. Das Amateursumo ist offen, vereinsgebunden und wird in einem jährlichen Turnierkalender ausgetragen. Die Internationale Sumo-Föderation (IFS) wurde am 10. Dezember 1992 von siebenundzwanzig Ländern gegründet, und im selben Jahr fand die erste Weltmeisterschaft mit 73 Teilnehmern aus 25 Nationen statt. Der Verband umfasst heute rund neunzig nationale Verbände in sechs Kontinentalföderationen und ist die einzige vom Internationalen Olympischen Komitee anerkannte Sumo-Organisation; die Anerkennung erhielt er 1998. Auf dem olympischen Programm stand Sumo dennoch nie. Die wichtigsten Unterschiede zur Profiform sind die Gewichtsklassen – leicht, mittel, schwer und offen – und ein vollwertiger Frauenwettbewerb, den das japanische Profisumo überhaupt nicht kennt. Gekämpft wird im Mawashi auf einem Dohyo von 4,55 Metern Durchmesser; die Kämpfe dauern Sekunden bis wenige Zehntelminuten. Das Amateursumo ist zugleich ein Weg in die Profilaufbahn.
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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.
