Sportfechten (Florett, Degen, Säbel)
Olympische Disziplin mit drei Waffen – Florett, Degen und Säbel; seit 1896 bei allen neuzeitlichen Spielen im Programm.
Wichtige Daten
Charakter & Herkunft
Training
Für wen
Organisation & Wettkampf
Woraus der Stil besteht
Redaktionelle Bewertung auf einer Skala von 0–3, danach wie viel Raum der Bereich im normalen Training einnimmt.
Über Sportfechten (Florett, Degen, Säbel)
Das Sportfechten ist eine moderne olympische Disziplin, bei der zwei Fechter auf einer vierzehn Meter langen Bahn gegeneinander antreten und mit Stich oder Hieb auf die von der Waffe bestimmte Trefffläche punkten. Es ging aus der europäischen Fechttradition des sechzehnten bis achtzehnten Jahrhunderts hervor: Die italienische und die spanische Schule arbeiteten die Lehre von Distanz und Timing aus, die französische Schule führte das leichte Übungsflorett und die Drahtmaske ein, die es erlaubten, mit voller Absicht und ohne Verletzung zu üben, und machte so aus einem Kampf auf Leben und Tod einen messbaren Sport. Heute wird mit drei Waffen gefochten, jede mit eigenen Regeln. Das Florett ist eine Stichwaffe, deren Trefffläche auf den Rumpf beschränkt ist, und es gilt die Konvention des Angriffsrechts: Den Treffer erhält, wer den Angriff begonnen oder pariert hat. Der Degen sticht ebenfalls, doch der ganze Körper zählt und das Angriffsrecht entfällt, sodass bei gleichzeitigem Treffer beide punkten. Der Säbel hiebt und sticht, getroffen wird alles oberhalb der Gürtellinie einschließlich Kopf und Armen, und das Angriffsrecht gilt, was ihn zur schnellsten der drei Waffen macht. Treffer werden seit der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts elektrisch angezeigt. Der internationale Verband FIE wurde 1913 in Paris von Vertretern aus elf Ländern gegründet. Fechten gehört zu den fünf Sportarten, die seit 1896 bei allen neuzeitlichen Olympischen Spielen im Programm standen.
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Ausgewählt nach Übereinstimmung im Stilprofil, nicht nach historischer Verwandtschaft.
